Datum: 14.11.2024 20:00 bis 14.11.2024 22:00 Ort: Slot
Zum Buch: Was für eine Betonhitze! Inmitten des flirrenden Berliner Sommers machen die Geschwister Tâm und Dennis einen beunruhigenden Fund. In einem Gebüsch am Rande ihrer verschlafenen Wohnsiedlung in Berlin-Lichtenberg entdecken sie einen einzelnen abgetrennten Finger. Im Laufe ihrer Nachforschungen kommt es zu einer verstörenden Begegnung mit einem geheimnisvollen Mädchen: Das „Mädchen vom Parkplatz“ ist die zwei Jahre ältere Hoa Binh und sie ist auf der Flucht. Aber auf der Flucht vor wem? Ohne zu ahnen, auf was sie sich eingelassen hat, beschließt Tâm, ihr zu helfen. Die neue Graphic Novel von Max und Moritz-Preisträger Mikael Ross knüpft mit ihrer Schwarzweiß-Optik an beste Film Noir-Traditionen an und nutzt die Ästhetik japanischer Mangas. Ein hitziger Thriller, der zwischen Berliner Plattenbauten und Schrebergärten beginnt, aber weit darüber hinaus in die Welt weist. (avant-verlag)
Die Ausstellung startet am 08. November mit einer Vernissage und gibt einen Einblick in das deutschsprachige Graphic-Novel-Debüt, das aus einer persönlich-familiären Perspektive zeitaktuelle Gesprächsfäden aufgreift. Dabei ist es das richtige Buch zur richtigen Zeit, um als Gegen-Narrative zu menschenfeindlichen Parteiprogrammen, Angstmacherei und Ausgrenzung zu wirken. Im Rahmen der Eröffnung wird herzlich zu einer Buchvorstelllung von Maren Amini eingeladen, inklusive Konzert mit traditioneller afghanischer Musik, dargeboten von Salima (Gesang) und Chrushal (Sitar). Es gibt Gebäck und Tee.
Eine bewegende Lebensgeschichte erzählt von der Tochter: 1972 kommt der junge Ahmadjan aus Afghanistan nach Deutschland, um Künstler zu werden. Was folgt, ist eine bunte Irrfahrt; ein bewegtes Leben zwischen Kunst und Krieg, Heimat und Neuanfang, Flucht und Verantwortung, immer auf der Suche nach dem Glück. Seine beeindruckende Biografie erzählt Ahmadjans Tochter Maren Amini in ihrer Graphic Novel entlang der alten persischen Sage der »Konferenz der Vögel« von Fariduddin Attar. Sie zeigt darin auch die Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Identität und der Geschichte Afganistans, einfühlsam, humorvoll und mit leichtem Strich.
Maren Amini, ist Illustratorin, Cartoonistin und Comiczeichnerin aus Hamburg. Sie arbeitet u. a. für Washington Post, SPIEGEL und das Fraunhofer Institut. Humor ist für sie ein hervorragendes Mittel, um komplizierte Themen nachhaltig zu verankern.
Datum: 04.10.2024 10:30 bis 06.10.2024 00:00 Ort: Hamburg
Seit 2006 lädt das Comicfestival Hamburg an verschiedenen Orten auf St. Pauli, im Karoviertel und der Neustadt dazu ein, Comics, Graphic Novels und narrative Zeichnungen zu entdecken — in Ausstellungen, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Führungen sowie einem tollen Angebot für Kinder. Dabei vernetzen wir Künstler:innen und Kulturschaffende, Verlage und Kunstorte sowie Ladenlokale und Cafés, um vor allem Werken mit besonderem, künstlerischem Blick eine breitere Öffentlichkeit zu verschaffen.
In diesem Jahr startet das Festival im Freiraum des MK&G mit einer großen Konferenz der Tiere und läutet dann abends mit gerade noch an zehn Fingern abzuzählenden Vernissagen in das Wochenende ein.
Wir freuen uns seit Wochen darauf und sind selbst mit einigen Veranstaltungen am Start. Dazu trefft ihr uns neben dem Laden auch permanent am großen Büchertisch im MOM Art Space an. Dort finden sich alle Bücher der Hauptausstellungen des Gängeviertels.
Gefeaturete Artists auf dem Festival: Anna Haifisch, Anne Simon, Elizabeth Pich, Sascha Homer, Ika Sperling, Colo Kraft, Robin Vehrs, JL Gonzales, Jan Bauer, Luise Schaller, Kaja Meyer uvm !!
Das Programmheft ist gedruckt und ausgeliefert. Ihr findet es in der Stadt und natürlich bei uns. Aktuelle Informationen gibt es auf dem Insta Kanal.
Das PDF kann online auf der Seite des Festivals heruntergeladen werden. We keep you posted!
Datum: 10.10.2024 19:00 Ort: Istituto Italiano di Cultura, Hansastraße 6
Mit Alfred, Federico Cacciapaglia und Javi Rey
Seit 2010 präsentieren die als EUNIC Hamburg zusammengeschlossenen Kulturinstitute – Instituto Cervantes, Istituto Italiano di Cultura, Goethe-Institut und Institut français Hamburg – den Internationalen Graphic Novel Salon. In diesem Jahr stellen folgende Künstler ihre Graphic Novels vor: Der französische Autor Alfred „Maltempo“, der italienische Autor Federico Cacciapaglia “Der Bipolar Bär“ und der spanische Autor Javi Rey „Ein Volksfeind“.
Veranstaltung auf Spanisch, Italienisch und Französisch, mit Übersetzung ins Deutsche. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es Gelegenheit, bei einem Umtrunk und Snacks mit den Gästen ins Gespräch zu kommen und Bücher signieren zu lassen.
Veranstalter: EUNIC Hamburg und europe direct Info-Point Europa, in Kooperation mit dem Comicfestival Hamburg und der Buchhandlung Strips & Stories, mit Unterstützung der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.
Im Rahmen der Ausstellung »Beat Generation – FLINTA in Music« des F*MZ Hamburg
Auf Einladung des F*MZ bestreiten wir heute einen Teil des Programms in der laufenden Ausstellung. Mitgebracht haben wir die Comic-Künstlerin Karla-Jean v. Wissel, die aus ihrer außerordentlich schön gestalteten Graphic Novel »Face with Tears of Joy« lesen wird. Ein Sachcomic über die Entwicklungsgeschichte von Emojis, Emoticons und Kommunikation. Nicht nur informativ, sondern auch sehr lustig. Wir freuen uns drauf. Erschienen ist das Buch im Hamburger Verlag Ankerwechsel.
Karla-Jean v.Wissel ist eine Comic-Künstlerin und Illustratorin aus Köln. Sie studierte Illustration an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg und an der LUCA School of Arts in Gent, Belgien. Heute ist sie Fan davon, sich in ein Thema einzuarbeiten und Wissen auf erzählerische Weise leichter zugänglich zu machen. Sie lebt in Berlin.
Besonders freuen wir uns, dass auch eine unserer Hamburger Lieblingsautorinnen Juliane Pickel am heutigen Abend Short Stories lesen wird. Wir erinnern uns gerne sowohl an die sensationellen Abende im Barboncino Zwölphi (RIP), als auch der Open Air – Lesung von »Krummer Hund« im Haus Drei.
Juliane Pickel hat Erziehungswissenschaften in Münster und Hamburg studiert und als Bildungsforscherin, Dozentin und Werbetexterin gearbeitet, bevor sie in der Online-Redaktion des NDR anheuerte. 2017 wurde sie für ihre Kurzgeschichte Freier Fall mit dem Walter-Kempowski-Literatur-Förderpreis der Hamburger Autorenvereinigung ausgezeichnet. Ihr Romandebüt wurde mit dem Förderpreis der Stadt Hamburg und dem Peter-Härtling-Preis ausgezeichnet.
Komplett wird der Abend mit einem Live Konzert der Berliner Musikerin Helen Frigid. Hört mal rein und schwingt euch auf nach Ottensen. Es wird heute nirgends mehr oder tolleres geboten!
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Die Ausstellung »Beat Generation« des F*MZ Hamburg ist geöffnet vom 20. bis 27. September 2024 Präsentiert werden eine Vielzahl beeindruckender Bilder von Musiker*innen der Hamburger Fotografinnen Andrea Preysing, Ebru Durupinar, Julia Schwendner und Shoki Shoot.
Die Musikindustrie ist geprägt von vielen FLINTA+-Personen, die mit ihrer Kreativität und ihrem Engagement einen wesentlichen Beitrag zur Musikszene leisten. Trotz ihrer Leistungen kämpfen sie oft gegen geschlechtsspezifische Diskriminierung und mangelnde Repräsentation. Die Ausstellung zielt darauf ab, diesen Herausforderungen und Erfolgen Sichtbarkeit zu verleihen und die bedeutenden Beiträge dieser Musiker*innen zu würdigen.
Datum: 07.09.2024 19:00 bis 07.09.2024 21:00 Ort: Teehaus (Große Wallanlagen) - Planten un Blomen
Comics werden meist einsam und allein am Schreibtisch gezeichnet. Bild für Bild, Seite für Seite entsteht der Strip, der Kurzcomic oder sogar die Graphic Novel. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn die Arbeit an Comicprojekten lebt auch vom Austausch, insbesondere mit anderen Zeichnerinnen. Im Jahr 2019 gründete eine Gruppe von Illustrationsstudierenden den »Comicgeheimclub«. Seitdem trifft sich die Assoziation regelmäßig, um sich ihre Projekte vorzustellen, Feedback zu geben und ein Verständnis für die Höhen und Tiefen des Comiczeichnens zu entwickeln. An diesem Abend gewährt der sagenumwobene Club einen seltenen Einblick in seine Arbeit und präsentiert eine neue, vielversprechende Generation Hamburger Zeichnerinnen.
Veranstaltungsort: Teehaus (Große Wallanlagen – Planten un Blomen) Holstenwall 30, St. Pauli Eintritt: € 5,– / € 3,– erm. Nur Abendkasse, keine Reservierungen
Wir empfehlen den Besuch der Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe. Bei der offiziellen Eröffnung am 5. Juni 2024 ab 19 Uhr sind wir mit einem Büchertisch dabei. Die Ausstellung läuft vom 6. Juni bis zum 20. Oktober 2024.
„Bis hierhin lief’s noch gut“ – so lautet der Titel der Einzelausstellung der international bekannten Illustratorin und Comiczeichnerin Anna Haifisch (* 1986), die vom 6. Juni bis 20. Oktober 2024 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) präsentiert wird. Mit rund 300 Werken gibt die Ausstellung einen umfassenden Einblick in das vielfältige kreative Schaffen von Anna Haifisch: Zu sehen sind Illustrationen, Drucke, Comics und Zeichnungen sowie von ihr gestaltete Designprodukte. Im Fokus der Zusammenschau von freien und angewandten Arbeiten stehen der künstlerische Entstehungsprozess und die Präsentation neuer Werke wie die Serie „Ready America“ sowie eine zur Ausstellung entstandene Neuproduktion.
Charakteristisch für Anna Haifischs Gestaltung ist das Zusammenspiel von expressiver Farbgebung und fragilem Strich. Ihre Erzählungen zeichnen sich durch den humorvollen wie virtuosen Umgang mit popkulturellen Versatzstücken aus. Haifisch sieht sich in der internationalen Tradition der sogenannten Funny Animals wie Snoopy aus Charles M. Schulz‘ „Peanuts“ oder der Zeichentrickserie „Looney Tunes“, die ihr als Inspirationsquelle dienen. In ihren Zeichnungen blicken menschenähnliche, vordergründig harmlose Tierfiguren allegorisch auf die Absurditäten des Lebens. Die scheinbare Albernheit kippt dabei mitunter in eine düstere Melancholie. Die Künstlerin spielt mit visuellen und narrativen Codes aus Design, Comic- und Kunstgeschichte und erschafft somit eine eigenständige Gestaltungssprache.
BIOGRAFIE Anna Haifisch (* 1986 in Leipzig) studierte Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. 2015 erschien ihr erstes Buch „Von Spatz“ (Rotopol), 2016 und 2017 folgen die ersten Bände der Comicreihe „The Artist“ (Reprodukt). Zuletzt veröffentlichte sie gemeinsam mit Stefanie Leinhos „Gnocchi Gnocchi – who’s there?“ (Colorama, 2020), „Residenz Fahrenbühl“ (Spector Books, 2021), „The Artist: Ode an die Feder (Reprodukt, 2021) sowie „Chez Schnabel“ (Spector Books, 2022). Ihre Publikationen werden international in mehreren Sprachen verlegt.
Haifisch zeichnete zudem Comicserien für das New Yorker Museum of Modern Art und die US-amerikanische Website VICE.com. Ihre Illustrationen erscheinen zum Beispiel in Texte zur Kunst, The New Yorker, The Guardian, Süddeutsche Zeitung Magazin, Le Monde, Die Zeit und GUD. Glossary of Undisciplined Design. 2020 wurde Anna Haifisch mit dem Max und Moritz Preis als „Beste deutschsprachige Comickünstlerin“ ausgezeichnet. 2022 erhielt sie für „Chez Schnabel“ die Silbermedaille als „best book design from all over the world“ der Stiftung Buchkunst.
Anna Haifischs Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen ausgestellt, unter anderem im Kunstverein Erlangen, der Kunsthalle Osnabrück, im Museum der bildenden Künste Leipzig, im Musée Tomi Ungerer – Centre international de l’illustration in Straßburg, im Museum Folkwang Essen und im Sprengel Museum Hannover. Im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg waren ihre Arbeiten in den Ausstellungen „Tiere. Respekt/Harmonie/Unterwerfung“ (2018) und „Sesamstraße. 50 Jahre Wer, Wie, Was!“ (2023) zu sehen.
Am 8. Juni präsentiert Tobi Dahmen seine neue Graphic Novel bei Carlsen in Altona, wir sind mit einem Büchertisch dabei.
Eine Familiensaga in Zeiten des 2. Weltkrieges Nach dem Tod seines Vaters entdeckt Tobi Dahmen eine Sammlung alter Familienbriefe. Ausgehend von den bewegenden Zeitzeugnissen rekonstruiert er eine Chronik der deutschen Kriegsjahre im Spiegel seiner eigenen Familiengeschichte. Minutiös recherchiert und gefühlvoll erzählt In seiner mitreißenden Graphic Novel erzählt Tobi Dahmen nicht nur die Geschichte seiner Familie, sondern reflektiert eindrücklich die deutsche Vergangenheit und die Fragen nach politischer und persönlicher Verantwortung.
Datum: 16.05.2024 19:30 bis 16.05.2024 21:00 Ort: Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
Am 16. Mai stellt die Hamburger Comiczeichnerin Ika Sperling ihr brandneues Buch „Der Große Reset“ im Metropolis Kino vor. Der Band erscheint bei Reprodukt und wurde mit dem Hamburger Literaturpreis in der Kategorie Comic ausgezeichnet. Der Eintritt ist frei. Tickets sind online oder an der Kinokasse erhältlich – Beginn der Veranstaltung ist 19:30 Uhr. Nach Lesung & Gespräch kann die Graphic Novel erworben werden und die Künstlerin signiert.
Zum Buch: Ein Weinanbaugebiet, irgendwo in der deutschen Provinz: Während eines Kurzbesuchs in ihrem Heimatdorf muss die Studentin Ika feststellen, dass ihr Vater immer weiter in die Tiefen des Internets abgetaucht ist und sich dabei in Verschwörungsideologien verloren hat. Im Alltag geben sich zwar alle große Mühe, Diskussionen zu Krieg, Impfen und Politik aus dem Weg zu gehen, doch die zunehmende Entfremdung des Vaters und der Familie scheint unaufhaltbar. Während ihre Mutter sich ein harmonisches Wochenende wünscht und ihre Schwester am liebsten nur ihre Ruhe will, versucht Ika herauszufinden, was eigentlich der Stand der Dinge ist: Hat ihr Vater etwa das Haus verkauft und will auswandern? Oder ist das nur Gerede?
Gefühlvoll, aber auch mit trockenem Humor und schonungslosem Blick gelingt Ika Sperling mit „Der Große Reset“ eine intime Erzählung, die, im Schatten eines gesellschaftlichen Konflikts, innerfamiliäre Beziehungen und Emotionen freilegt und dabei das Große im Kleinen widerspiegelt. (Verlagstext Reprodukt)
Ika Sperling (sie/ihr) wurde 1996 in einem kleinen Dorf in Rheinland-Pfalz geboren. Sie hat ihr Abitur am Landeskunstgymnasium Rheinland-Pfalz absolviert. Im September 2022 hat sie ihren Bachelor für Illustration an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg absolviert und arbeitet seitdem als selbstständig Illustratorin, Comiczeichnerin, leitet Comic-Workshops für Jugendliche und ist Teil des Organisationsteams des Hamburger Comicfestivals. 2023 erhielt sie als erste Comic-Autorin ein Stipendium als Rottweiler Stadtschreiberin und wurde außerdem mit dem Hamburger Literaturpreis ausgezeichnet.
Am 11. Mai gibt es wieder einen Gratis Comic Tag, diesmal mit einer besonderen Ausgabe, bei der ausschließlich Comics für Kids zu haben sind. Die beteiligten Comic-Verlage produzieren eigens für diesen Tag Comic-Hefte, die in den teilnehmenden Läden gratis erhältlich sind. Eine kunterbunte Auswahl von 21 Comics – von Superhelden, franko-belgische Abenteuern, über bekannte Figuren aus dem Disney-Universum bis hin zu ganz neuen Independent Comic-Figuren – erwartet euch. Und auch wenn im Mittelpunkt dieses Mal Kinder-Comics stehen, so dürfen natürlich auch junge und junggebliebene Leser*innen die Gratis-Comics abstauben. Zu unseren Öffnungszeiten zwischen 11 und 18 Uhr verschenken wir die Hefte solange der Vorrat reicht. Damit alle eine Chance haben, Hefte zu ergattern, haben wir die Mitnahme auf vier Hefte pro Person begrenzt. Wir freuen uns auf Euch.
14 Comiczeichnerinnen erzählen, wie sie sich die Welt in 100 Jahren vorstellen
Leben wir in der Zukunft mit Aliens zusammen? Wird KI uns die beste aller Welten erschaffen? Oder können wir der Klimakrise sowieso nicht mehr entrinnen? Fantasievoll und facettenreich spinnen die Kurzcomics aktuelle Debatten um Klima, Gender und Technologie weiter und berichten von schönen, schrecklichen und überraschenden neuen Welten.
Dabei wagt die Anthologie auch einen Blick in die Zukunft des Comics und gibt einen Überblick über die künstlerischen und erzählerischen Positionen, die die deutsche Comicszene so besonders machen.
Mit Beiträgen von Maren Amini, Whitney Bursch, Bea Davies, Sheree Domingo, Katia Fouquet, Aisha Franz, Melanie Garanin, Peer Jongeling, Kathrin Klingner, Mia Oberländer, Elizabeth „Fungirl“ Pich, Marijpol, Maki Shimizu und Malwine Strauss. Herausgegeben von Lilian Pithan.
Datum: 09.03.2024 19:30 bis 09.03.2024 21:00 Ort: Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12, Hamburg - St. Pauli
Die beiden Hamburger Zeichnerinnen lesen aus aktuellen Projekten, die bei Reprodukt und dem avant-verlag erscheinen werden. Der neue Comic von Magdalena Kaszuba zeigt die Protagonisten K. auf Besuch bei ihrer Familie. Was als kurze Stadtflucht und Pflichtbesuch gedacht ist, entwickelt sich immer mehr zu einem Albtraum. Mit jedem Gespräch reißen weiter alte Narben auf und K wird klar, dass die Differenzen noch größer sind, als sie es sich hätte je ausmalen können. Warum ist dieses Mal alles anders? Antonia Kühn setzt sich in ihrem kommenden Buch mit komplizierten Familienstrukturen auseinander: Familientherapeut:innen und Ratgeberbücher empfehlen eine klare Struktur für Trennungskinder. Das wünscht sich auch Nora, Mutter in einer Patchworkfamilie: Klarheit schaffen und auch mal was abhaken können. Stattdessen aber entgleiten ihr die Dinge, immer tiefer versinkt sie in Gedanken, bis sich plötzlich eine neue Stimme meldet…
Magdalena Kaszuba *1988 in Polen Magdalena Kaszuba absolvierte den Master an der HAW Hamburg im Februar 2022 und hat sich auf Bildgeschichten und Comics spezialisiert. Diese changieren zwischen Fiktion und Realität, zwischen freier Zeichnung und Comic. Mittlerweile hat sich ein Schwerpunkt auf sozialpolitische Themen, marginalisierte Menschen(gruppen) und deren Lebensrealitäten, vor allem in Deutschland, etabliert. 2018 erschien ihr Debüt „Das leere Gefäß“ im avant-verlag. Im neuen Buchprojekt werden Themen wie postmigrantische Familien-clashes, Scham und die Selbstverortung zwischen Ambitionen und Lebensrealität behandelt. Mit Julia Hoße leitet Kaszuba seit 2019 den MamiVerlag, der ursprünglich von Anke Feuchtenberger und Stefano Ricci gegründet wurde.
Antonia Kühn (*1979) hat Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg studiert und mit »Lichtung« 2018 ihr Debüt bei Reprodukt vorgelegt. In ihrem neuen Comic beschäftigt sie sich mit dem Thema Patchworkfamilie. Sie lebt und arbeitet als freie Illustratorin und Comicautorin in Hamburg. Ihr neues Buch „Aufblasbare Eltern“ erscheint im Herbst 2024 bei Reprodukt.
Mit freundlicher Unterstützung durch die
Organisation: Jul Gordon, Eva Müller und Strips&Stories