Résidence d’auteur·rice de bande-dessinée

Appel à candidature

Présentation
Depuis 2019 la Fondation 55 met en place des résidences d’écriture afin de faire découvrir la ville de Hambourg et ses acteurs aux résidents.
En 2024 la Fondation souhaite à nouveau mettre en avant la production francophone de bande dessinée et inviter un auteur/une autrice en résidence.

Auteurs et autrices concerné(e)s
Cet appel à candidature est destiné aux auteurs et autrices et/ou illustrateurs et illustratrices francophones de bande dessinée, de préférence résidant en France métropolitaine. Il ou elle devra justifier d’au moins un ouvrage de bande dessinée publié en langue française à compte d’éditeur. Il ou elle devra être affilié/e auprès de l’AGESSA ou pouvoir émettre une note de droits.

Objectifs de la résidence
Les objectifs de la résidence sont d’encourager la création d’un ou d’une artiste et lui permettre de travailler sur un projet personnel de bande dessinée destiné à être publié et diffusé, de favoriser la promotion de la production française en Allemagne ainsi que la rencontre et l’échange avec les publics locaux, les artistes et acteurs culturels de Hambourg.

Partenaires
Comicfestival Hamburg
Université de Hambourg- Institut für Romanistik
Lycée Antoine de St. Exupéry
Harbour Front Festival
EUNIC-Hamburg

Temps de résidence
Résidence de 4 semaines entre le 1er octobre et le 31 octobre 2024

Dates de candidature
Du 1er février au 30 avril 2024

Conditions de candidature
Une lettre de motivation
Un CV
Un dossier/extrait d’un des travaux du candidat représentatif de son univers
Un projet en lien avec le domaine du franco-allemand ou l’Allemagne
Notions d’allemand et/ou d’anglais souhaitables

Contreparties demandées au résident
Trois rencontres/ateliers (Comicfestival Hamburg, Université de Hambourg- Institut für Romanistik et Lycée Antoine de St. Exupéry) et une présentation à l’Institut français de Hambourg.

Rémunération globale pour les interventions
1.500 euros

Hébergement 
Appartement à la Gästehaus der Universität Hamburg, Rothenbaumchaussee 34, www.gaestehaus-uni-hamburg.de

Équipements mis à disposition
Scanner A3, imprimante couleur et photocopieuse dans les locaux de l’Institut français
Accès gratuit à la médiathèque de l’Institut français 

Frais pris en charge par la Fondation 55
Frais de déplacement (un aller/retour domicile de l’auteur / Hambourg) à hauteur max. de 300,– € (TTC)
Frais d’hébergement (Gästehaus)
Honoraires (voir rémunération globale)

Frais à la charge du résident
Frais de déplacement personnel pendant la résidence
Frais de communication
Repas
Le résidant ou la résidente devra être autonome concernant les transports sur place.

Contact auprès de la Fondation:
Sophie Udave : sophie.udave@institutfrancais.de / +49 40 41 33 25 55
Brigitte Zinke : brigitte.zinke@institutfrancais.de / +49 40 41 33 25 45

Adresse
Fondation 55
Institut français de Hambourg
Heimhuder Straße 55 – 20148 Hamburg

Künstleresidenz für ComicautorInnen

Ausschreibungsstart

Präsentation
Seit 2019 führt die Stiftung 55 Schreibresidenzen durch, um den ResidenzautorInnen die Möglichkeit zu eröffnen, die Stadt Hamburg und ihre Akteure kennenzulernen.
Im Jahr 2024 möchte die Stiftung erneut die frankophone Comicproduktion in den Vordergrund stellen und eine Autorin oder einen Autor zu einer Residenz einladen.

Zielgruppe AutorInnen und Autoren
Diese Ausschreibung richtet sich an französischsprachige ComicautorInnen und/oder -IllustratorInnen, die vorzugsweise im französischen Mutterland ansässig sind. Die Bewerberin oder der Bewerber muss mindestens ein Comicbuch vorweisen können, das in französischer Sprache (auch im Eigenverlag) veröffentlicht wurde. Eine Anmeldung bei der AGESSA ist erforderlich, um die Vergütung auszuzahlen.

Ziele der Residenz
Die Ziele des Aufenthalts sind, das kreative Schaffen einer Künstlerin oder eines Künstlers zu fördern und die Arbeit an einem persönlichen Comicprojekt zu ermöglichen, das veröffentlicht und verbreitet werden soll sowie die Förderung der französischen Produktion in Deutschland und die Begegnung und der Austausch mit dem lokalen Publikum, KünstlerInnen und Kulturschaffenden in Hamburg.

Partner
Comicfestival Hamburg
Universität Hamburg- Institut für Romanistik
Lycée Antoine de St. Exupéry (Gymnasium)
Harbour Front Festival
EUNIC-Hamburg

Dauer des Aufenthalts
4-wöchiger Aufenthalt zwischen dem 1. Oktober und dem 31. Oktober 2024

Termine für die Bewerbung
Vom 1. Februar bis zum 30. April 2024

Voraussetzungen für die Bewerbung
– Bewerbungsschreiben
– Lebenslauf
– repräsentative Mappe/Auszug einer Arbeit der Bewerberin/des Bewerbers.
– Projekt, das mit dem deutsch-französischen Bereich oder Deutschland in Verbindung steht.

Deutsch- und/oder Englischkenntnisse wünschenswert

Vom Residenten zu erbringende Leistungen
Drei Treffen/Workshops (Comicfestival Hamburg, Universität Hamburg- Institut für Romanistik und Lycée Antoine de St. Exupéry) und eine Präsentation im Institut français de Hambourg.

Gesamtvergütung
1.500 Euro

Unterkunft in Hamburg
Apartment im Gästehaus der Universität Hamburg, Rothenbaumchaussee 34, www.gaestehaus-uni-hamburg.de 

Zur Verfügung gestellte Materialien
A3-Scanner, Farbdrucker und Kopierer in den Räumlichkeiten des Institut français.
Kostenloser Zugang zur Mediathek des Institut français während der Öffnungszeiten.

Von der Stiftung übernommene Kosten 55
Reisekosten (eine Hin- und Rückfahrt Wohnung des Autors / Hamburg) in Höhe von max. 300,– € (inkl. MwSt.)
Kosten für die Unterkunft (Gästehaus)
Honorar (siehe Gesamtvergütung)

Von der ausgewählten Bewerberin oder vom Bewerber zu tragende Kosten
Fahrtkosten Nahverkehr / Ausflüge während des Aufenthalts
Kosten für Kommunikation
Mahlzeiten
Der Bewohner/die Bewohnerin sollte bezüglich des Transports vor Ort selbstständig sein.

12. Hamburger Graphic Novel Tage

Vom 4. bis 7. März 2024 finden bereits zum 12. Mal die Hamburger Graphic Novel Tage im Literaturhaus statt. An vier aufeinanderfolgenden Abenden führen Gäste aus dem In- und Ausland Gespräche über ihre Comics. Andreas Platthaus, Literaturchef der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, ist für das Programm und die Moderation verantwortlich.

VERLOSUNG
Wir verlosen für jeden Abend 2 x 2 Karten sowie 4 Festival Streamingpässe. Schreibt uns bis zum Dienstag (20.2. um 12 Uhr) eine Email an info@strips-stories.de mit dem Betreff „Verlosung GNT“ und nennt uns den oder die Abende, an denen Ihr dabei sein möchtet bzw. schreibt Onlinepass. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen).
Studierende aufgepasst: für Euch ist der Eintritt an der Abendkasse frei.

Am ersten Abend treffen Nancy Peña aus Frankreich und Katja Klengel in einem Gespräch über Feminismus und Comics zusammen. Am Dienstag berichten Jens Cornils, Ayşe Klinge und Judith Kranz, Absolventinnen und Absolventen der HAW Hamburg, von der Arbeit an ihren Debütcomics. Dieses Werkstattgespräch wird von Sascha Hommer, zentraler Akteur nicht nur der Hamburger Comicszene, kuratiert und co-moderiert. Als Duo arbeiten Line Hoven und Jochen Schmidt sowie Maren Amini und ihr Vater Ahmadjan Amini; diese vier sind am Mittwoch zu Gast. Zum Abschluss richtet sich der Blick auf Argentinien: Sole Otero, ursprünglich aus Buenos Aires, inzwischen in Frankreich lebend, begegnet Birgit Weyhe.
Flankiert wird das Abendprogramm von zwei Angeboten des Jungen Literaturhauses. In der Reihe STA*-Club on Tour ist eine Schulklasse zu einem Comicworkshop mit Maren Amini eingeladen. Die Präsentation von Comixx mit Klasse, ein Projekt, bei dem Migrantinnen und Migranten zusammen mit Jul Gordon und Kathrin Klinger eigene Comicstrips gestaltet haben, bildet am Montag den Start ins Festival. Ein Rückblick auf die ersten fünf Jahre von Comixx mit Klasse bietet vom 3. April bis 1. Mai eine Ausstellung in der Zentralbibliothek. Dieses Projekt wird freundlich unterstützt von der Hanns R. Neumann Stiftung und der Hans-Joachim Mausolf Stiftung in der BürgerStiftung Hamburg.

Komplettes Programm der 12. Hamburger Graphic Novel Tage:

Comixx mit Klasse – Abschlusspräsentation
Ein Comic-Projekt des Jungen Literaturhauses für Migrantinnen und Migranten an Berufsschulen, Jul Gordon und Kathrin Klingner
Montag, 4. 3. 2024, 17.00 Uhr, mit freundlicher Unterstützung der Hanns R. Neumann Stiftung sowie der Hans-Joachim Mausolf Stiftung in der BürgerStiftung Hamburg
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Nancy Peña und Katja Klengel – Heldenhafter Feminismus
Moderation: Andreas Platthaus
Dolmetscher: Didier Gammelin
Montag, 4. 3. 2024, 19.00 Uhr
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Jens Cornils, Ayşe Klinge und Judith Kranz – Werkstattgespräch
Moderation: Sascha Hommer und Andreas Platthaus
Dienstag, 5. 3. 2024, 19.00 Uhr
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Maren Amini/Ahmadjan Amini und Line Hoven/Jochen Schmidt – Arbeitsgemeinschaften
Moderation: Andreas Platthaus
Mittwoch, 6. 3. 2023, 19.00 Uhr
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STA*-Club on Tour – Comicworkshop mit Maren Amini
Donnerstag, 7. 3. 2024, an einer Schule
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Sole Otero und Birgit Weyhe – Der Blick auf Argentinien
Moderation: Andreas Platthaus
Dolmetscherin: Carmen Almendros
Donnerstag, 7. 3. 2024, 19.00 Uhr
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Saaltickets
Einzelticket: 12 / 8 €
Festialpass: 35 / 20 €
Für Studierende freier Eintritt an der Abendkasse

Streaming
Einzelticket: 6 €
Festival Streamingpass: 18 €

Die 12. Hamburger Graphic Novel Tage finden mit freundlicher Unterstützung der Mara und Holger Cassens-Stiftung und der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg statt.

Gruppenausstellung Notes & Strips – Aktuelle graphische Erzählungen in Bungsberg

Die Gruppenausstellung Notes & Strips – Aktuelle graphische Erzählungen eröffnete am 1. Februar 2024 um 18 Uhr im Erlebnis Bungsberg. Mit dabei sind viele Hamburger Zeichner*innen.

Im folgenden der offizielle Ankündigungstext:
In der ersten Ausstellung im Jahr 2024 feiern wir auf dem höchsten Punkt Schleswig-Holsteins die Kunst der Graphic Novel. Unter dem Titel „Notes & Strips – Aktuelle graphische Erzählungen“ werden sieben künstlerische Positionen präsentiert, deren Erzählungen sich thematisch um gesellschaftliche Faktoren wie Herkunft, Lebensweg und Erfolg ranken. Dabei wird es manchmal ernst, oft sind es aber auch heitere Geschichten oder Szenen. Die Ausstellung präsentiert Auszüge aus den Graphic Novels in Form von Originalzeichnungen oder hochwertig produzierten Prints. Einige der kompletten Erzählungen werden zusätzlich in der Ausstellung zum Lesen angeboten.

In Tanja Eschs zweitem Teil der Detektivgeschichte für Kinder „Ulf“ entdecken Ulf und seine Mitschüler:innen einen Erpresserbrief auf der Schultafel. Die Aufregung ist groß, denn die Klassenlehrerin wurde entführt! Zunächst versucht die Klasse, das geforderte Lösegeld zusammenzubekommen. Ulfs Detektivbande beginnt gleichzeitig mit ersten Ermittlungen. Wer könnte bloß dahinterstecken?

Sascha Hommers Adaption des Kunstmärchens „Das kalte Herz“ dreht sich um Peter, der gerne reich sein will. Er geht dafür einen Pakt ein, der ihn seine Menschlichkeit kostet.

In Kathrin Klingners „Kleinlaster Rückwärts“ haben die Protagonistinnen Nora und Jana aus ihrem von Alkoholsucht geprägten Familienumfeld ganz unterschiedliche Konsequenzen gezogen. Trotz aller Unterschiede was Karriere, Geld und Zukunftspläne betrifft, begeben sie sich zusammen auf einen Roadtrip. Eine Erzählung über Familienstrukturen und Resilienz.

Eva Müllers „Scheiblettenkind“ erzählt davon, wie es ist in einer bildungsfernen Schicht aufzuwachsen. Stück für Stück nähert sie sich der elitären Kunstwelt an und lässt Marx und Bordieu auftreten, die die Verwicklungen rund um Geld, Status und Habitus auf ihre Weise kommentieren.

In „Wer hat Angst vorm großen Streit?“ (Arbeitstitel) von Mia Oberländer treffen sich acht Familienmitglieder und die Kassiererin des örtlichen Supermarktes zu einer Feier. Es geht um Streit und um die Dinge, die dazu führen: Vorbelastete Beziehungen, unausgesprochene Bedürfnisse, Erwartungen, Geld, Scham, Angst, Status und der Wunsch nach Liebe und Verständnis. 

Im Zentrum der Literaturadaption von Lara Swionteks „Verwandlung“ steht ein wertvoller Schatz sowie die Frage, was im Leben wirklich zählt: Reichtum, Liebe und Schönheit?

Birgit Weyhe seziert in „Rude Girl“ anhand der Biografie der US-amerikanischen Germanistikprofessorin Priscilla Layne verschiedene Mechanismen gesellschaftlicher Ein- und Ausschlüsse: Geld, beruflicher Erfolg, Herkunft und Sprache sind nur einige der Faktoren, die dabei eine Rolle spielen.

Das Ausstellungsangebot wird durch „Die Legende der Zauber-Eidechse Lumina“ von Mirko Röper erweitert. Die interaktive Ralley lädt besonders unsere jungen Besucher:innen ein auf eine verrätselte Reise durch das Ausstellungsgelände auf dem Erlebnis Bungsberg.

Informationen zur Ausstellung

Laufzeit der Ausstellung:
1. Februar bis 5. Mai 2024

Ausstellungsort:
Stiftungsgebäude Erlebnis Bungsberg
Bungsberg 3
23744 Schönwalde am Bungsberg

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 10 – 15 Uhr, Sa. & So. 10 – 17 Uhr

www.erlebnis-bungsberg.de

Begegnung mit Bastien Bertine

Datum: 14.02.2024 19:00 bis 14.02.2024 20:30
Ort: Institut français, Heimhuder Straße 55, 20148 Hamburg

Der französische Comic-Autor Bastien Bertine kommt auf Tournee nach Deutschland und stellt am 14.2. im Institut français Hamburg sein Projekt „Métacomix“ vor, das Poesie und Comiczeichnung verbindet. Im Band « Céline Comix » hinterfragt er die Verweise auf Céline im Comic und den Einfluss des Comics auf Célines Sprache. Ein anderer Comic beschäftigt sich mit dem Mythos Moby Dick und seiner Entstehungsgeschichte.

Bastien Bertine stammt aus der Gegend von Nancy. Er absolviert sein Kunststudium an der EESI (Ecole Européenne Supérieure de l’Image) in Angoulême. Seine Abschlussarbeit verfasste er in Form einer Graphic Novel, in der er die Verbindungen zwischen dem Werk von Louis-Ferdinand Céline und dem Comic aufzeigte.
Sein erstes Comic-Album „Bienvenue à l’Usine“ erscheint im Februar 2019 bei Vide Cocagne. „Céline Comix“, sein zweites Buch, ein grafischer Essay über die Verbindungen zwischen dem Werk von Louis-Ferdianand Céline und dem Comic, erscheint im Mai 2021 bei Presses Universitaires François Rabelais in der Reihe Iconotexte. „Zothique“, sein drittes Buch, erscheint im April 2023 bei den Editions Malpertuis. Er schreibt außerdem eine Kolumne in der Septième Obsession mit dem Titel „Oneshot“.

Moderation: Dr. Sébastien Rival, Institut für Romanistik
Dolmetscherin: Svenja Huckle
Veranstaltung in französischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche

Eintritt: 5 € (nur Abendkasse)
Anmeldung über die Internetseite des Institus:
Veranstalter: Institut français Hamburg, mit Unterstützung der Fondation 55

Unsere zehn Lieblingstitel 2023

Nach den Bestsellern 2023 wollen wir unsere persönlichen Lieblingstitel aus diesem Jahr nicht vorenthalten. Viele alte Bekannte, aber auch Newcomer sind mit dabei und besonders schön war es, bei der Lesung und Buchpräsentation einzelner Titel mit dabei gewesen zu sein.
Wie immer fehlen einige wichtige Titel, schreibt uns gerne, was Euch überzeugt hat.

Gesine:

»Genossin Kuckuck« – Anke Feuchtenberger (Reprodukt)
Der Einfluss von Anke Feuchtenberger auf den Comic und auch auf unsere Laden-DNA ist riesig. Und das Warten auf das neue Werk »Genossin Kuckuck« hat sich mehr als gelohnt. Es fasziniert auf so vielen Ebenen – tut körperlich weh und ist gleichzeitig versöhnlich. Beeindruckend wie sich das Figuren-Ensemble der Geschichte trotz der Zermürbung durch Umstände und Grausamkeiten von Zeitgeschichte und Gesellschaftsklima kleine Inseln der Befreiung erschafft. Rebellion im Kleinen führt zu Widerständigem im Großen. Intensiv bis zur Schmerzgrenze. Ein Leseerlebnis, was man nicht missen sollte. Ein künstlerisches Ereignis sowieso.

»Alison«– Lizzy Stewart (Fantagraphics Comics)
Ein sehr schöner Titel über eine feministische Selbstfindung durch Befreiung aus den Abgründe des Londoner Kunstbetriebs. Absolut kein platter Abgesang, sondern eine Geschichte mit viel Tiefe und wenig Scheu vor der Anerkennung unauflösbarer Widersprüche. Kraftvolle Bilder und komplexe Figuren zeichnen es aus. Tollerweise wird dieser besondere Fantagraphics Titel nächstes Jahr im Helvetiq Verlag erscheinen.

»Clementine, Book Two« – Tillie Walden (Image Comics)
Tillie Walden ist nach wie vor extrem produktiv und nun auch im Horrorgenre beheimatet. Für DIE Zombieserie »The Walking Dead« hat sie ein äußerst lesenswertes, queeres Spin-Off erschaffen. Der zweite von drei geplanten Bänden ist vor wenigen Wochen erschienen und begeistert durch die Verhandlung der ganz großen Lebensfragen. Alles im Setting einer permanenten Bedrohung durch Zombiehorden. Wie die Menschlichkeit bewahren, wenn die Welt um einen herum untergeht?

»Koma« – Mazlum Nergiz & Leonie Ott (März Verlag)
Der Dramaturg Mazlum Nergiz (Maxim Gorki, Schauspiel Hannover) hat zusammen mit der Künstlerin Leonie Ott sein Theaterstück als Comic umgesetzt. Und tatsächlich zeigt sich diese besondere Entstehungsgeschichte auf gute Weise. Die Erzählstruktur ist erfrischend anders und die raue Offenheit durch sperrige, wilde Bildkompositionen sehr spannend und konsequent in Szene gesetzt. Eine intensive Geschichte über den Neuanfang nach einem krassen Verlust.

»Glitch« – Shima Shinya (Yen Press)
Eine neue Stadt und verstörende Erlebnisse. Mangaka Shima Shinya legt eine charmante Coming-Of-Age Story mit surrealem Twist vor. Ein Detektivclub um die Geschwister Minato und Akira Lee versucht den unheimlichen Rissen in der Welt nachzuspüren. Die Ursachen liegen im Dunkeln und machen Angst, aber die gemeinsame Suche schweißt zusammen. Angelegt auf vier Bände verspricht der Start der Mini-Serie großes Kino.

Hans:

»Monica« – Daniel Clowes (Fantagraphics)
Clowes ist einer der Urväter des Indiecomics, ohne dessen Einfluss viele Bücher, die bei uns im Laden stehen, möglicherweise nicht existieren würden. Mit Monica, der Erzählung einer Lebensgeschichte in neun Episoden, legt er erneut ein zentrales Werk (der Comicgeschichte) vor. Die komplexe Geschichte entfaltet sich vollständig erst beim mehrmaligen Lesen. Clowes Stärke, sich tiefgehend mit den Wirrungen der menschlichen Psyche und komplizierten sozialen Beziehungen zu beschäftigen, kommt voll zur Geltung. Man merkt dem Buch den siebenjährigen Entstehungsprozess auf jeder Seite an, das Lesen ist Herausforderung und Vergnügen zugleich.

»Blood of the Virgin« – Sammy Harkam (Reprodukt / Pantheon)
Ähnlich wie bei Dan Clowes war das Lesen von Blood of the Virgin für mich eine schöne Zeitreise, da Sammy Harkam an bestimmte Traditionslinien anknüpft, die mich in denn 90ern zum Comic brachten. Auch wenn man sich für die Grindhouse Movie Szene in der 70ern nur bedingt interessiert, findet Harkams Expertise (u.a. ist er Herausgeber der einflussreichen Anthologie Kramers Ergot), eine Entsprechung in seiner einfachen und präzisen Art Comics zu machen. Seine eigene Beschreibung des Mediums ist Empfehlung für das Buch genug:
„Comics, at their best, are the ideal medium to get a deep, unbleached view inside the mind of another person. Marks on paper go beyond language itself. The drawing is the end point of something that starts in the subconscious… The authorial voice of a cartoonist has a rawness and clarity that is almost unnerving. The work will invevitably reveal more than the artist wants to share.“ (Auszug aus einem Interview mit Harkam im New Yorker).

»Why don’t you love me?« – P.B. Rainey (Drawn & Quarterly)
Eine fast unerträglich erscheinende Liebesgeschichte nimmt eine komplett unerwartete Wendung. Rainey gelingt es in dieser dunklen Komödie mit raffiniert komponierten Plot, Fragen nach individueller Entfaltung und verpassten Möglichkeiten auszuhandeln. Eine Geschichte über Beziehungen, Alkoholismus und Depressionen schaut klug auf den einzelnen Menschen und zugleich auf die verrückte Welt, in der er leben muss.

»Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung« – Barbara Yelin (Reprodukt)
Die Münchner Comiczeichnerin Barbara Yelin sprach in einem Zeitraum von vier Jahren immer wieder mit Emmie Arbel, um ihre Geschichte weitererzählen zu können. Arbel überlebte den Holocaust und wanderte über Umwege nach Israel aus, wo sie heute noch lebt. Die Graphic Novel nähert sich diesem fast unglaublichen Lebensweg sorgfältig und bedacht. Dieser Ansatz machen das Buch zu einem besonderen und herausragenden Buch der Erinnerungsliteratur und wir freuen uns sehr, dass wir es vor kurzem in einer gemeinsamen Veranstaltung in Hamburg vorstellen konnten.

»I must be dreaming« – Roz Chast – (Bloomsbury)
In ihrem neuen Buch zeigt Roz Chast uns nicht nur ihre eigenen Träume, sondern unternimmt auch einen kulturgeschichtlichen Parforceritt durch die Traumdeutung. Wie in ihren vorherigen Titeln dient ihr wirklich umwerfender Humor nicht allein zur Unterhaltung, sie lotet damit auch ernste und tiefgehende Fragen aus.
Wunderbar weird, witzig und klug.

Strips & Stories Bestseller 2023

Anke Feuchtenberger: GENOSSIN KUCKUCK (Reprodukt)
Juliane Pickel: RATTENSOMMER (Beltz)
Jan Soeken: WER WÜRDE GEWINNEN? (avant-verlag)
Kate Beaton: DUCKS (Drawn & Quartly / Reprodukt)
Léa Murawiec: DIE GROSSE LEERE (Edition Moderne)
Helena Baumeister: OH CUPID (avant-verlag)
Jul Gordon: DER FRISCHKÄSE IST IM ERSTEN STOCK (Edition Moderne/ Colorama)
Barabara Yelin: EMMIE ARBEL. DIE FARBE DER ERINERUNG (Reprodukt)
Lucie Bryon: DIEBIN (Reprodukt)
Tom Gauld: DIE RACHE DER BÜCHER / REVENGE OF THE LIBRARIANS (Edition Moderne / Drawn & Quarterly)
Kate Charlesworth: UNITED QUEERDOM (Carlsen)
Moki: KALEIDOSKOP (Reprodukt)
Nando von Arb: FÜRCHTEN LERNEN (Edition Moderne
Garbielle Zevin: MORGEN, MORGEN UND WIEDER MORGEN (Eichborn)
Boutavant, Marc & Guibert, Emmanuel: ARIOL 15. Kalbträume (Reprodukt)

Neuer Buchhandelsflyer

Da viele uns nach wie vor als reinen Comicladen wahrnehmen, haben wir einen Flyer gebastelt, der uns als reguläre Buchhandlung im Stadtteil vorstellt. Was viele nicht wissen: wir können die allermeisten (deutschsprachigen) Bücher von heute auf morgen bestellen, keineswegs nur Comics und Graphic Novels.
Wie einfach das Bücherbestellen bei uns ist, lest Ihr auf dem Flyer.
Vielen Dank an Lena Winkel für die wunderbare Gestaltung und Illustration!

Residenzprogramm „Comic Connection 2024“

Residenz für Hamburger Comic-Künstler*innen in Marseille – Einsendeschluss 17.01.2024

Comic Connection Marseille-Hamburg ist eine Kooperation zwischen der Behörde für Kultur und Medien in Hamburg, dem Goethe-Institut und La Marelle in Marseille sowie den Comic-Festivals in Hamburg und Aix-en-Provence. Ziel des Programmes, das 2024 in beiden Partnerstädten stattfindet, ist es, den
internationalen Kulturaustausch und die Mobilität junger Künstler*innen aus Deutschland und Frankreich zu stärken. Der Schwerpunkt liegt auf der jungen Comic-Szene in den beiden Hafenstädten. Das Programm bietet Comic-Künstlerinnen in Marseille und Hamburg die Möglichkeit, im Partnerland zu arbeiten
und sich mit der jeweiligen lokalen Szene zu vernetzen.

Voraussetzungen
Für das Residenzprogramm können sich Comic-Künstlerinnen mit Wohnsitz in Hamburg bewerben. Eine bereits begonnene professionelle Laufbahn mit ersten Publikationen ist von Vorteil. Studierende sollten sich in einem fortgeschrittenen Stadium ihres Studiums befinden. Die Ausschreibung ist für künstlerische Vorhaben in allen thematischen Bereichen geöffnet. Ein Interesse für Marseille, die dortige Kunst- und Comicszene oder die Stadt selbst ist erwünscht.
Das künstlerische Projekt, das während der Residenz realisiert wird, sollte sich entweder im Anfangsstadium oder im laufenden Schaffensprozess befinden. Von der Einreichung bereits fast vollendeter Projekte wird abgeraten. Englische bzw. französische Sprachkenntnisse sind von Vorteil. Die Auswahl der Bewerberinnen erfolgt durch eine Fachjury, bestehend aus Expertinnen beider Städte. Die/Der finale Residentin wird bis Ende Januar 2024 informiert.

Dauer der Residenz: 4 Wochen
Zeitraum: Mai 2024
Ort: Marseille, Frankreich
Stipendium: 1500 € +
Übernahme der Reisekosten und Unterkunft
Detaillierte Infos finden sich hier.

Bewerbungsmodalitäten
• formloses Anschreiben mit Kontaktdaten
• Lebenslauf (max. 2 Seiten)
• Motivationsschreiben mit Projektskizze (1-2 Seiten)
• Portfolio von max. 10 MB
Wir bitten von postalischen Einreichungen oder dem Versand von Links abzusehen.
Einsendung der Unterlagen und Nachfragen bitte per Mail an
stephanie.kraemer@goethe.de

Weltbilder der zeitgenössischen KunstDritter Teil: Widerstand


Ort: Saal (Fabrique im Gängeviertel), Valentinskamp 34 a - Zugang über Speckstraße

Der feministische Aufstand im Iran oder der ukrainische Widerstand gegen den russischen Angriffskrieg – Widerstand wird mit emanzipatorischen Bewegungen assoziiert, die für Freiheit, Gerechtigkeit und gegen autoritäre oder totalitäre Machtstrukturen kämpfen. Gleichzeitig schaffen Widerstandsbewegungen auch klare Feindbilder, die von inneren Widersprüchen entlasten. Aus einem gerechten Anliegen kann sich ein manichäisches Weltbild entwickeln: Die Komplexität der Welt wird in Gut und Böse überführt.

Viele Arbeiten der Documenta 15 nahmen auf konkrete Widerstandsbewegungen Bezug. Auch für diejenigen, die antisemitische Weltbilder reproduzierten, war Widerstand das zentrale Motiv. Tatsächlich wurde schon der Begriff des Antisemitismus als Selbstbezeichnung einer Widerstandsbewegung erfunden. Sie richtete sich gegen die vermeintliche Macht und kulturelle Übernahme Deutschlands durch „die Juden“. Antisemitische Pogrome wurden von den Nationalsozialisten als eine Form von Widerstand dargestellt.

Aktuell wird die Terroraktion der Hamas gegen Israel am 7. Oktober 2023, der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit der Shoah, als Widerstand für eine gerechte Sache verklärt. Das ist nicht nur im Internet und auf Straßenprotesten überall auf der Welt zu beobachten, sondern auch in Hamburg. Zahlreiche renommierte Künstlerinnen und Künstler sehen sich an der Seite dieses vermeintlichen Freiheitskampfes. Ihre Reaktionen reichen von subtiler Relativierung bis zur offenen Glorifizierung des Terrors. Auch darüber wollen wir im letzten Teil unserer Veranstaltungsreihe reden.

Es diskutieren:
Kateryna Mishchenko (Essayistin und Verlegerin aus Kiew)
Havîn Al-Sîndy (Künstlerin, HBK Braunschweig)
Leon Kahane (Künstler, Forum DCCA)

Eine Veranstaltung von Forum demokratische Kultur und zeitgenössiche Kunst und Innenrevision Kulturbetrieb

New in Stock: Café Royal Books

Eine kleine, sehr feine Auswahl dieser dokumentarischen Fotografie-Magazin-Reihe findet ihr nun bei uns im Laden. Café Royal Books veröffentlicht monatlich ein Heft zu Zeitgeschichte, Popkultur, Underground und Jugendkulturen. Entdeckt in einem atemberaubenden, wunderschönen Buchladen in London – Donlon Books (Besuch sehr zu empfehlen), haben wir einen kleinen Stapel für Hamburg besorgt. Diese sehr interessante Erweiterung unseres Sortiments wollen wir euch nicht vorenthalten.

Signieraktion 2023: Bücher mit persönlicher Zeichnung von Hamburger Comickünstler*innen und Illustrator*innen

Datum: 08.11.2023 00:00 bis 08.12.2023 12:00
Ort: Strips & Stories

Im Rahmen der Woche unabhängiger Buchhandlungen starten wir unsere Signieraktion und freuen uns sehr, dieses besondere Angebot auch in diesem Jahr möglich machen zu können: viele Hamburger Zeichner*innen (und einige Gäste aus anderen Städten) haben zugesagt, in der Vorweihnachtszeit Bücher exklusiv zu signieren. Es sind viele Neuerscheinungen aus diesem Jahr mit dabei, einige selbst produzierte Hefte und zwei frisch gekürte Gewinner*innen des deutschen Jugendliteraturpreis. Ältere, noch lieferbare Titel können gerne auch angefragt werden.
Wer mit dem Format der Signatur nicht vertraut ist: das Buch wird mit einer kleinen Zeichnung und einer Widmung (an Euch persönlich oder die beschenkte Person) versehen.

Mit dabei sind Lina Banane, Helena Baumeister, Wiebke Bolduan, Dieter Braun, Rascha Li Cooper, Anke Feuchtenberger, Julian Fiebach, Tanja Esch, Kristina Gehrmann, Jul Gordon, Benjamin Gottwald, Hanna Harms, Vanessa Hartmann, Sascha Hommer, Line Hoven, Kim, Kathrin Klingner, Isabel Kreitz, Noëlle Kröger, Luka Lenzin, Marijpol, Eva Müller, Mia Oberländer, Ivan Schremf, Madita Schwenke, Jan Soeken, Moritz Stetter, Sigrid Unterwurzacher, Birgit Weyhe, Moritz Wienert, Lena Winkel, Patrick Wirbeleit und (Barbara Yelin).
Weiter unten auf dieser Seite findet Ihr eine Überblicksliste der Comics!

Beispiel: Zeichnung und Signatur
von Luka Lenzin

Ab sofort bis zum 8. Dezember 2023 (12 Uhr) können die Bücher vorbestellt und ab dem 12. Dezember bei uns im Laden abgeholt werden. Bitte nennt bei der Vorbestellung den Titel des Buches und den Namen der Person(en), für die die Widmung sein soll.
Beispiel: „Nadel und Folie: Für Corin, Carrie & Janet“.
Bestellungen könnt Ihr telefonisch (040 – 3807 4009) oder per Email an uns richten.

Wir versuchen alle Wünsche zu erfüllen, behalten uns aber bei sehr vielen Anfragen vor, die Anzahl der signierten Bücher zu limitieren. Einige Zeichner*innen haben nur begrenzte Kapazitäten, deshalb gilt das Angebot solange der Vorrat reicht.
Alle lieferbaren Titel der beteiligten Zeichner*innen können angefragt werden. Bei Fragen hierzu helfen wir natürlich gerne weiter.

Auch dieses Jahr bieten wir den Versand für Personen außerhalb Hamburgs an. Für eine Versandpauschale von 5 Euro verschicken wir die signierten Bücher ab 12. Dezember an Eure Wunschadresse innerhalb Deutschlands. Versand- und Rechnungsadresse nicht vergessen! Leider ist ein Versand ins Ausland nicht möglich.

Neuheiten 2023

  • Helena Baumeister: oh cupid (avant-verlag) 18 €
  • Dieter Braun: Zu Hause bei den wilden Tieren (mit Susanne Lieber, Knesebeck) 25 €
  • Anke Feuchtenberger: Genossin Kuckuck (Reprodukt) 44 €
  • Jul Gordon: Der Frischkäse ist im 1. Stock (Edition Moderne) 25 € und Parc (2d.cloud, englische Ausgabe) 16 €
  • Line Hoven: Paargespräche – Together forever (mit Jochen Schmidt, Mairisch) 22 €
  • Ivan Schremf: I Hate Introspection (Mami) 9 €
  • Jan Soeken: Wer würde gewinnen? (avant-verlag) 12 €
  • Lena Winkel: Rico und die Tuchlaterne (mit Andreas Steinhöfel, Carlsen) 14,95 € und Siegfried, der Drachentöter (mit Anna Kindermann, DTV) 22 €
  • Patrick Wirbeleit & Kim: Gorm Grimm. Jäger, Zocker, Stubenhocker (Kibitz) 15 €
  • Barbara Yelin: Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung (Reprodukt) 29 €

DIY: Fanzines und Smallpress

Lina Banane
– Die Axolotl-Affäre (DIY) 17 €
– Erich Kästner und die Bücherverbrennung (DIY) 6 €
Wiebke Bolduan
– Warnebi (DIY) 12 €
– Hose um die Schultern (DIY) 5 €
– Gedanken über Gedanken (Mami) 9 €
Rascha Li Cooper
– Future Sub Paradise (DIY) 7 €
Julian Fiebach
– The Worker (DIY) 9 €
Sascha Hommer
– Die Sommerreise der Griesgrame (mit Jan-Frederik Bandel, DIY) 8 €
Noëlle Kröger
– Non-Fungible Comic (mit Dr. Julia Schneider, DIY) 18 €
– Was bedeutet mir der Werwolf? (Mami) 9 €
Madita Schwenke
– Zwei Wanderer (DIY) 15 €

Sigrid Unterwurzacher
– Wurzeln (DIY) 15 €

Weitere verfügbare Titel
(Auswahl! Alle lieferbaren Titel der Zeichner*innen können angefragt werden):

Dieter Braun
– Die Welt der Meere (Knesebeck) 20 €
– Die Welt der Bergte (Knesebeck) 25 €
– Die Welt der wilden Tiere – Im Süden und Im Norden (Knesebeck) je 30 €
Tanja Esch
– Boris, Babette und lauter Skelette (Kibitz) 20 € ← DEUTSCHER JUGENDLITERATURPREIS 2023
– Ulf und das Rätsel um die Neue (Kibitz) 18 €
– Wahrheit oder Quatsch? (Klett Kinderbuch) 14 €
– So un annersrüm. Das kleine Hamburg-Buch der Gegensätze (Junius) 12 €
Julian Fiebach
– Das Museum (Mami) 9 €
Kristina Gehrmann
– Der Dschungel (Carlsen) 28 €
– Im Eisland (Hinstorff) je 16,99 € (Band 1 & 2) und 18,99 (Band 3)
Jul Gordon
– Der Park (Mami Verlag) 23 €
Benjamin Gottwald
– Spinne spielt Klavier (Carlsen) 18 € ← DEUTSCHER JUGENDLITERATURPREIS 2023
Hanna Harms
Milch ohne Honig (Carlsen) 20 €
Vanessa Hartmann
– WANDA2020 (Mami) 17 €
Sascha Hommer
– Spinnenwald (Reprodukt) 18 €
– In China (Reprodukt) 20 €
– Dri Chinsin (Reprodukt) 14 €
– Insekt (Reprodukt) 10 €
Line Hoven
– Liebe schaut weg (Neuauflage Reprodukt) 20 €
– Phlox (mit Jochen Schmidt, C.H. Beck) 25 €
– Auf Wiedersehen in Kenilworth (mit Peter Rühmkorf, Schöffling) 20 €
– Paargespräche (mit Jochen Schmidt, Beck) 18 €
Kathrin Klingner
– Katze hasst Welt (Reprodukt) 18 €
– Über Spanien lacht die Sonne (Reprodukt) 18 €
Isabel Kreitz
– Die Entdeckung der Currywurst (Reprodukt) 18 €
– Die Unheimlichen: Der Schatten (Carlsen) 12 €
– Pünktchen und Anton + Das doppelte Lottchen + Emil und die Detektive + Der 35. Mai (Atrium) je 16 €
Noëlle Kröger
– Good person trouble (Fieldmouse Press) 18 €
Luka Lenzin
– Nadel und Folie (Reprodukt) 24 €
Marijpol
– Hort (Edition Moderne) 28 €
Eva Müller
– Scheiblettenkind (Suhrkamp) 28 €
– Sterben ist echt das Letzte (Schwarzer Turm) 12 €
Mia Oberländer
– Anna (Edition Moderne) 24 €
Jan Soeken
– Slocum (avant-verlag) 24 €
Moritz Stetter
– Mythos Beethoven (Knesebeck) 25 €
– Das Urteil (Knesebeck) 19,95 €
Birgit Weyhe
– Rude Girl (avant-verlag) 26 €
– Lebenslinien (avant-verlag) 20 €
– Ich weiß (avant-verlag) 24,95 €
– Madgermanes (avant-verlag) 24,95 €
Moritz Wienert
– Es gibt nur uns (jaja) 16 €
Lena Winkel
– Luftpiraten Band 1 und 2 (mit Markus Orths, Ueberreuter) je 14,95 €
– Weihnachten mit Gisela (mit Rieke Patwardhan, dtv) 15 €
– Machs gut, Einhörnchen (mit Cee Neudert, Thienemann) 14 €
– Haben wir auch nichts vergessen? (mit Andreas Greve, Atlantis) 18 €
Barbara Yelin
– Irmina (Reprodukt) 39 €
– Gigaguhl und das Riesenglück (dtv) 14,95 €

Sylvia Kesper-Biermann: Hamburgische Geschichte(n) im Comic.

Datum: 06.12.2023 18:00 bis 06.12.2023 20:00
Ort: Vortragsraum der Staatsbibliothek, Von-Melle-Park 3

Comics haben in Deutschland seit einiger Zeit Konjunktur als Medien der Geschichtsdarstellung. Auch die Vergangenheit Hamburgs ist seit den 1990er Jahren Gegenstand von mehr als einem Dutzend Bildergeschichten. Der Vortrag gibt erstens einen Überblick darüber, welche historischen Phasen, Ereignisse und Personen der Hamburgischen Geschichte in Comics behandelt werden und wie dies geschieht. Zweitens wendet er sich der Frage zu, welche Merkmale bzw. Spezifika das Medium hinsichtlich der Darstellung von Geschichte auszeichnen und welche Rolle es in der Vermittlungsarbeit spielen kann.


Prof. Dr. Sylvia Kesper-Biermann ist Professorin für Historische Bildungsforschung an der Universität Hamburg und leitet ein Forschungsprojekt zu „Comics als Bildungsmedien in der Bundesrepublik Deutschland (1960er–1980er Jahre)“

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