COMIC-RESIDENZ HAMBURG – MARSEILLE

EN DEHORS DE LA BULLE. COMICRESIDENZ 2022 – NEUES RESIDENZFORMAT FÜR HAMBURGER COMICKÜNSTLER*INNEN IN MARSEILLE

Dieses neue Residenzformat – eine Kooperation der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, dem literarischen Residenzprogramm von La Marelle, dem Comicfestival Hamburg und dem Goethe-Institut Marseille – dient der Stärkung des internationalen Austauschs im Bereich Literatur zwischen den Partnerstädten Marseille und Hamburg.

Für die erste Edition des bilateralen Residenzprogramms, das im Frühjahr 2022 in Marseille bereits anläuft und in Hamburg noch in Planung ist, steht die junge Comicszene der beiden Hafenstädte im Fokus. Das Programm bietet sowohl deutschen als auch französischem Autor*innen die Gelegenheit zu einem Arbeitsaufenthalt im jeweiligen Partnerland. 
Für die Residenz in Südfrankreich konnten die Rencontres du 9e Art in Aix-en-Provence als Partner gewonnen werden. Eine Teilnahme am Comic-Festival im Rahmen der Residenz ist vorgesehen. 

Leistungen
 

  • Arbeitsstipendium in Höhe von 1500 €
  • mietfreie Bereitstellung einer Wohnung in Marseille sowie Reisekosten für die An- und Rückreise
  • Betreuung vor Ort und Herstellung von Kontakten zur lokalen Literatur- und Kulturszene durch La Marelle und das Goethe-Institut Marseille 
  • Resident*innen können mit Kind anreisen. Eine Kinderbetreuung kann jedoch nicht gewährleistet werden.
  • Leichte Anpassungen in der individuellen Planung des Residenzzeitraumes (Mitte April bis Ende Mai) sind möglich. Die Residenz kann jedoch nicht in mehrere Aufenthalte aufgeteilt werden.

Voraussetzungen

Für das Residenzprogramm können sich Comic-Künstler*innen mit Wohnsitz Hamburg bewerben. Eine bereits begonnene professionelle Laufbahn mit entsprechenden Publikationen ist von Vorteil. Studierende sollten sich in einem vorangeschrittenen Stadium ihres Studiums befinden.

Die Ausschreibung ist für künstlerische Vorhaben in allen thematischen Bereichen geöffnet. Ein Interesse für Marseille, die dortige Kunst- und Comicszene oder die Stadt selbst ist erwünscht.

Das künstlerische Projekt sollte sich entweder im Anfangsstadium oder im laufenden Schaffensprozess befinden. Von der Einreichung bereits fast vollendeter Projekte wird abgeraten.  

Das Beherrschen der englischen Sprache ist Voraussetzung, französische Sprachkenntnisse sind von Vorteil.

Bewerbungsmodalitäten

  • formloses Anschreiben mit Kontaktdaten
  • Lebenslauf (max. 2 Seiten)
  • Motivationsschreiben mit Projektskizze (1-2 Seiten)
  • Portfolio von max. 10 MB 

Wir bitten um gebündelte Einreichung der Bewerbung in Form von max. 2 PDF-Dateien. Die Bewerbungen müssen in englischer oder französischer Sprache eingereicht werden. Eine Übersetzung des künstlerischen Dossiers ist nicht notwendig.

Die Auswahl der Resident*innen erfolgt durch eine Fachjury, mit Expert*innen und Partner*innen beider Standorte. Die/der finale Resident*in wird bis Ende Dezember 2021 informiert.

Einsendung der Unterlagen und Nachfragen bitte per Mail an:
comic-marseille@goethe.de

Einsendeschluss 30.11.2021

HIQFF // No Straight Lines: The Rise of Queer Comics

Am 19. Oktober startet das 32. Hamburg Internationale Queer Film Festival. Bis zum 31. Oktober können Filme live im Kino und Online im Stream geguckt werden. Vor ein paar Monaten erschien das lang erwartete neue Buch von Alison Bechdel – The Secret to Superhuman Strength. Wer noch etwas mehr über die Comiczeichnerin und ihre Mitstreiter*innen erfahren möchte, hat hier eine gute Gelegenheit dazu.

Mittwoch, 20. Oktober, 18.00 Uhr im 3001 Kino // No Straight Lines: The Rise of Queer Comics

Vivian Kleiman (US, 2021, 79′) Sprache: Englisch Untertitel: Deutsch

„Tolle Doku über fünf Cartoonzeichner:innen (Alison Bechdel, Rupert Kinnard, Howard Cruse, Jen Camper, Mary Wings), die seit den 1970er-Jahren dazu beigetragen haben, einen queeren Comic-Underground zu begründen. Dabei rangiert die Themenbreite ihrer Zeichnungen von Coming-out Aidskrise, politische Rechte, zu Fragen von race, gender und Be:hinderung. Immer mit Witz, Klugheit und einer großen Prise Tiefgang, um „echte“ queere Geschichten aufs Blatt zu bringen.

A great documentary about five cartoonists – Alison Bechdel, Rupert Kinnard, Howard Cruse, Jen Camper and Mary Wings – who have contributed to a queer comic underground since the 1970s. The topics of their drawings range from coming out, the AIDS crisis and political rights, to issues of race, gender and disability – humour, intelligence and a big pinch of profundity bring ‘real’ queer stories to the page.“ (Text HIQFF Programmheft)

Ticketinfo

Radio Feature: Sprechende Bilder. Die Kunst des Comics

Vielen Dank an Mathias Heller für die schöne Radiosendung auf NDRkultur, zu der wir – neben Anke Feuchtenberger, Andreas Platthaus, Claudia Jerusalem-Groenwald, Barbara Yelin und Filip Kolek – auch ein wenig beitgetragen haben!
Die Sendung lässt sich streamen oder als Podcast herunterladen.

https://www.ndr.de/kultur/epg/Sprechende-Bilder-Einblicke-in-die-deutsche-Comic-Szene,sendung1178798.html

Schaufensterausstellung von Jutta Bauer und Tanja Esch

Datum: 27.09.2021 00:00 bis 07.10.2021 00:00

An einem lauschigen Abend haben die beiden Hamburger Illustratorinnen Jutta Bauer (*1955) und Tanja Esch (*1988) nach zwei Gläsern Weißwein angefangen, gemeinsam die Rückseiten alter Postkarten vollzuzeichnen. Eine fängt an, die andere ergänzt die Zeichnung, dann geht sie wieder zurück, und so fort. Schließlich konnten die beiden über Monate nicht mehr aufhören mit dem Spiel — aus der Kollaboration ist eine Sammlung ebenso spontaner wie skurriler Zeichnungen entstanden.

Funfact (Jutta Bauer erzählt): „… und die Rückseiten der Postkarten: Das war dasselbe Spiel nur an einem versoffenen Abend in Augsburg. Long ago. Mit Yvonne Kuschel, Henning Wagenbreth, Jutta Bauer, Axel Scheffler, Susanne Berner u.a.“
So ist innerhalb des Ladens noch ein zweite Ausstellung zu sehen.

Comicfestival Hamburg 2021

Datum: 01.10.2021 00:00 bis 03.10.2021 00:00

Vom 1. bis 3. Oktober 2021 findet das 15. Hamburger Comicfestival statt. Wir freuen uns, erneut Teil der Veranstaltung zu sein!
Alle Informationen finden sich auf der Website des Festivals, das Programmheft bei uns im Laden oder auch online.
Im folgenden dokumentieren wir den Ankündigungstext des Festivalteams:

15 Jahre Comic­festival Hamburg

Seit 2006 vernetzen wir Künst­ler:in­nen und Kultur­schaf­fende, Ver­lage und Kunst­orte ebenso wie kleine Laden­lo­kale und Cafés, um aktuellen Comics und Bild­geschich­ten eine breite Öffent­lich­keit zu ver­schaffen. Mit dem Kölibri und dem Gänge­viertel haben sich zwei Fes­tival­zentren eta­bliert, die auch dieses Jahr wieder be­spielt werden – so wie zahl­reiche weitere Orte, die alle gemein­sam zu einem großen Panel Walk werden. Im Fokus des Festi­vals stehen dabei wie gewohnt neue Comics, Graphic Novels und nar­ra­tive Zeich­nungen mit be­son­derem künst­ler­ischen Blick. Unser Augen­merk liegt dabei nicht nur auf der stetig wachsen­den Hamburger Comic­szene, sondern auch auf bundes­weiten Publika­tionen und Werk­schauen inter­nationa­ler Künst­ler:in­nen.

Die israelische Künst­lerin Rutu Modan ist be­reits zum zweiten Mal Gast auf dem Festi­val. Mit ihrem Buch „Tunnel“ hat sie einen viel­schichti­gen und humor­vol­len Bei­trag zu ak­tu­ellen De­bat­ten ge­liefert. Joe Kessler aus Groß­bri­tan­nien hat mit seinem Ver­lag Break­down Press in den ver­gangen­en Jahren wichtige Im­pulse ge­setzt. Auch als Zeich­ner ist Kessler er­folg­reich; mit „Prisma“ wird er nun zum ersten Mal im deutsch­sprachi­gen Raum pu­bli­ziert. Anna Hai­fisch, wichtige Im­puls­geberin für die Leip­ziger Comic­szene und auf unserem Festi­val er­freu­licher­weise Dauer­gast, zeigt in Hamburg den ab­schließen­den dritten Band ihrer „The Artist“-Reihe.

Eben­falls aus Leip­zig besucht uns Lina Ehren­traut, eine der wichtig­sten neuen Stim­men im deutsch­sprachi­gen Comic. Ge­mein­sam mit ihr und ihrem Buch „Melek + ich“ wollen wir uns in ab­grün­digen Selbst­be­trach­tungen ver­lieren… Dies sind nur vier Bei­spiele von zahl­reichen künst­ler­isch heraus­ragen­den Po­sitionen, die auf unserem Festi­val zu­sam­men ge­zeigt werden. Neben wichtigen Zeich­ner:in­nen aus Hamburg, da­runter Han­nah Brink­mann, Jan Soeken, Jul Gordon, Tanja Esch und Jutta Bauer, gilt es Ar­bei­ten aus Ar­gen­tinien, Frank­reich, Groß­bri­tan­nien, Kanada, Polen, Süd­korea, der Schweiz und Deutsch­land zu ent­decken.

An­fang des Jahres haben wir be­gon­nen, ein sehr kleines, pan­demie­taug­liches Festi­val zu planen. Als schließ­lich Locker­ungen in Sicht kamen, wurden Stück für Stück noch einige Bau­steine hin­zu­ge­fügt. 2021 starten wir mit Opti­mis­mus in einen Festi­val­herbst, der auch für uns einen Neu­an­fang mar­kieren soll. Bei all der Vor­freude bleiben wir trotz­dem um­sich­tig und bit­ten darum, die je­weils vor Ort gel­ten­den Hygiene­regeln ein­zu­halten. Unser Festi­val soll für alle offen sein, weshalb sämt­liche Pro­gramm­punkte kosten­frei sind — wir danken allen, die uns dabei unter­stützen.

Ein spannendes und unterhaltsames Festivalwochenende wünscht das Team des Comicfestival Hamburg!

40 Jahre Edition Moderne – ein Gespräch mit Claudio Barandun & Julia Marti

Anlässlich unserer Veranstaltung zur 8.Langen Nacht der Literatur mit Mia Oberländer, die gerade ihr Debut ANNA bei der Edition Moderne veröffentlicht hat, haben wir mit ihren Verleger*innen Claudio Barandun und Julia Marti gesprochen.

Die haben den Verlag 2019 von Gründer David Basler übernommen.

Wie kamen sie zum Verlag und welchen Herausforderungen mussten sie sich stellen? Wie sieht das neue Programm aus und wo werden neue Wege beschritten? Was ist den beiden an Comics wichtig und wie finden sie eigentlich ihre neuen Projekte? Im Gespräch kommen noch weitere interessante Aspekte zur Sprache.

Hier das Interview nochmal zum nachgucken, für Alle die bei der Veranstaltung leider nicht dabei sein konnten.

https://www.editionmoderne.ch/verlag/

Bücher, über die gesprochen wird

Anna – Mia Oberländer
Prisma – Joe Kessler
Ein tugendhafter Vater – Ludovic Debeurme
Ich begehre Frauen – Diane Obomsawin
Melek & Ich – Lina Ehrentraut
Das Werk von Tardi im allgemeinen

Hamburger Zukunftsstipendien (auch für Comics!)

Ab 3. August können sich Autor*innen, Übersetzer*innen und Comic-Zeichnerinnen für die „Hamburger Zukunftsstipendien“ bewerben. Die Kulturbehörde stellt insgesamt 100 Stipendien à 6.000 Euro zur Verfügung, die für professionell tätige Literaturschaffende gedacht sind, die ihren Erstwohnsitz in Hamburg haben. Außerdem werden Stipendien für bildende Künstler:innen und Musiker:innen angeboten. Die Stipendien werden organisatorisch über die Hamburgische Kulturstiftung betreut.

Unter www.kulturstiftung-hh.de/zukunftsstipendien findet sich ab sofort die Ausschreibung der Zukunftsstipendien. Das Bewerbungsformular am 3. August, 10 Uhr freigeschaltet. Die Bewerbungsmöglichkeit endet am 31. August um 18 Uhr.

Besondere Hinweise des Literaturreferats der Behörde für Kultur und Medien:
„Wir empfehlen Ihnen sehr, sich vor der Antragsstellung alles genau durchzulesen, besonders die „Fragen & Antworten“. Hier werden sicherlich viele Unklarheiten ausgeräumt. Unser ganz allgemeiner Rat: Eher bewerben als nicht bewerben … Aber bitte achten Sie darauf: Anders als bei den Hamburger Literaturpreisen wird bei diesem Bewerbungsverfahren keine Korrektur möglich sein. Es können auch keine Unterlagen nachgereicht werden. Insofern bitten wir Sie, sich vorher gründlich zu informieren.
Unser kleines Literaturreferat – allen voran die unermüdlichen Florian Simonsen und Melissa Raddatz – übernimmt die Beratung per Telefon und per E-Mail. Melden Sie sich also gerne bei uns, wenn Sie Fragen haben. Aber bitte, bitte: Lesen Sie vorher die Ausschreibung genau durch.“
Kontakt:
Melissa Raddatz und Florian Simonsen, T 040.42824290,
kb-literatur@bkm.hamburg.de

Zum Hintergrund:
Die Behörde für Kultur und Medien legt ein umfangreiches Stipendienprogramm auf, um freischaffende Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen, die durch die Corona-Pandemie besonders stark betroffen sind. In Kooperation mit der Hamburgischen Kulturstiftung, dem Berufsverband bildender Künstler*innen und dem Landesmusikrat Hamburg vergibt die Behörde für Kultur und Medien 2021 einmalig 550 Hamburger Zukunftsstipendien. Die Stipendien sollen ihnen ermöglichen, auch in der aktuellen Situation ihren Beruf auszuüben und sich künstlerisch weiterzuentwickeln. Insgesamt werden aus Mitteln des Corona-Hilfspakets der Behörde für Kultur und Medien 550 Stipendien à 6.000 Euro vergeben. Davon gehen 350 an den Bereich Bildende Kunst sowie je 100 an die Literatur und die Musik.

Ab sofort erhältlich: „DER SPALT“ von Anke Feuchtenberger

Wir freuen uns sehr, zusammen mit Anke Feuchtenberger auf ihre neueste Veröffentlichung hinweisen zu dürfen, die ab sofort bei uns zu haben ist – für die ersten Bestellungen mit einer Signatur der Künstlerin.
Diese Zusammenarbeit liegt uns sehr am Herzen, da Anke Feuchtenberger für Strips & Stories auf vielfältigste Weise von Bedeutung ist, als herausragende Künstlerin natürlich, aber auch als Professorin und Lehrerin für viele Hamburger Zeichnerinnen und Zeichner, deren Bücher wir anbieten.

»Der Spalt« ist ein graphischer Essay, der als Publikation des Museums Villa Stuck zur Ausstellung „Räume“ (Ricochet #13) von Martin Heindel im italienischen Verlag Canicola erschienen ist. Die (deutschsprachige) Ausgabe im Format 30 cm x 42 cm wurde in einer hochwertig produzierten Auflage von nur 500 Stück gedruckt, der Preis ist 17 Euro.

»Der Spalt« von Anke Feuchtenberger kann ab sofort im Laden erworben werden. Ein Versand ist ebenso möglich, wegen des großen Formats fallen einmalig Portokosten von 5,50 € an, unabhängig von der Anzahl der bestellten Exemplare.
Die signierten Exemplare werden – so lange der Vorrat reicht – nach dem Prinzip First Come, First Served vergeben. Die signierten Exemplare sind bereits leider vergriffen.
Bestellungen nehmen wir per Email oder telefonisch (040 – 3807 4009) entgegen.

»Der Spalt« ist ein graphischer Essay in Form eines Briefes, gezeichnet und geschrieben während des Lockdowns. Er richtet sich an das Kindeskind. In großformatigen Kohlezeichnungen werden assoziativ Distanz und Nähe untersucht bis auf den engsten poetischen Raum dazwischen. Der Spalt kann zwischen Eltern entstehen, zwischen Himmel und Erde und Passwörter können sich dort auch verstecken.

Anke Feuchtenberger, geb. 1963 in Berlin (DDR), ist eine der bedeutendsten Zeichnerinnen Europas. Ihr umfangreiches Werk wurde international verlegt, ihre Bildgeschichten, Plakate und Zeichnungen vielfach ausgestellt und premiert. Seit 1997 ist sie Professorin für Zeichnen und Graphische Erzählung an der HAW Hamburg. 2020 erhielt sie den Max-und-Moritz-Preis für ein herausragendes Lebenswerk.

Buchhandlungspreis für Strips & Stories

Nach 2018 wurden wir in diesem Jahr erneut für den Deutschen Buchhandelspreis ausgewählt. Wir freuen uns sehr, auch mit unseren Kolleg*innen, die ebenfalls gewonnen haben:

  • Buchladen Osterstraße
  • Buchhandlung im Schanzenviertel
  • Felix Jud Buchhandlung
  • stories! Die Buchhandlung (undotiertes Gütesiegel)

Alle Preisträger sind unter diesem Link zu finden.




Aus der Pressemitteilung:

Eine unabhängige Jury hat 118 Buchhandlungen aus 366 Bewerbungen für den Deutschen Buchhandlungspreis ausgewählt. In welcher Preiskategorie sie jeweils prämiert sind, erfahren die Inhaberinnen und Inhaber bei der feierlichen Preisverleihung mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters am 7. Juli in Erfurt. Mit dem Deutschen Buchhandlungspreis 2021 würdigt der Bund zum siebten Mal unabhängige und inhabergeführte Buchhandlungen, die sich in besonderer Weise für das Kulturgut Buch, für ein lebendiges Kulturangebot vor Ort oder für ein vielfältiges Verlagssortiment engagieren.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien: „Die klassische Buchhandlung macht die verlegerische und literarische Vielfalt in Deutschland wie unter einem Brennglas sichtbar. Mit liebevoll ausgewählten Sortimenten jenseits der Bestsellerlisten wecken die Buchhändlerinnen und Buchhändler die Lust aufs Lesen. Zugleich bieten sie gerade in ländlichen Regionen oftmals einen der wenigen verbliebenen kulturellen Begegnungsorte. Mit dem Deutschen Buchhandlungspreis wollen wir diese literarischen Schatzinseln bewahren und in ihrer Rolle als lokale Kulturvermittler unterstützen.“


Filmtipp: KATZENJAMMER KAUDERWELSCH – A COMIC-PIONIER-STORY

Das Hamburger Metropolis Kino präsentiert: KATZENJAMMER KAUDERWELSCH – A COMIC-PIONIER-STORY in einer Streaming-Premiere ab sofort bis zum 12. Mai exklusiv auf Metropolis+.




Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von zwei Brüdern aus Heide/Holstein, die als Kinder mit ihrer Familie Ende des 19. Jahrhunderts in die USA auswandern und dort zu Pionieren des neuen, farbigen Massenmediums Comic werden. Mit dem anarchischen Cartoon »The Katzenjammer Kids« wird Rudolph Dirks berühmt. Die Regisseurin Martina Fluck begibt sich mit dem Zeichner Tim Eckhorst, der seit vielen Jahren das Leben der Dirks Brüder erforscht, auf Spurensuche. Sie reisen nach New York und in den Küstenort Ogunquit, in dem Rudolph Dirks eine Künstlerkolonie maßgeblich mitprägte.
Im Balkongespräch sprechen Martina Fluck und Nils Daniel Peiler u.a. über die Recherchereise zum Film, die Liebe zum Zeichnen und die Zusammenarbeit mit dem Filmkomponisten Felix Raffel.

Der Film ist im Abo oder zum Einzelpreis von €3,50 auf Metropolis+ zu sehen.
Metropolis+: https://kinemathek-hamburg.cinemalovers.de/de/home

Strips & Stories meets St. Pauli Tourist Office

Henning vom St. Pauli Tourist Office war zu Besuch und hat mit uns über die Wiedereröffnung gesprochen. Herausgekommen ist ein sehr charmantes, kurzes Porträt unseres Ladens.

Ein kleines, schönes Porträt

Ein neue Folge des Hörstoff Podcast ist online!


Hörstoff ist der Podcast unabhängiger Hamburger Buchhandlungen. Die aktuelle Ausgabe wurde von Strips & Stories produziert.
Nachhören kann man diese und alle weiteren Episoden auf Spotify, Apple Podcasts oder direkt hier:

Der Podcast beginnt mit einem Interview mit Juliane Pickel, die im März ihr Debüt, den Jugendroman „Krummer Hund“, veröffentlich hat.
Im Anschluss sind Rezenssionen von Moritz Wienert, Mia Oberländer und Annina Brell – alle drei Protagonist*innen der Hamburger Comicszene – zu hören, die aktuelle Comics besprechen.

Buchempfehlungen aus unserem Podcast:

Juliane Pickel: „Krummer Hund“, Beltz & Gelberg

Moritz Wienert bespricht:
Sophie Yanow: „The Contradictions“, Drawn & Quarterly

Mia Oberländer bespricht:
Lina Ehrentraut: „Melek und ich“, Edition Moderne
und
Anna Haifisch: „Residenz Fahrenbühl“, Spector Books

Annina Brell bespricht:
Rutu Modan: „Tunnel“, Carlsen

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