I Don’t Want It In My Body – Vernissage mit Barbara Lüdde und Corrina Goutos

Opening: 20.07.19 at 7 pm

Barbara Lüdde & Corrina Goutos
I DON’T WANT IT IN MY BODY
Hours: 22.07.19 from 11 am till 2 pm
For One Weekend Only

More Info on fb

Âme Nue is a multidisciplinary
exhibition space for contemporary
art and culture.

Âme Nue
Schaarsteinwegsbrücke 2
20459 hamburg,
Germany

info@ame-nue.com
+49 (0) 40 8888 8560
+49 (0) 176 8472 1749

Rundgang Finkenau 2019 – Design, Kultur, Technik und angewandte Wissenschaften

Vom 11. bis 13. Juli 2019 veranstaltet die HAW Hamburg wieder die Sommerausstellung der Departments Design, Medien und Information auf dem Kunst- und Mediencampus Hamburg. Neben einem großen Ausstellungsbereich mit Illustrationen, Designarbeiten, Fotoserien, Maker-Projekten, Licht- und Sounddesign, Virtual-Reality-Installationen, stehen dieses Jahr Einführungen in den Datenjournalismus, ein Crashkurs Open Science, eine Comiclesung und vieles mehr auf dem Programm.

Das ganze Programm findet man hier.

Rezension über „Black & Proud“ von Jonas Engelmann

Musik zeichnen, Bilder vertonen

Die Symbiose von Musik und Comic ist auch eine Befreiungsgeschichte der Genres.

Von Jonas Engelmann

veröffentlicht in Neues Deutschland


Wie durch Zauberhand«, schreiben Hervé Bourhis und Brüno im Vorwort ihres Sachcomics »Black & Proud. Vom Blues zum Rap«, »fügt sich in einer musikalischen und visuellen Entwicklung die Geschichte der langsamen und bis heute unvollendeten Emanzipation eines Volkes zusammen.«
Diese Emanzipationsgeschichte der Afroamerikaner findet starken Widerhall in der Musik von Blues bis HipHop, wo Unterdrückung und Befreiung immer wieder Themen waren: von Billie Holidays »Strange Fruit« über Sly & the Family Stone mit »There’s A Riot Going On« bis zu Kendrick Lamars »To Pimp A Butterfly«. Hervé und Brüno Bourhis haben diese Geschichte von 1945 bis 2015 nachgezeichnet und überführen für jedes Jahr das zentrale Album der »Black Music« – gepaart mit Fakten und allerlei Anekdoten zur afroamerikanischen Emanzipationsgeschichte – in eine Comicwelt, in der auch Bobby Womack, Michael Jackson oder James Brown Auftritte als Comicfiguren haben. In der Tat lässt sich anhand der Auswahl der Künstler und der auf den Albumcovern basierenden visuellen Gestaltung von »Black & Proud« eine afroamerikanische Geschichte nachvollziehen, die klare Ästhetik der beiden französischen Comiczeichner verschmilzt mit den ästhetischen Ansätzen aus sechzig Jahren »Black Music«.

Weiterlesen auf Neues Deutschland
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1122446.black-proud-musik-zeichnen-bilder-vertonen.html

Hamburger Literaturpreis für Comic

Die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg erweitert erstmalig den Hamburger Literaturpreis um einen Preis in der Kategorie „Comic“. Die Ausschreibung und Vergabe des mit 6.000 Euro dotierten Preises wird begleitet von dem Verein „Comicfestival Hamburg e.V.“. Der Verein stand bei der Einführung der Auszeichnung beratend zur Seite, half Kriterien für die Vergabe zu entwickeln und entsendet Anke Feuchtenberger als Expertin in die unabhängige Jury. Die Künstlerin ist eine wichtige Impulsgeberin für die deutsche Comicszene. Seit 1997 lehrt sie Illustration und Graphisches Erzählen am Department Design der HAW Hamburg.

Die Ausschreibung richtet sich an ComiczeichnerInnen, die in Hamburg oder im Gebiet des Hamburger Verkehrsverbundes ihren ersten Wohnsitz und Lebensmittelpunkt haben. Ausgezeichnet wird ein Comic, eine Graphic Novel oder eine erzählerisch komplexe Bildgeschichte mit einem geplanten Umfang von mindestens 48 Seiten. Es können Arbeitsproben aus unfertigen oder abgeschlossenen Werken eingereicht werden, die unveröffentlicht sind und nicht bei einem anderen Wettbewerb ausgezeichnet wurden. Die teilnehmenden Werke dürfen bis zur Preisverleihung nicht veröffentlicht werden.

Die vollständige Bewerbung umfasst:
– Bewerbungsbogen für die Kategorie „Comic“
– Exposé
– Arbeitsproben als PDF: 5 bis 20 fertig gestellte Seiten, optional bis zu 20 weitere Storyboardseiten

Die Bewerbungsunterlagen sind auf einem Datenträger (USB/CD) einzureichen an die
Behörde für Kultur und Medien
Hamburger Literaturpreise / Kategorie „Comic“
Hohe Bleichen 22
20534 Hamburg

Einsendeschluss ist der 15. August 2019.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury.
Die Preisverleihung findet am 2. Dezember 2019 im Literaturhaus Hamburg statt.

Alle Informationen und die Bewerbungsunterlagen gibt es unter
www.literaturinhamburg.de/literaturpreise.php
www.hamburg.de/bkm/literaturpreise/

Pressekontakt Comicfestival Hamburg e.V.:
Annina Brell
Email: presse@comicfestivalhamburg.de
Telefon: 017661327424

Der Comicfestival Hamburg Verein veranstaltet mit zahlreichen lokalen und internationalen Gästen das jährlich stattfindenden Comicfestival Hamburg, das in einem breiten Programm künstlerisch anspruchsvolle, unabhängige Comics und Graphic Novels präsentiert. Zudem betreibt der Verein die öffentlich zugängliche Comicbibliothek „the Gutter“ im Gängeviertel.
Vom 27. bis zum 29.09.2019 findet das Comicfestival Hamburg zum dreizehnten Mal statt.

PGH Glühende Zukunft Berliner Plakate aus der Zeit der Wende

Vom 28. April bis 25. August 2019 im Museum für Kunst und Gewerbe zu sehen: Ausstellung mit Arbeiten von Anke Feuchtenberger und Henning Wagenbreth

„Die Abkürzung PGH stand in der DDR für „Produktionsgenossenschaft des Handwerks“ und meinte den Zusammenschluss einzelner Handwerksbetriebe zu Genossenschaften. Kurz vor dem Mauerfall am 9. November 1989 gründeten vier junge Ost-Berliner Künstler*innen ihre eigene PGH mit dem zukunftsfrohen Namen. Anke Feuchtenberger, Henning Wagenbreth, Holger Fickelscherer und Detlef Beck veröffentlichten von nun an zahlreiche Plakate und Grafiken, Illustrationen und Flugblätter mit dem dreieckigen Logo der PGH. Ihr Stil unterschied sich mit frecher, oft schmunzelnd-böser Zeichnung sehr wohl von dem der Kolleg*innen im Westen, bei denen Fotografie und gerade Zeilen vorherrschten. Die Ostberliner Zeichner*innen haben es seither weit gebracht, lehren an Universitäten in Berlin und Hamburg und werden international gehandelt. Zu ihnen tritt in der Ausstellung Volker Pfüller, eine Generation älter und großes Vorbild für die jungen Künstler*innen.“ MKG

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