Datum: 06.12.2023 18:00 bis 06.12.2023 20:00 Ort: Vortragsraum der Staatsbibliothek, Von-Melle-Park 3
Comics haben in Deutschland seit einiger Zeit Konjunktur als Medien der Geschichtsdarstellung. Auch die Vergangenheit Hamburgs ist seit den 1990er Jahren Gegenstand von mehr als einem Dutzend Bildergeschichten. Der Vortrag gibt erstens einen Überblick darüber, welche historischen Phasen, Ereignisse und Personen der Hamburgischen Geschichte in Comics behandelt werden und wie dies geschieht. Zweitens wendet er sich der Frage zu, welche Merkmale bzw. Spezifika das Medium hinsichtlich der Darstellung von Geschichte auszeichnen und welche Rolle es in der Vermittlungsarbeit spielen kann.
Prof. Dr. Sylvia Kesper-Biermann ist Professorin für Historische Bildungsforschung an der Universität Hamburg und leitet ein Forschungsprojekt zu „Comics als Bildungsmedien in der Bundesrepublik Deutschland (1960er–1980er Jahre)“
Wir freuen uns, in Kooperation mit REPRODUKT einige Exemplare der limitierten Sonderausgabe von „Genossin Kuckuck“ von Anke Feuchtenberger anbieten zu können. Der Band wird erstmal beim Comicfestival Hamburg vom 28. September bis 1. Oktober 2023 erhältlich sein. Das Festival ehrt die die Künstlerin und Dozentin mit einer großen Ausstellung und einem Symposium. Bestellungen für den Band nehmen wir gerne per Mail oder telefonisch entgegen. Im Laden haben wir noch wenige Exemplare vorrätig.
150,00 Euro : Sonderausgabe, signiert & limitiert auf 150 Stück – mit fünffarbigem Siebdruck im Format 26 x 38 cm, 448 Seiten, zweifarbig, 17 x 23,5 cm, Hardcover, Buch mit Goldschnitt, Goldfolienprägung, Blindprägung und Etikett
REPRODUKT zum Buch: „Genossin Kuckuck“ ist eine fantastische und zugleich mit autobiografischen Elementen geprägte Bilderzählung, die den Bogen über eine Kindheit in einem ostdeutschen Dorf der 1960er Jahre bis zur Privatisierung von Volkseigentum in den 1990ern spannt.
Über ein Jahrzehnt hat Anke Feuchtenberger an dem Projekt „Ein deutsches Tier im deutschen Wald“ (Arbeitstitel) gearbeitet, aus dem schließlich die Bilderzählung „Genossin Kuckuck“ entstand.
Wir bieten „Genossin Kuckuck“ auch als auf 150 Exemplare limitierte Sonderausgabe an und legen dieser einen ebenfalls limitierten fünffarbigen Siebdruck im Format 26 x 38 cm bei. Sowohl Buch als auch Siebdruck sind in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin entstanden. Die Hintergründe jedes einzelnen Drucks wurden von Anke Feuchtenberger in Acrylfarben gestaltet. Jeder Siebdruck ist somit ein einzigartiges Original, die mit Goldschnitt versehenen Bücher sind zudem nummeriert, signiert und gestempelt.
Datum: 12.11.2023 15:00 Ort: KunztCafé im Neuen Amt Altona, Neue Große Bergstraße 3
12. November um 15.00 Uhr
Die elfte Runde des Comicslams (eine moderierte Comiclesung) mit einer feinen Auswahl an Gästen! Alle Erlöse des Nachmittags gehen an die Zeitschrift Hinz&Kunzt. Mit dabei sind: Lena Winkel, Wolfgang Wiler, Schlogger und Wiebke Bolduan.
Jul Gordon & Eva Müller lesen aus »Der Frischkäse ist im ersten Stock« und »Scheiblettenkind«. Musik und Geräusche zu den Comics von »EMOL« und »Michael Steinhäuser«
Wir melden uns zurück mit dem zweiten Teil unserer Veranstaltungsreihe »Comic Kiosk«. Diesesmal zieht es uns ins Slot (im Keller der Fux Kaserne). Lag der Fokus der ersten Veranstaltung darin, möglichst zahlreichen Newcomer:innen eine Bühne zu bieten, werden im zweiten Teil bereits bei der »Edition Moderne« und im »Suhrkamp Verlag« veröffentlichte Arbeiten zu sehen sein. Jul Gordon & Eva Müller (beides Initiatorinnen des Comic Kiosk) werden aber nicht ’nur‘ aus ihren Graphic Novels lesen, sondern haben mit den Soundkünstler:innen EMOL und Michael Steinhäuser eine Präsentation mit Musik und Geräuschen erarbeitet. Wie gut Musik, Sounds und Comics zusammenpassen, könnt ihr live vor Ort erleben.
Nach der Lesung werden Luka Lenzin und Michael Steinhäuser auch Auflegen und in die Nacht überführen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind gerne gesehen.
Jul Gordon: studierte Illustration an der HAW Hamburg bei Anke Feuchtenberger. Ihre Comics wurden in Anthologien und Magazinen wie Kultur & Gespenster, Le Monde diplomatique, Orang, Spring und Strapazin veröffentlicht. Zudem produziert sie Hefte in kleinerer Auflage im Selbstverlag. 2008 erschien ihr erstes Buch Candie Coloured Clown im Hamburger MamiVerlag.
Eva Müller: hat in Hamburg Illustration studiert und arbeitet dort als freie Comiczeichnerin, Autorin und Künstlerin. Ihre Comics und Zeichnungen wurden in zahlreichen Büchern und Magazinen in mehreren Sprachen veröffentlicht. Ihre Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. beim Leibinger Comicbuchpreis oder beim Japan Media Arts Festival. Als Artist in Residence ist sie regelmäßig in verschiedenen Ländern zu Gast, zuletzt als »Media Artist in Residency« der japanischen Kulturbehörde in Tokyo, als Fellow der Camargo Stiftung in Cassis sowie der Kone Foundation in Finnland. Heinrich-Wolgast-Preis 2023
Michael Steinhauser: ist Künstler, Filmemacher und Fotograf und studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Zudem produziert er eigenen Filme für Festivals. Ausbildung zum Mediengestalter, Arbeit beim Fernsehen als Tontechniker. Er vertont liebend gerne seine Filme selbst, spielt mehrere Instrumente, und wirkt in Bands und Audio-Performances als Musiker, Jazz und experimenteller Musik.
EMOL: macht ebenfalls Musik, unter anderem in der Pop-Band Honeyheads zwischen 2006 und 2013, und den Rock-Bands plastiq sowie TWISK und übernimmt dort beispielsweise den Gesang, spielt Bass, Gitarre sowie Synthesizer. Unter dem Pseudonym Emol widmet sich Lenzin experimenteller Musik.
Mit freundlicher Unterstützung durch die
Organisation: Jul Gordon, Eva Müller und Strips&Stories
Datum: 29.11.2023 19:00 Ort: Institut für die Geschichte der deutschen Juden (Beim Schlump 83)
Wir bitten um verbindliche Anmeldung zur Veranstaltung per Email unter: kontakt@igdj-hh.de
Geboren 1937 in Holland, wird Emmie Arbel mit ihrer jüdischen Familie 1942 deportiert. Sie überlebt als Kind die NS-Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen. Als der Krieg vorbei ist, ist sie acht Jahre alt, beide Eltern sind im Holocaust umgekommen. Mit ihren Brüdern wird sie von einer Pflegefamilie adoptiert und wandert mit ihnen nach Israel aus. Im Kibbuz fühlt sie sich isoliert und nirgends zugehörig. Bis Emmie ihr Leben in die eigenen Hände nimmt.
Emmie Arbel lebt heute nahe Haifa. Immer wieder reist sie nach Deutschland, um als Zeitzeugin zu sprechen. Ihre Jugend war geprägt von Tod, Sprachlosigkeit und Einsamkeit. Sie blickt aber auch zurück auf ein Leben voller Rebellion, Selbstermächtigung und Humor. Bei ihrer steten Anstrengung, die Erinnerungen aus dem Schweigen zu holen, werden die Folgen des Holocaust sichtbar – auf ihr Leben, ihre Familie, auf jeden einzelnen Tag.
Auf Basis persönlicher Begegnungen und zahlreicher intensiver Gespräche mit Emmie Arbel schafft Barbara Yelin eindringliche Erinnerungsliteratur, die zugleich eine Reflexion über das Erinnern selbst ist.
Die Graphic Novel „Emmie Arbel – Die Farbe der Erinnerung“ entstand im Rahmen des internationalen Projekts „Visual Storytelling and Graphic Art in Genocide & Human Rights Education“ der Universität Victoria, Kanada. 40 Seiten des Buchs sind 2022 bereits in der Anthologie „Aber ich lebe“ (C.H. Beck) erschienen. Herausgegeben von Charlotte Schallié und Alexander Korb.
Barbara Yelin zählt zu den bekanntesten deutschen Comic-Künstler*innen: Ihr vielfach ausgezeichnetes Gesamtwerk umfasst Graphic Novels, Web-Comics, Comic-Strips, Illustrationen für Tageszeitungen, Magazine sowie Kinderbücher. Ihre Werke werden regelmäßig in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert. Kim Wünschmann ist Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden.
Die Hamburger Comiczeichnerin Wiebke Bolduan begeistert uns schon länger und Interessierte finden neben verschiedene selbstproduzierten Zines und Büchern auch einen sehr empfehlenswerten Band, der im Mami Verlag erschienen ist: »Gedanken über Gedanken«. Im Frühjahr wird ein neuer Erzählband bei Reprodukt erscheinen und erste Eindrücke davon können in unserer Schaufensterausstellung vom 25.09. bis 07.10. und als Teil des Comicfestivals bestaunt werden.
Zum Inhalt:
Die sehr unglückliche Bruks hat einen Roman geschrieben, dessen Hauptfigur, die Meerjungfrau Viktoria Aal, immerzu glücklich ist. Nach der Absage eines Verlags lässt Bruks »Viktoria Aal« zunächst hinter sich. Dann aber holt das eigene Werk sie unerwartet wieder ein …
Wiebke Bolduan (*1994) hat Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg studiert. In der Schaufensterausstellung zeigt sie Einblicke in ihr Buch, in dem sie von Autor:innenschaft, Selbstakzeptanz und Meerjungfrauen erzählt. »Viktoria Aal« erscheint im Frühjahr 2024 bei Reprodukt.
LICHTHOF Theater | Mendelssohnstraße 15B, 22761 Hamburg TERMINE Dauer: ca. 70 Minuten Fr 27.10.23 20:15 | Premiere Sa 28.10.23 20:15 Do 02.11.23 20:15 Fr 03.11.23 20:15 Sa 04.11.23 20:15
Was tun mit den Fotos von Großvätern in Nazi-Uniformen, die man in Schuhkartons, Fotoalben oder gerahmt auf der Anrichte findet? Unsere Großeltern sind tot, aber diese Fotos bleiben. Und sie werfen Fragen auf: nach dem Fortleben nationalsozialistischer Ideologie in der Familie, nach unserem ganz persönlichen Nazihintergrund und nach unseren Vorstellungen davon, was Männlichkeit sein soll. Die Anrichte der Großeltern wird zur Bühne, auf der sich die Frontfotografien unserer Großväter in lebensgroße Zeichnungen verwandeln. Nach und nach entsteht so ein performativer Comic, in dem Marie Simons und ihr Kollektiv die alten Fotografien auseinandernehmen, sie übermalen und deren Auswirkungen auf ihre eigene queere Biografie befragen.
In diesem Comicworkshop setzen wir eigene Erlebnisse aus dem alltäglichen Stadtleben in Comics um. Wie verhalte ich mich in der U-Bahn? Wie fühlt es sich an, mit dem Fahrrad in die Schlagerparade zu geraten? Und wie war es eigentlich das letzte Mal im Stadtpark? Wir gehen davon aus, dass Ereignisse und Beobachtungen nicht spektakulär sein müssen, um erzählenswert zu sein. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen widmen wir uns heiteren Zeichenübungen und arbeiten gemeinsam an individuellen Comics. Dafür verwenden wir lediglich einfache analoge Werkzeuge: Bleistifte, Buntstifte, Filzer und Papier.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die einzige Voraussetzung ist die Lust, Geschichten zu erzählen. Die Teilnahme an beiden Tagen wird empfohlen. Kinder unter 14 Jahren können diesen Workshop mit einer Begleitperson, aber nicht allein besuchen. Helena Baumeister ist Illustratorin und Comiczeichnerin. Dieses Jahr erschien ihr Debüt »oh cupid« beim avant-verlag. Neben ihrer Arbeit als Zeichnerin für Magazine und Bücher gibt sie regelmäßig Workshops und Lesungen für Kinder und Erwachsene.
Termine: Samstag – Sonntag, 4.–5. November 2023, jeweils 12-15 Uhr Kosten:15 Euro, 10 Euro ermäßigt (Schüler*innen, Studierende) Max. 12 Teilnehmer*innen Vorherige Anmeldung erforderlich.
Wird dein Stapel an gelesenen Comics, die du nicht behalten und auf einem Flohmarkt verkaufen willst, immer größer? Egal ob Tim und Struppi, Garfield, Moebius, Fantasy, Hard- / Softcover, Funnies, SF, Graphic Novels oder Superheld*innen: bei unserem ComicTauschRausch bist du als Comic-Fan genau richtig. Hol dir von 14:00-18:00 neues Lesefutter, tausche was du willst mit wem du willst, verkaufe oder kaufe und fachsimple mit Gleichgesinnten. Melde Dich jetzt unter comic@buergerhaus-barmbek.de für einen Verkaufsstand an! Ein Tisch (1,53×0,78) kostet 5,- €. Nur für Privatpersonen, keine Händler*innen. Für Besucher*innen ist der Eintritt frei.
Und im Anschluss: ComicWerkSchau um 18:30 im püük!
Die Hamburger Comiczeichner*innen Wiebke Bolduan und Noëlle Kröger lesen aus ihren aktuellen Projekten „Meute“ und „Viktoria Aal“ vor, geben Einblick in ihr Comicschaffen und signieren im Anschluss bereits veröffentlichte Werke. Eintritt frei, Anmeldung möglich an: comic@buergerhaus-barmbek.de
Gute Neuigkeiten – wir können unseren Service noch etwas verbessern. Buchbestellungen sind ab sofort bis 17.30 Uhr zum nächsten Tag möglich. Das sind ganze 90 Minuten länger als bisher. Jetzt könnt ihr euch also noch spontaner Bücherwünsche erfüllen oder noch länger überlegen welches Geschenk es sein soll. Vorausgesetzt der Titel ist am Lager kommt alles über Nacht und kann bequem am nächsten Tag bei Ladenöffnung abgeholt werden.
Bestellungen sind wie gehabt persönlich, per Telefon oder per Mail möglich.
UPDATE: die gedruckte Ausgabe kann sofort bei uns im Laden und an vielen weiteren Festivalorten abgeholt werden.
Aus dem Vorwort: Seit 2006 lädt das Comicfestival Hamburg an verschiedenen Orten auf St. Pauli, im Karoviertel und der Neustadt dazu ein, Comics, Graphic Novels und narrative Zeichnungen zu entdecken — in Ausstellungen, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Führungen sowie einem interaktiven Angebot für Kinder. Dabei vernetzen wir Künstler:innen und Kulturschaffende, Verlage und Kunstorte sowie Ladenlokale und Cafés, um vor allem Werken mit besonderem, künstlerischem Blick eine breitere Öffentlichkeit zu verschaffen. Es ist uns in diesem Jahr eine besondere Ehre, das neue Buch von Anke Feuchtenberger zu präsentieren und mit einem Symposion das Werk und Wirken der Ausnahmekünstlerin zu zelebrieren, die die deutsche Comicszene und auch unser Festival seit vielen Jahren entscheidend prägt. Darüber hinaus freuen wir uns auf Hamburger und internationale Newcomer und ein sorgsam kuratiertes Programm für Groß und Klein.
Mittwoch, 20. September 2023, 19.30 Uhr Central Congress (Steinstraße 5-7)
Kollektives Arbeiten hat sich im Kunstfeld etabliert. Eine seiner Grundlagen ist der Ruf nach Solidarität. Die Geschichte dieses Rufes ist geprägt von politischen Emanzipationsbewegungen, erlebte aber immer wieder auch ideologischen Missbrauch. Der Ruf nach Solidarität kann instrumentellen Charakter annehmen, gerade weil er oftmals im Namen der „Anderen“ spricht. So definiert Solidarität eben nicht nur die eigene Gruppenzugehörigkeit. Gerade im individualistischen Kunstfeld sind Erzählungen von kollektiver Solidarität besonders attraktiv. Das dortige Selbstverständnis, an der Seite von Marginalisierten und Unterdrückten zu stehen, begünstigt die Vorstellung von einer manichäisch in gut und böse aufgeteilten Welt. Diese stark vereinfachte Weltsicht ist für Antisemitismus besonders anschlussfähig. In Teilen des postkolonialen Diskurses werden Jüdinnen und Juden als privilegiert angesehen. Als Opfer dürfen sie nur in der Vergangenheit in Erscheinung treten. Nicht zuletzt die im Kunstfeld stark affirmierte BDS-Bewegung propagiert eine Form der Solidarität, die Gewalt und Chauvinismus ignoriert, solange sie von der vermeintlich richtigen Seite ausgehen. Bei der zweiten Veranstaltung der Reihe „Weltbilder der zeitgenössischen Kunst“ diskutieren unsere Gäste über die Ein- und Ausschlüsse von Solidaritätsappellen und ihren mitunter selbstreferentiellen Charakter. Sie sprechen über die Attraktivität des Solidaritätsbegriffs für das Kunstfeld, über die Unmöglichkeit, den Ruf nach Solidarität von Ambivalenzen frei zu halten und über einige klassische Stereotype antisemitischer Propaganda.
Es diskutieren: Volker Weiß (Historiker & Autor, Hamburg) Shahrzad Eden Osterer (Autorin & Journalistin, München) Petja Dimitrova (Aktivistin & Künstlerin, Wien) Mit einem Video-Input von Julia Bernstein (Soziologin & Mitglied im Begleitgremium der documenta fifteen, Frankfurt am Main)
Moderiert von: Fabian Bechtle & Leon Kahane (Künstler, Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst)