Comic Release “FRIENDS” mit Jan Soeken

Am 22. November um 19.00 Uhr
Eintritt frei

Heute Abend haben wir den Hamburger Autor Jan Soeken zu Gast. Er  liest und signiert sein beim avant-verlag erschienenes Comicdebüt. Da freuen wir uns schon drauf!

Zwei Freunde sind auf dem Weg zu einem Treffen des baden-württembergischen Ku-Klux-Klans. Nur blöd das die Anweisungen in der Mail so ungenau waren. Statt auf die anderen Klanmitgleider stoßen Hermann und Thomas mitten im Wald auf einen Hundezwinger mit einem dreibeinigen Hund. Das Schicksal nimmt seinen Lauf und da sie sich inzwischen verirrt haben und die Nacht hereinbricht, wird ihre Freundschaft zunehmend auf die Probe gestellt.

Die Bildgeschichte „Friends“ beruht pikanterweise auf einer wahren Begebenheit. Anfang der Nullerjahre machen sich zwei Polizisten auf, um einem baden-württembergischen Ableger des rassistischen Ku-Klux-Klans beizutreten. Im Zuge eines später eingeleiteten Disziplinarverfahren sprechen sie über ein Initiationsritual in einer Hütte im Wald und über ihre absurden wie banalen Beitrittsgründe. Diese Absurdität wird in „Friends” aufgegriffen, um eine Erzählung von verflossenen Liebschaften, Freundschaft und Doppelmoral zu spinnen, in der der Ku-Klux-Klan, in Form der Kutten, bewusst zunehmend auf die Bildebene verbannt wird.

Friends – Jan Soeken
avant-verlag, 48 Seiten, SC, 10 Euro

“Wonder Women! The Untold Story of American Superheroines” & “The Paper Mirror”

Filmvorführung während der 25. Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg am 18. Oktober um 17.30 Uhr im B-Movie

Wir gratulieren den 25. Lesbisch Schwulen Filmtagen Hamburg zum Jubiläum und präsentieren euch während des Festivals dieses Comic Doppelprogramm. Zunächst startet der Filmnachmittag mit einer Kurzdoku über Alison Bechdel und ein außergewöhnliches künstlerisches Experiment mit der Malerin Riva Lehrer. Danach gibt es einen sehr unterhaltsamen und beste Laune machenden historischen Abriss über den kulturellen Einfluss von Wonder Woman. Wir freuen uns euch da zu sehen.

WONDER WOMEN! THE UNTOLD STORY OF AMERICAN SUPERHEROINES
Renee Gasch, 2012, 79 ‘, Digital, englisch

” “Wonder Woman ist einer der ältesten Superhelden” –so beginnt der erste Satz des deutschen Wikipediaeintrags. Erst weiter unten heißt es in Klammern “und die erste Superheldin”. Lange war sie die erste, denn nach ihrem Debüt 1941 ist ihr erst einmal keine weitere Heldin gefolgt. Sie machte durch die Jahrzehnte einige Metamorphosen durch: als furchtlose Kämpferin in den Jahren des Zweiten Weltkriegs, unter McCarthy als lesbisch-umtriebige Verdächtige und später als eine mehr und mehr einem gezähmten Frauenbild angepasste Figur. Die spannende Dokumentation berichtet nicht nur von Wonder Womans Wandel, sondern auch von ihrer Strahlkraft als Idol für Mädchen und junge Frauen. Und sie strahlt bis heute, wie Interviews mit Feministinnen und kleinen Mädchen gleichermaßen belegen.”  gabs/kb      www.wonderwomendoc.com

 

THE PAPER MIRROR – DRAWING ALISON BECHDEL
Charissa King-O’Brien, USA 2012, 26 ‘, Digital, englisch

“The Paper Mirror” dokumentiert die fruchtbare Zusammenarbeit von zwei Künstlerinnen, der Malerin Riva Lehrer und der Comicautorin Alison Bechdel (“Dykes to Watch Out For”, “Fun Home”), die gemeinsam bisher unbekanntes künstlerisches Terrain erobern.

 

 

Comicfestival Hamburg 2014

Das Comicfestival 2014 steht vor der Tür! Vom 02. bis 05. Oktober 2014 kommen nationale und internationale Zeichner_innen nach Hamburg, um ihre Arbeit zu präsentieren und mit uns zu feiern. Das Programm könnt ihr euch bereits jetzt hier schon anschauen. In Bälde gibt es auch die gedruckte Zeitung bei uns im Laden.

Dieses Jahr werden wir uns auch mit einem kleinen Stand an der Messe am Samstag und Sonntag beteiligen! Z.B. mit Büchern von Nobrow, KutiKuti und Kus!

www.comicfestivalhamburg.de

DAS NAO IN BROWN – Comicpräsentation mit Glyn Dillon

Am Samstag, 20. September um 19.00 Uhr ist der Londoner Zeichner Glyn Dillon bei uns zu Gast. Im Rahmen des Reeperbahnfestivals wird er seine Arbeit präsentieren. 2013 gewann er in Angoulême den Spezialpreis der Jury mit seinem Comic The NAO of Brown. Mit Begeisterung haben wir die Veröffentlichung in deutscher Übersetzung durch den Egmont-Verlag aufgenommen, denn die vielschichtige und ungewöhnliche Geschichte um die junge Londonerin Nao, hat uns sowohl erzähltechnisch, als auch zeichnerisch schwer beeindruckt. Deswegen haben wir in Kooperation mit dem Verlag und dem Reeperbahnfestival Glyn Dillon zu uns nach Hamburg eingeladen. Er spricht heute mit dem Journalisten Dirk Schneider über sein Comic und seine weitere künstlerische Arbeit. Wir freuen uns sehr auf diesen Besuch. Im Anschluss an das Gespräch wird Glyn Dillon natürlich auch noch signieren.

 

 

Zum Inhalt des Buches gibt es einige spannende Rezensionen und Interviews die ihr hier findet:

The Comics Journal
Rezension auf b3, anlässlich des Comic Salons Erlangen

 

Der Text des Verlags:

Nao Brown schlägt sich als Illustratorin durchs Leben und ist auf der Suche nach der großen Liebe. Gleichzeitig leidet sie unter einer Zwangsstörung. Als sie endlich dem Mann ihrer Träume begegnet, muss sie feststellen, dass Träume manchmal sehr seltsam sein können. Durch Meditation versucht sie, ihre Gedanken zu beruhigen und ihr Herz zu öffnen. Allmählich begreift sie, dass Dinge nicht immer nur schwarz oder weiß sind. Vielmehr sind sie… brown.

 

 

Internationaler Graphic Novel Salon

Am Donnerstag, 18.9.2014 um 19.00 Uhr startet der Graphic Novel Abend mit vier internationalen Gästen. Wie auch im letzten Jahr präsentieren wir zusammen mit den Hamburger Instituten Français, Goethe, Cervantes und Italiano den Internationalen Graphic Novel Salon im Rahmen des Literaturfestivals Harbourfront. Das Ganze findet im Instituto Cervantes, im Chilehaus, Fischertwiete 1, statt.

Die vier Institute haben hochkarätige Gäste eingeladen, die in zwei moderierten Gesprächsblöcken das Publikum an ihrer Arbeit teilhaben lassen. Sie erklären und interpretieren ihre Geschichten und geben so einen interessanten Einblick in die Entstehuung ihrer jeweiligen Veröffentlichungen.

 

 

 

Zu Gast sind die Hamburger AFKAT – Gewinnerin Sohyun Jung mit ihrer preisgekrönten Arbeit «Vergiss nicht, das Salz auszuwaschen». Eine intensive Auseinandersetzung mit Heimweh, Wurzeln und Neuanfängen. Aus Italien kommt die hochbegabte und mit vielen Preisen für ihre Arbeit bedachte Künstlerin Gabriella Giandelli. Im avant-verlag ist u.a. «Interiorae» erschienen und kürzlich im italienischen Canicola Verlag «Lontano». Auch der Egmont Verlag ist mit seiner relativ jungen Graphic Novel Sparte vertreten und präsentiert den Spanier Alfonso Zapico, der mit einem Porträt von James Joyce große Aufmerksamkeit erfahren hat. Abgerundet wird das hochklassige Ensemble von Phillippe Ôtié, der in Zusammenarbeit mit Li Kunwu eine dreiteilige biografische Erzählung «Ein Leben in China» bei der Edition Moderne veröffentlicht hat.

Wir werden mit einem Büchertisch vor Ort sein und auch Comics in ihrer jeweiligen Originalsprache zum Kauf anbieten. Besucht uns dort und lasst euch diesen Abend nicht entgehen.

Stefano Ricci: Die Geschichte des Bären – Vernissage und Comic-Release

Im Rahmen des Reeperbahn-Festivals laden wir gemeinsam mit der kulturreich Galerie zur Vernissage und Comic-Release am Mittwoch, 17. September 2014, um 19 Uhr ein.

Nach einer Einführung von Prof. Anke Feuchtenberger (HAW Hamburg) wird Stefano Ricci seine Bücher signieren. Neben der Präsentation von Originalzeichnungen wird auch neues und unveröffentlichtes Material vorgestellt werden, dass an die “Geschichte des Bären anknüpft”.
Ricci vermengt in seiner Arbeit Autobiografisches, Fiktives und tragische Familiengeschichte zu einem literarischen Ganzen, das neue Maßstäbe im Comic setzt.

Nach der Vernissage wird die Ausstellung vom 18. bis 24. September, jeweils von 14 bis 19 Uhr geöffnet sein.

 

Aus Paris erreicht uns noch folgender in die Ausstellung einführender Text von  François Landon:

«Die Geschichte des Bären» ist die erste Graphic Novel von Stefano Ricci. In schwarz-weißen Bildern spricht diese außergewöhnliche Erzählung von der Nacht, von Menschenwesen und Tierwesen und changiert dabei zwischen Realität, Phantasie, Erinnerung und Bekenntnisen.
Kein Storyboard, keine Skizzen. Für Stefano Ricci entsteht eine Geschichte, entsteht Kunst aus dem Moment. Nach mehreren Anläufen und Versuchen, Rückschritten und Änderungen kristallisiere sie sich schließlich heraus: «Es ist wie das Finale einer Partie Solitaire», lächelt er. «Plötzlich geht alles ganz schnell.»
So ist die 430 Seiten umfassende «Geschichte des Bären» binnen von sechs Monaten entstanden, begonnen im Sommer 2013. Wenn man ihn nach der Entwicklungsgeschichte fragt, zuckt Ricci mit den Schultern: Er kenne den Ausgangspunkt seiner Graphic Novel nicht. Liegt er im Jahre 1944, zur Stunde Null in seinem Geburtsland Italien, damals aufgeteilt zwischen Faschisten und Partisanen, Deutschen und Amerikanern – sein Vater und Onkel erzählten ihm davon. Oder 2002, als Ricci sein Leben mit dem seiner Partnerin Anke Feuchtenberger verband, mit der er oft auch künstlerisch zusammenarbeitet und den Mami Verlag gegründet hat? Oder war es 2007, als die Presse vom Tod des norditalienischen Bären Bruno berichtete, den deutsche Beamten erschossen und damit einen Skandel in ganz Europa verursachten? Oder 2009, als Ricci und Feuchtenberger sich an der Ostsee niederließen, «wo die Landschaften wirklich noch leer sind«, im von Wind und Schnee heimgesuchten Mecklenburg-Vorpommern? Oder war es nicht vielmehr 1966, dem Geburtsjahr des Autors, in Bologna?
Alles zusammen. So wie der Bär ist auch Ricci ein Grenzgänger. Sein Gebiet ist das Gefühl. Er nennt sich selbst einen «einsamen Wanderer» und das stete Unterwegssein prägt auch seine künstlerische Arbeit. Bleistift, Pastellfarben, Kohle und Pinsel überlagern und bedecken einander; er setzt immer neu an, lässt einzelne Striche stehen, paust Teile aus früheren Zeichnungen ab, fügt sie mit Klebestreifen oder sogar Nähgarn ein. Das ist keineswegs Manierismus: Genau wie in der Geschichte entsteht aus all den einzelnen Elementen eine erstaunliche Einheit. «Ich bin weniger Autodidakt als künstlerisches Waisenkind», sagt er. Seine Techniken hat er sich, geradezu asketisch, nach und nach angeeignet. Fünfzehn Jahre verbrachte er allein mit dem Zeichenstift. Ein einfachstes Medium? «Kurt Cobains Gitarre hat angeblich auch nur fünfzehn Dollar gekostet…» Der Kohlestift kam hinzu, als er entdeckte, welche Vielfalt an Lichtschattierungen er ihm abgewinnen kann. Erst vor drei Jahren dann der Pinsel: «Die Geschichte entwickelte sich schneller als die Bilder, aber ich wollte, dass beide Hand in Hand gehen. Eine Frage der Frische. Der Pinsel ist flüssig, ein guter Freund.»
Riccis heiliger Gral ist der «Pinocchio» von Collodi – in seinem Buch tritt sogar eine Grille auf. Er lese dieses Buch wieder und wieder, wegen der Wandlungen und Verwandlungen, die den Weg der Holzpuppe kennzeichnen. Und er bedauere die letzte Transformation Pinocchios in einen kleinen Jungen, einfach, weil das Menschliche für ihn keinen Reiz habe. Deshalb endet der menschenähnliche Bär seiner Graphic Novel als normaler Sohlengänger – wie der Bär Bruno, der vor sechs Jahren auf offizielle Order hin erschossen wurde.
In der «Geschichte des Bären» überlagern sich die Erzählstränge. Es gibt Bilder auf einer Doppelseite, die teilweise mit schwarzen Sprechblasen versehen sind, als seien sie für eine Beschriftung reserviert. Am Rand stehen Texte, die wie Aussagen der jungen Männer des Debakels von 1944 wirken oder aus Mails von Ricci an seine Freunde und seine geliebte Frau Stellina aka Anke Feuchtenberger stammen oder auch Teile der Handlung darstellen könnten. Passgenau oder gänzlich unverbunden, erzeugen diese Stimmen auf meisterhafte Art einen leicht schwebenden, traumartigen Eindruck, vergleichbar dem Film «Images» von Robert Altman. Eine Sequenz, in der sich verwirrte Wildschweine in Elektrozäunen verfangen, erinnert in ihrer alptraumartigen Intensität an die Schlüsselszene aus «Schweigen der Lämmer». Auch Fotografie und Film (sowohl Kurz-, als auch Trickfilm) gehören zu Stefano Riccis Repertoire.
Muss noch erwähnt werden, dass sich bei Ricci Geschichte und künstlerische Gestaltung nicht voneinander trennen lassen? «Erst die Ausstellung der Originale in einer Galerie bringen ein Buch wirklich zu seinem Abschluss.», sagt er. «Beim direkten Betrachten der Bilder, möglichst ohne trennendes Glas, kann sich jeder Besucher seine eigene Montage konstruieren, in seinem eigenen Rhythmus, unabhängig von der Graphic Novel.» Es überrascht nicht, dass Ricci auch für die Aufbereitung der Ausstellung selbst Sorge trägt: «Die Reproduktion ist Teil des Zeichenprozesses. Aber die Beleuchtung der eingescannten Bilder ist meiner Meinung nach brutal. Für ‘Die Geschichte des Bären’ habe ich die Hälfte der Bilder abfotografiert um das Tageslicht mit Spots zu modifizieren: dadurch wird das Buch lebendig. Die Originale bleiben einzigartig.»

Text: Francois Landon
Übersetzung: Karen Bo

 

Kreativ Nacht St. Pauli – MUSIKBINGO

Am 5. September ist die diesjährige Kreativ Nacht St. Pauli terminiert. Zum nun bereits 7. Mal könnt ihr an diesem Abend ab 18.00 Uhr zwischen Paulinenplatz und Reeperbahn Künstler_innen und Kreativbetriebe in ihren Ateliers, Geschäften, Wohnungen und Hinterhöfe besuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Anlass unseres 4jährigen Jubiläums beglücken wir euch dieses Jahr wieder mit unserem legendären MUSIK-BINGO. Wir spielen mehrerer Runden und bereiten schon fleißig abstruse Genre-Runden vor. Wer Spaß an den beliebtesten TV-Melodien unsere Jugend und den schlimmsten Rockballaden aller Zeiten hatte, wird auch diesmal wieder einen guten Abend bei uns verbringen. Bring all your friends! Gewinnen könnt ihr natürlich auch was.

Außerdem gibt es an dem Abend Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Performances.

Hier findet ihr noch mehr Informationen.

Lesung und Buchvorstellung: “Entenhausen. Die ganze Wahrheit” mit PaTrick Bahners

Wir freuen uns, am Montag, den 2. Juni 2014 um 19 Uhr, Patrick Bahners, den New Yorker Kulturkorrespondenten der FAZ, bei uns zu Gast zu haben. Er wird an diesem Abend sein Buch “Entenhausen. Die ganze Wahrheit” vorstellen. Der Eintritt ist frei.

Auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewöhnlich für uns, denn es geht dabei nicht um Graphic Novels oder Underground Comics, sondern um Donald Duck und Carls Barks. Wir empfehlen aber allen, einmal den Blick über den Tellerrand zu wagen und sich auf den unterhaltsamen und spannenden Vortrag einzulassen. Alle eingefleischten Donaldisten werden sich den Abend eh nicht entgehen lassen.

Wir wissen viel mehr über die Bewohner Entenhausens, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt. Wie halten sie es mit der Religion? Ist Entenhausen eine Demokratie? Wie ist dann aber die Verehrung zu erklären, die adlige Müßiggänger wie der Graf von Gondola genießen? Warum heißt die Stadt überhaupt nach den Enten, wenn die Ducks und ihre Artgenossen dort nur eine kleine Minderheit sind? Weshalb fürchtet sich Dagobert Duck vor der Panzerknacker AG? Könnte er nicht einfach die Aktienmehrheit an ihrer Gesellschaft erwerben?
PaTrick Bahners erzählt von den Helden der Entenhausener Geschichte seit dem Stadtgründer Emil Erpel und schildert die Pioniertaten der Entenhausener Wissenschaft von der Raumfahrt bis zur Gentechnik. Der Autor nimmt sich Donald Duck zum Vorbild, der unter dem Motto „Ich versteh von allem was!“ Ruhm in allen Quizsendungen von Funk und Fernsehen sammelt. Bahners hat in dreißig Jahren an der vordersten Front der donaldistischen Forschung kühne Hypothesen in die Welt gesetzt: Er wies nach, dass Donald Duck Wagnerianer ist und entlarvte Oma Duck als Adeptin der Schwarzen Magie nach allen Regeln der Hexenforschung. Aber Bahners versteht auch etwas von Erdbebenursachen, vom Steuerrecht und von der Einrichtung des Hirnkastens bei Drillingen.
Großzügige Abbildungen laden den Leser ein, seine eigenen Lösungen der Entenhausener Welträtsel zu finden. Der Donaldismus erweist sich in diesem Buch als Leitwissenschaft für Selbstdenker: lustig, bunt und spannend.

PaTrick Bahners ist Kulturkorrespondent der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ in Entenhausen, mit Nebensitz in New York. Bis 2012 leitete er das Feuilleton der Zeitung. Zuletzt erschien von ihm bei C.H.Beck Die Panikmacher. Die deutsche Angst vor dem Islam (2011).

 

Gratis Comic Tag 2014

Am Samstag, den 10. Mai 2014 findet wieder der Gratis Comic Tag statt und auch bei uns können kostenlos Hefte mitgenommen werden. Wir haben wie samstags üblich zwischen 11 und 18 Uhr geöffnet. Damit auch Langschläfer noch zu ihren Comics kommen, haben wir die Abgabe auf vier Hefte pro Person beschränkt.

Eine Übersicht über die dieses Jahr angebotetenen Hefte findet ihr hier auf den Seiten des Gratis Comic Tages.

 

 

Comicrelease “Vita Obscura” mit Simon Schwartz

Samstag, 26.04.2014 um 19 Uhr

 

Heute  Abend haben wir den Hamburger Zeichner Simon Schwartz zu Gast. Nach seinem preisgekrönten Band “Packeis” hat er ein neues Buch im avant-verlag vorgelegt und wird “Vita Obscura” bei uns vorstellen und anschließend signieren.

Zum Comic:
In Anlehnung an die Aussage Art Spiegelmans, die Zukunft des Comics liege in seiner Vergangenheit, bezieht sich “Vita Obscura” auf die frühen amerikanischen Sonntagsseiten der 1910er und 1920er Jahre. In jeder Folge widmet sich Simon Schwartz einer unbekannten, exzentrischen, aber doch stets wahren Biografie: Dem Leser begegnen u.a. der Landstreicher und einzige Kaiser der USA, Joshua Norton, die diversen Doppelgänger des Sohnes Iwan des Schrecklichen, das blinde Musikgenie Moondog, sowie das schreckliche Monster Pulgasari. Und wer hat das Gehirn von Albert Einstein entwendet?
Passend zum jeweiligen Lebenslauf erfindet sich diese Comicserie immer wieder neu – sei es als Collage, Kohlezeichnung oder als Relief.

Gesamtausgabe der seit Januar 2012 in „Der Freitag“ vorveröffentlichten Serie – inklusive bisher unveröffentlichter Seiten und einem Vorwort von Andreas Platthaus.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem avant-verlag.