Empfehlung für Kids: Releaseveranstaltung „Oma Gurke“ (Kibitz Verlag) bei unseren Kolleg/innen im KInderbuchladen im Schanzenviertel!

Datum: 02.06.2023 18:00 bis 02.06.2023 20:00
Ort: Kinderbuchladen im Schanzenviertel, Schanzenstr. 6, Hamburg
Empfehlung für Kids: Releaseveranstaltung „Oma Gurke“ (Kibitz Verlag) bei unseren Kolleg/innen im KInderbuchladen im Schanzenviertel!

Datum: 08.05.2023 00:00 bis 31.05.2023 00:00
Ort: Kölibri
Bewerbungen für eine Messestand beim diesjährigen Festival vom 30. September bis 1. Oktober sind ab sofort bis zum 31. Mai möglich!





Datum: 02.06.2023 00:00 bis 04.06.2023 00:00
Ort: Kolonnadenstraße, Leipzig Zentrum-West
Datum: 17.05.2023 11:55 bis 22.06.2023 00:00
Ort: World Wide Web
Unterstützt den tollen Schweizer Verlag, er wäre nicht zu ersetzen!
Hier geht es direkt zur Seite des Crowdfundings.
Datum: 05.06.2023 19:30 bis 05.06.2023 21:30
Ort: Metropolis Kino, Kleine Theaterstrasse 10

Die Kanadierin Kate Beaton ist mit »Ducks« auf Lesereise und kommt mit der Schriftstellerin und Lyrikerin Lindsay Bird nach Hamburg!
In ihrer vielfach ausgezeichneten Graphic Novel, beschreibt Beaton ihre Zeit als Arbeiterin in der Erdölgewinnung im kanadischen Bundesstaat Alberta. Dort schuftet sie mehrere Jahre in den »Oil Sands«, um ihre Studienkredite abbezahlen zu können. Während dieser Zeit beginnt sie ihren Webcomic »Hark! A Vagrant«. In Arbeitspausen angefertigt und online publiziert gewinnt sie mit der Comicreihe schnell eine große Fanbase und ist mittlerweile eine der bekanntesten Comiczeichner/innen Nordamerikas. »Ducks« war im letzten Jahr auf unzähligen Bestenlisten im englischsprachigen Raum, von der New York Times bis zu Barak Obamas Lieblingsbüchern.
Das fantastische wie harte Buch ist komplex und behandelt soziale und ökologische Fragen, aber auch sehr persönliche Themen der Künstlerin. Sie beschreibt einen entkoppelten Ort, der Menschen nicht zu ihrem Besten verändert, vor allem wenn sie lange dort arbeiten. Und eine Kultur, bei der Sexismus und Gewalt keine Ausnahmen sind.
Lindsay Bird, die ebenfalls in den »Oil Sands« gearbeitet hat und seither mit Beaton befreundet ist, liest zu Beginn des Abends aus ihrem Lyrikband »Boom Time«, Kate Beaton anschließend aus »Ducks«, bevor die beiden mit Moderatorin Jana Sotzko und dem Publikum ins Gespräch kommen.
Nach der Veranstaltung gibt es einen Büchertisch und die Möglichkeit, sich »Ducks« und »Boom Time« signieren zu lassen.
Der Eintritt beträgt 6 Euro (ermäßigt) / 9 Euro (regulär).
Karten gibt es an der Abendkasse und ab sofort im Vorverkauf des Metropolis Kino.
Präsentiert von Comicfestival Hamburg und Strips & Stories.
Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg und der Botschaft von Kanada.
In Kooperation mit Zwerchfell Verlag, Reprodukt und dem Metropolis Kino.


Event announcement in english:
Canadian cartoonist Kate Beaton is on a reading tour with „Ducks“ and comes to Hamburg with writer and poet Lindsay Bird!
In her award-winning graphic novel, Beaton describes her time as a worker in oil production in the Canadian state of Alberta. There she toils for several years in the „Oil Sands“ to pay off her student loans. During this time, she begins her webcomic „Hark! A Vagrant.“ Made during breaks from work and published online, she quickly gains a large fan base with the comic series and is now one of the most well-known comic artists in North America. „Ducks“ has been on countless bestseller lists in the English-speaking world over the past year, from the New York Times to Barak Obama’s favorite books.
As fantastical as it is hard-hitting, the book is complex, addressing social and environmental issues as well as the artist’s very personal themes. She describes a disconnected place that doesn’t change people for the best, especially if they work there for a long time. And a culture where sexism and violence are not exceptions.
Lindsay Bird, who also worked at the Oil Sands and has been friends with Beaton ever since, will read from her poetry collection „Boom Time“ at the beginning of the evening, and Kate Beaton will read from „Ducks“ afterwards, before the two will engage in conversation with moderator Jana Sotzko and the audience.
After the event, there will be a book table and the opportunity to get „Ducks“ and „Boom Time“ signed.
Admission is 6 euros (reduced) / 9 euros (regular). The event will be held mainly in English.
Tickets are available at the box office and now in advance at the Metropolis Kino.
Presented by Comicfestival Hamburg and Strips & Stories.
Sponsored by the Behörde für Kultur und Medien Hamburg and the Embassy of Canada.
In cooperation with Zwerchfell Verlag, Reprodukt and Metropolis Kino.
Datum: 18.05.2023 18:00 bis 18.05.2023 22:00
Ort: BARBONCINO zwölphi (Pudel Club oben), St. Pauli Fischmarkt 27, 20359 Hamburg
Mit einem Büchertisch von Strips & Stories!

»Auf Wiedersehen« spiegelt treffend den mentalen Zustand einer Generation, die sich neu erfinden muss – und unterhält im allerbesten Sinn: mit scharfsinnigem Humor, psychologischer Tiefe und entlarvendem Blick.
Jasmin Ramadan, Jahrgang 1974, studierte Germanistik und Philosophie in Hamburg. 2009 gelang ihr mit ihrem Debüt „Soul Kitchen“, der Vorgeschichte zu Fatih Akins gleichnamigem Film, der Durchbruch. Es folgten zahlreiche Kurzgeschichten und drei weitere Romane, zuletzt Hotel Jasmin (2016).
Datum: 03.05.2023 19:30
Ort: BARBONCINO zwölphi (Golden Pudel oben), Sankt Pauli Fischmarkt 27, 20359 Hamburg
Weltbilder der zeitgenössischen Kunst: Kollektivität – Widerstand – Solidarität
Zahlreiche antisemitische Darstellungen auf der Documenta 15 haben einen seit Jahren schwelenden Konflikt in die breite Öffentlichkeit geholt – und altbekannte Frontbildungen verschärft. Mittlerweile kann ohne Übertreibung von einem Kulturkampf gesprochen werden. Gestritten wird über eine vermeintliche Konkurrenz zwischen der Erinnerung an die Shoah und der Erinnerung an deutsche Kolonialverbrechen. Gestritten wird nicht zuletzt auch über das jeweilige Verhältnis zu Israel. Spätestens durch die Berufung zweier Mitglieder des Künstlerkollektivs Ruangrupa an die HFBK ist dies auch ein Hamburger Streit. Gerade im Kunstfeld wird er vehement geführt. Das lässt die Frage aufkommen, ob zentrale Begriffe in der aktuellen Selbstbeschreibung künstlerischer Praxis nicht selbst ideologische Elemente enthalten, die gewollt oder ungewollt antisemitische Weltbilder reproduzieren. Anhand der Begriffe Kollektivität, Solidarität und Widerstand stellen sich die Gäste unserer dreiteiligen Veranstaltungsreihe dieser wichtigen, aber in der bisherigen Debatte vernachlässigten Frage.
Erster Teil: Kollektivität
03. Mai 2023 – 19:30 Uhr
BARBONCINO zwölphi (Golden Pudel Club)
Soviel steht fest: Kollektivität liegt im Trend. Noch nie gab es so viele künstlerische Kollektive wie heute. Sie gewinnen renommierte Preise, leiten Theater, Biennalen und Großereignisse wie die Documenta 15. Ihre Popularität verdanken sie einem Versprechen: Basisdemokratisch und anti-hierarchisch, gerecht und inklusiv sollen sie sein, nahbar und zum Mitmachen anregend. Über globale Grenzen hinweg und gleichzeitig lokal verbunden gelten sie als Wegweiser zu einer neuen solidarischen Sharing-Ökonomie, von der alle profitieren. Auf grundlegende Veränderungen der Gesellschaft – so die verbreitete Vorstellung – reagieren heutige Kollektive mit einer grundlegenden Veränderung der Kunst. Sie integrieren politischen Aktivismus, um gesellschaftlichen Fortschritt anzustoßen. Aber geht diese Rechnung auf? Welches Weltbild entwirft die Idee des Kollektivs in der zeitgenössischen Kunst? Was sind die problematischen Implikationen der damit verbundenen Vorstellung von Gemeinschaft und kultureller Identität?
Es diskutieren:
Tina Turnheim (Theatermacherin, Institut für Neue Soziale Plastik)
Ole Frahm (Bildtheoretiker, Comicexperte und Mitglied des Künstlerkollektivs Ligna)
Patrice G. Poutrus (Historiker, TU Berlin)
Hamideh Kazemi (Menschenrechtsaktivistin)
moderiert von Fabian Bechtle & Leon Kahane (Künstler, Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst)
Eine Veranstaltung von: FORUM DEMOCRATIC CULTURE CONTEMPORARY ART & Innenrevision Kulturbetrieb
Gefördert von: Bundeszentrale für politische Bildung
Unterstützt von: bagrut e.V. & Die Untüchtigen & Stadtmagazin Untiefen & Textem Verlag
Datum: 04.05.2023 19:00
Ort: Metropolis Kino. Kleine Theaterstraße 10
Eine Werkschau


Der »Comic Kiosk« ist eine brandneue Comic-Lesereihe, die von den Hamburger Comiczeichnerinnen Jul Gordon, Eva Müller und uns ins Leben gerufen wurde. Im Zentrum stehen Lesungen und Veranstaltungen mit Hamburger Comiczeichner*innen, die dort ihre neuen Arbeiten oder Veröffentlichungen präsentieren können.
Zum Auftakt stellen sich gleich sieben Projekte vor und zwar auf großer Leinwand im Metropolis Kino. Echte Newcomer-Perlen zeigen dort ihre aktuellen Projekte und Comics. In dieser Werkschau der an der HAW entstandenen Arbeiten werden neben Comiclesungen auch Sounds , Animationen und Gespräche zu bestaunen sein.
Vor Ort wird es dann auch ausreichend Gelegenheit zum Austausch und einen Büchertisch mit den selbst produzierten Geschichten geben. Wir freuen uns riesig drauf.
Mit dabei : Lina Banane, Calixta Broza, Aaron Meyer, Liam Tanzen und Laurin Schuh, Madita Schwenke, Jot Vetter und Lena Winkel.
Tickets gibt es online im Metropolis Kino oder an der Abendkasse.
Eintritt: 4 Euro ermäßigt und 8 Euro für alle anderen
Mit freundlicher Unterstützung der Hamburgischen Kulturstiftung.

Weitere Informationen findet ihr dann auch bei Instagram @comic.kiosk
Datum: 16.04.2023 15:00 bis 16.04.2023 17:00
Ort: Comicbibliothek The Gutter, Gängeviertel/Fabrique, Valentinskamp 34A, 20355 Hamburg
Zwei Comiclesungen vom mysteriösen Comic-Geheimclub:
Teil1: Am Mittwoch, den 16. April um 15 Uhr lesen Wiebke Bolduan und Ika Sperling aus ihren in der Enstehung befindlichen Comics „Viktoria Aal“ und „Die Lösung“. Außerdem lesen die Hamburger Künstler/innen Lina Banane und Sigrid Unterwurzacher.
Eintritt frei, um Spende wird gebeten.

Datum: 20.04.2023 19:00 bis 20.04.2023 22:00
Ort: FRITZEN, Wohlwillstr. 20, 20359 Hamburg

Der deutsche Comicautor Jan Bauer reist in die australische Wüstensiedlung Yuendumu und entdeckt dort eine Welt, die ihn befremdet und zugleich bezaubert. Zehn Jahre lang zieht es ihn immer wieder dorthin zurück, und während er tiefer in die Welt der Warlpiri-Aborigines eintaucht, wächst sein Verständnis für ein Miteinander jenseits der Schranken seiner eigenen Kultur. Als ein Freund in Polizeigewahrsam verstirbt, begibt er sich auf die Suche nach den Hintergründen und stößt dabei auf eine Geschichte von Unterdrückung und Gewalt. Von den Tagen der Jäger und Sammler bis in die Gegenwart und weit darüber hinaus in die zeitlose Dimension uralter Mythen scheint plötzlich alles miteinander verwoben.


Wir präsentieren zur Feier dieses tollen Tages ein Buch aus dem Mami Verlag. Comic-Autorin und Künstlerin Vanessa Hartmann veröffentlichte dort kürzlich den wunderschönen Band »Wanda 2020«. Damit dieser in seiner ganzen Schönheit erstrahlen kann, hat die Künstlerin eine Ausstellung in unserem Schaufenster aufgebaut. Diese kann zu jeder Tages- und Nachtzeit angesehen werden.
»Wanda 2020« ist auch Teil der sehr lohnenswerten Ausstellung im MKG »The F*word – Guerrilla Girls und feministisches Grafikdesign«, die dort noch bis zum 17. September läuft.

Wanda. Wandern. Wandeln. Wundern.
Wanda joggt durch einen scheinbar virtuellen Raum im Jahr 2020. Das Jahr des ersten Lockdowns. Im Dauerlauf durchwandert Wanda gedanklich Grenzphänomene, läuft die deutsch-deutsche Grenze ab und umschreitet ihren derzeitigen Standpunkt in Hamburg. Auf dem Weg trifft sie griechische Mythologie, Smileys, Schwerter, Kampf, Sportmarken – Just Do It! – und begegnet der Insel als Sehnsuchtsort und als Ort der Abschottung.
Vanessa Hartmann erzählt mit mutigem Bleistiftstrich, flirrenden Farben und pointierten Worten. Die 94 Seiten von »WANDA2020« ergeben ein traumartiges, nachdenkliches und dabei energiegeladenes Gesamtkunstwerk.
Mit anschließendem Film-Programm:
– Liebe, Lust und Widerstand (BRD 1991, 30 Min., digital, SWR)
– Signale (DDR 1989, 25 Min., digital, Frauengruppe Erfurt)
“Die Künstlerin Gabriele Stötzer war das Kraftzentrum des lebendigen Untergrunds in Erfurt. Sie selbst saß nach der Biermann-Ausbürgerung 1976 in Untersuchungshaft und im Frauengefängnis Hoheneck. Ihre einjährige Haft führte aber nicht zum Verstummen. Nach ihrer Freilassung leitete sie eine Untergrundgalerie und gründete eine Künstlerinnengruppe. Am 4. Dezember 1989 besetzte sie als erste gemeinsam mit Gleichgesinnten das Gebäude der Staatssicherheit in Erfurt. Nach über 25 Jahren hat Gabriele Stötzer in den Archiven der Stasi zu ihrer eigenen Vergangenheit und der weiterer 32 Künstlerkollegen geforscht. Sie hat einen sachlichen Text über die unterschiedlichen Formen der Observation geschrieben, die die innere Logik der Überwachungsbehörde freilegen. Originaldokumente aus den Akten, Fotografien aus dem Untergrund sowie Found Footage aus der Zeit der 1960er bis 1980er Jahre ergänzen ihren Text.” (Spector Books)
Termin: Samstag 01. April 2023
Uhrzeit: 17:00 – 21:00 Uhr
Planten un Blomen // Teehaus Große Wallanlagen
Holstenwall 28 20355 Hamburg
Eintritt ist kostenfrei.
Anmeldung unter: der-lange-arm-der-stasi(at)gmx.de
Eine Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung mit dem B-Movie. Kuratiert von Judith Behre und Florian Bräunlich