Wir freuen uns, am Montag, den 2. Juni 2014 um 19 Uhr, Patrick Bahners, den New Yorker Kulturkorrespondenten der FAZ, bei uns zu Gast zu haben. Er wird an diesem Abend sein Buch „Entenhausen. Die ganze Wahrheit“ vorstellen. Der Eintritt ist frei.
Auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewöhnlich für uns, denn es geht dabei nicht um Graphic Novels oder Underground Comics, sondern um Donald Duck und Carls Barks. Wir empfehlen aber allen, einmal den Blick über den Tellerrand zu wagen und sich auf den unterhaltsamen und spannenden Vortrag einzulassen. Alle eingefleischten Donaldisten werden sich den Abend eh nicht entgehen lassen.
Wir wissen viel mehr über die Bewohner Entenhausens, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt. Wie halten sie es mit der Religion? Ist Entenhausen eine Demokratie? Wie ist dann aber die Verehrung zu erklären, die adlige Müßiggänger wie der Graf von Gondola genießen? Warum heißt die Stadt überhaupt nach den Enten, wenn die Ducks und ihre Artgenossen dort nur eine kleine Minderheit sind? Weshalb fürchtet sich Dagobert Duck vor der Panzerknacker AG? Könnte er nicht einfach die Aktienmehrheit an ihrer Gesellschaft erwerben?
PaTrick Bahners erzählt von den Helden der Entenhausener Geschichte seit dem Stadtgründer Emil Erpel und schildert die Pioniertaten der Entenhausener Wissenschaft von der Raumfahrt bis zur Gentechnik. Der Autor nimmt sich Donald Duck zum Vorbild, der unter dem Motto „Ich versteh von allem was!“ Ruhm in allen Quizsendungen von Funk und Fernsehen sammelt. Bahners hat in dreißig Jahren an der vordersten Front der donaldistischen Forschung kühne Hypothesen in die Welt gesetzt: Er wies nach, dass Donald Duck Wagnerianer ist und entlarvte Oma Duck als Adeptin der Schwarzen Magie nach allen Regeln der Hexenforschung. Aber Bahners versteht auch
etwas von Erdbebenursachen, vom Steuerrecht und von der Einrichtung des Hirnkastens bei Drillingen.
Großzügige Abbildungen laden den Leser ein, seine eigenen Lösungen der Entenhausener Welträtsel zu finden. Der Donaldismus erweist sich in diesem Buch als Leitwissenschaft für Selbstdenker: lustig, bunt und spannend.
PaTrick Bahners ist Kulturkorrespondent der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ in Entenhausen, mit Nebensitz in New York. Bis 2012 leitete er das Feuilleton der Zeitung. Zuletzt erschien von ihm bei C.H.Beck Die Panikmacher. Die deutsche Angst vor dem Islam (2011).






Nach einer schwierigen Trennung findet sich Jan Bauer in der australischen Wüste wieder, auf der Suche nach sich selbst. Er will den „Lhere pirnte“ – den salzigen Fluss – entlangwandern. 450 Kilometer durch das unwirtliche, glühend heiße Herz Australiens. Mit jedem Schritt durch die fremde, menschenfeindliche und zugleich wunderschöne Landschaft lässt er ein bisschen seelischen Ballast hinter sich. Seine Situation ändert sich, als sich ihm eine französische Wanderin anschließt. So langsam aber stetig, wie der salzige Fluss selbst dahinfließt, wächst auch die Nähe zwischen den zwei Wüstenwanderern.
Jan Bauer wurde 1976 in Preetz geboren und studierte Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und Animation am Queensland College of Art in Brisbane. Während seiner Studienzeit hat er sich als Landschaftsmaler gesehen, doch beruflich zog es ihn in der Folge zum Trickfilm. Seit 2002 ist er als freier Illustrator, Designer, Regisseur und Autor tätig und wirkte seither an der Produktion von zahlreichen animierten Werbespots, Kurzfilmen, Serien und Langfilmen mit. An der Akademie für Kindermedien in Erfurt erlernte er dazu das Handwerk des Konzept- und Drehbuchautors. Ansonsten ist er als Dozent für Trickfilm und Illustration tätig und stellt sich als Outdoor-Freak gerne den Herausforderungen der Natur. Seine Leidenschaft fürs Reisen hat Bauer in seinem Graphic-Novel-Debüt „Der Salzige Fluss“ verarbeitet.
Zum Comic:

Während der 24. Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg (15. – 20. Oktober 2013) ist die Künstlerin und Autorin




Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem 


