Comic-Lesung und Gespräch mit Elke Renate Steiner

am Samstag 28.09.2019 um 15 Uhr im St. Pauli Archiv,
Paul-Roosen-Straße 30

„LOVE MIGRATION ist ein autobiografischer Comic von Elke Renate Steiner, der /vom/ Kennenlernen, Liebe und Heirat von zwei Frauen /erzählt/: einer russischen LGBT+ Aktivistin und einer deutschen /Comiczeichnerin/. Kleine Episoden behandeln Migration, /russisch-deutsche und LGBT+ Themen./

„LOVE MIGRATION“ is an autobiographical comic by Elke Renate Steiner, telling a first chapter of love and marriage of two women: a russian LGBT+ activist and a german comics creator. Small episodes are dealing with Migration, Russian-German and LGBT+ issues.
comic-presentation, Q&A and booksigning

Rezension im Tagesspiegel

I Don’t Want It In My Body – Vernissage mit Barbara Lüdde und Corrina Goutos

Opening: 20.07.19 at 7 pm

Barbara Lüdde & Corrina Goutos
I DON’T WANT IT IN MY BODY
Hours: 22.07.19 from 11 am till 2 pm
For One Weekend Only

More Info on fb

Âme Nue is a multidisciplinary
exhibition space for contemporary
art and culture.

Âme Nue
Schaarsteinwegsbrücke 2
20459 hamburg,
Germany

info@ame-nue.com
+49 (0) 40 8888 8560
+49 (0) 176 8472 1749

»Introduce Yourshelf« #5 – mit dem Kollektiv der 30. Lesbisch-Schwulen Filmtage Hamburg

Ein neues Video mit Buchempfehlungen ist online! »Introduce Yourshelf« ist eine Reihe in der wir Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Kulturschaffende, die mit unserem Laden assoziiert sind, einladen ihre Lieblingsbücher vorzustellen. In Video #5 ist es nicht eine Person, sondern aus aktuellem Anlass ein Team.  Fünf Leute des Kollektivs der »Lesbisch-Schwulen Filmtage Hamburg // International Queer Film Festival« waren bei uns zu Gast. Mit dem Festival verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit und sie feiern dieses Jahr ihren 30. Geburtstag. Zugleich jähren sich die Stonewall Riots zum 50. mal.

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Fünf Tipps zum lesen und schauen

Während des Comicfestivals präsentieren die »LSF« in diesem Jahr die Künstlerin Diane Obomsawin, die nicht nur fantastische Comics zeichnet, sondern auch Trickfilme macht (zu sehen am 26.9.19 um 18.00 Uhr im B-Movie). Wir gratulieren zum Jubiläum und freuen uns über viele weitere Jahre und natürlich über die exquisiten Buchempfehlungen! Die Bücher und die DVD gibt es live und in Farbe bei uns im Laden.

Playlist
On Loving Women – Diane Obomsawin
Wuvable Oaf – Ed Luce
Klimawechsel – Doris Dörrie
Days Without End – Sebastian Barry
Peanuts Werkausgabe – Charles M. Schulz

»Knock Out!« LESUNG UND WERKSTATTGESPRÄCH mit Reinhard Kleist

Datum: 04.09.2019 19:30
Ort: Carlsen Verlag, Völkerstraße 14-20

Das neue Buch von Reinhard Kleist ist fertig: »Knock Out!« Auf seiner Lesetour hält er auch im Carlsen Verlag in Ottensen an. Wir sind natürlich mit dabei und versorgen euch mit den Büchern.

Mit gewohnt kraftvollem Pinselstrich zeichnet er das sensible Porträt eines homosexuellen Sportlers, der in der Macho-Welt des Boxens zu einem zermürbenden Doppelleben gezwungen war. Es ist die Geschichte eines Kämpfers wider Willen, der dennoch nicht lassen konnte von der Welt des Geldes und des Ruhms. Und es ist die Geschichte eines Knockouts, der ein Leben beendete und ein zweites für immer veränderte… (Text: Carlsen)

Carlsen Verlag
Völckersstr. 14-20, 22765 Hamburg
In Kooperation mit Strips+ Stories
Moderation: Mathias Heller
Lesung: Matthias Wieland
Einlass: 19:30 Uhr
Eintritt: 5,00 €
Kartenreservierung: ticket@carlsen.de

Rundgang Finkenau 2019 – Design, Kultur, Technik und angewandte Wissenschaften

Vom 11. bis 13. Juli 2019 veranstaltet die HAW Hamburg wieder die Sommerausstellung der Departments Design, Medien und Information auf dem Kunst- und Mediencampus Hamburg. Neben einem großen Ausstellungsbereich mit Illustrationen, Designarbeiten, Fotoserien, Maker-Projekten, Licht- und Sounddesign, Virtual-Reality-Installationen, stehen dieses Jahr Einführungen in den Datenjournalismus, ein Crashkurs Open Science, eine Comiclesung und vieles mehr auf dem Programm.

Das ganze Programm findet man hier.

Rezension zu Moki’s Sumpfland

Jana Volkmann schreibt bei Der Freitag über Sumpfland, das neue Comic von Moki. Die Künstlerin ist am 31. Mai bei uns zu Gast.

Gemüse wie wir

Comic Kann man knuffig sein und trotzdem revolutionär? Moki lässt uns dran glauben Jana Volkmann | Ausgabe 19/2019

Gemüse wie wir

Illustration: Moki

In Mokis Comic Sumpfland greifen mehrere Geschichten ineinander, die mit scheinbar ganz verschiedenen Bildsprachen arbeiten. Archaische Märchenwälder werden technologisierten Gegenwartsentwürfen gegenübergestellt. Im Sumpfland gibt es Instant-Alraunen und Videochats, Höhlenmalerei und streikende Arbeiter, ein mysteriöser Nebel breitet sich aus. Zusammengehalten werden diese Stränge durch Mokis unverwechselbaren Zeichenstil, hier ganz in Grün. Die 1982 im Sauerland Geborene ist in verschiedenen Feldern aktiv – Malerei, Animationsfilm, Performance. Sie hat in Hamburg Kunst studiert und ist Teil des dortigen Illustratorinnenkollektivs Spring. Manche ihrer Bücher, wie das entrückte How to disappear oder das melancholische Shelter (beide Gingko Press), sind vielmehr Kunst- als Comicbände und so bestens geeignet, dieses ohnehin recht wacklig gebaute Gegensatzpaar zu dekonstruieren.

Ich mutiere, also bin ich

Von wenigen menschlichen Ausnahmen abgesehen, wird das Sumpfland von doppelköpfigen Riesen bewohnt, von knolligen Rhizomen, einer Menge flauschig-kauziger Tierwesen und aufmüpfiger Pflänzchen. Durch die Welten wabert ein Nebel, der aussieht, als würde er ganze Galaxien enthalten. „Irgendetwas stimmt nicht. Irgendetwas stimmt nicht mit mir“, heißt es ganz am Anfang, und man weiß nicht, wer diese Sätze sagt. Vielleicht könnte es jede der Figuren sein, vielleicht ist es das Sumpfland selbst.

All das bedeutet natürlich nicht, das in Sumpfland nicht auch ganz menschliche Probleme behandelt werden. Aldi und Puffi bilden zusammen mit ihren Kindern eine Kleinfamilie mit typischen Kleinfamilien-Problemen. Aldi möchte in Ruhe seine Bücher über soziale Gerechtigkeit lesen, Puffi ist permanent aufgedreht und klebt am Smartphone. Dass Aldi in Menschen- und Puffi in Tiergestalt auftritt, dass ihr Nachwuchs überraschend in einer Kiste bei ihnen angekommen ist und es sich streng genommen nicht um Kinder, sondern um „Flocken“ handelt: geschenkt. Die Schwierigkeiten entstehen nicht aus dem, was sie sind. Sondern aus den Rollenmustern, von denen sie glauben, sie erfüllen zu müssen.Auch wenn sie mit ihrem buschigen Schweif und in ihrer Dauernervosität etwas von einem Eichhörnchen-Avatar hat, erinnert Puffis Erscheinung an das Fuchswesen aus Mokis Vorgängercomic, dem ganz ohne Text auskommenden Wandering Ghost.

In der japanischen Mythologie kommen immer wieder Füchsinnen vor, die Kitsune. Sie bandeln mit Menschen an, verlieben sich – und sobald die Männer bemerken, dass sie nicht mit ihresgleichen zusammen sind (was in der Regel länger dauert, als man glauben mag), nehmen sie Reißaus und lassen die menschlichen Angebeteten mitsamt der Nachkommenschaft zurück. Die Episode um Aldi und Puffi ist nicht die einzige Japan-Reminiszenz in Sumpfland: Moki macht in ihren Comics auch leise Anspielungen auf Anime-Filme. Da taucht ganz unvermittelt die ikonische Maske auf, die das geisterhafte Ohngesicht in Hayao Miyazakis Meisterwerk Chihiros Reise ins Zauberland trägt. Wenig überraschend, dass auch die japanische Kunstszene auf Moki aufmerksam wurde. 2019 steht eine Einzelausstellung in Tokio an.

Die Erkenntnis, dass die Partnerin anders ist als erhofft, blüht auch Aldi und Puffi. Anders als im Kitsune-Mythos ist in Sumpfland aber immer auch eine Metamorphose als Ausweg aus den Gegebenheiten möglich: Wandlung, Mutation, Fortpflanzung – das sind zentrale Motive des Bandes. Oft sind die Veränderungen bloße Reaktionen auf strukturelle Wachstums- und Fortschrittsgebote. Auch Puffi wird schließlich ein wenig erwachsen, und schmiegt sich ruhig wie nie an den friedliebenden Aldi. Sie hat es mit dem Koffein ruhiger angehen lassen, und Aldi hat von den Flocken neue Ohren bekommen. Sie sehen fast wie Puffis aus. Auch Harmonie kann verstören.

Neben der Kleinfamilie beleuchtet Moki noch andere soziale Strukturen. In einer Produktionsstätte werden Ableger hergestellt. „Du darfst dich für unsere Gesellschaft multiplizieren! herzlichen Glückwunsch“, begrüßt ein freundlich lächelndes Tentakelwesen einen neuen Mitarbeiter. Wenn es mal nicht so gut läuft mit den Ablegern, hat der Chef eine Pille parat.

Affäre mit einer Landschaft

Auf den ersten Bildern wirken die pflanzlichen Arbeiter recht fröhlich, doch irgendwann sieht man ihnen die Ausbeutung an. Eines der „lieben Getüme“, ein doppelköpfiger Riese, haut schließlich einfach ab. „Das hat da draußen eh keine Überlebenschancen“, winken die Kollegen ab. Das stimmt nicht, für ihn beginnt einfach etwas anderes. Stichwort Metamorphose.

An einem anderen Schauplatz formieren sich Proteste gegen die Wachstumsdoktrin, der Fabrikchef rennt vergebens mit dem Kescher hinter streikenden Arbeitern her. Ein „Super Organism Rhizomatic Think Tank“ kommt zusammen und macht sich ans Eingemachte. Jemand sagt: „Ja, wir könnten hier kritische Fragen stellen, anstatt die Kindchenschema-Everybody’s-Darling-Crew zu mimen.“ So charmant und, pardon, niedlich wurde wohl schon lang nicht mehr zum Widerstand aufgerufen.

Trotzdem entsteht in den stummen und handlungsarmen Episoden die intensivste Atmosphäre. Ganz besonders in der Erzählung von Ocre, einer Menschenfrau, die sich in die Landschaft verliebt und sich ihr hingibt. Eine tief romantische und genauso erotische Liebesbeziehung – Bäume und Pflanzen verästeln sich zu zahllosen Händen, die Ocre berühren, bis hin zu einer radikalen Verschmelzung. Wie Ocre durch ihre Version des Sumpfes traumwandelt und buchstäblich darin eintaucht, ist verstörend schön. Auch hier klingen Mokis bisherige künstlerische Arbeiten an, bei denen man oft nicht genau erkennen kann, wo der Mensch endet und die Natur beginnt.

Verlosung Sumpfland-Kissen von moki

Unter allen Personen, die bei der Comic-Release am 31. Mai ein neues Sumpfland-Comic bei uns im Laden erwerben, verlosen wir zwei exklusive Kissen und eine Originalzeichnung der Künstlerin. Die Kissen sind noch Teil einer Ausstellung im Sommer – danach bekommen die Gewinner*innen sie dann.

Eine einmalige Gelegenheit, die sich niemand entgehen lassen sollte!

Hamburger Literaturpreis für Comic

Die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg erweitert erstmalig den Hamburger Literaturpreis um einen Preis in der Kategorie „Comic“. Die Ausschreibung und Vergabe des mit 6.000 Euro dotierten Preises wird begleitet von dem Verein „Comicfestival Hamburg e.V.“. Der Verein stand bei der Einführung der Auszeichnung beratend zur Seite, half Kriterien für die Vergabe zu entwickeln und entsendet Anke Feuchtenberger als Expertin in die unabhängige Jury. Die Künstlerin ist eine wichtige Impulsgeberin für die deutsche Comicszene. Seit 1997 lehrt sie Illustration und Graphisches Erzählen am Department Design der HAW Hamburg.

Die Ausschreibung richtet sich an ComiczeichnerInnen, die in Hamburg oder im Gebiet des Hamburger Verkehrsverbundes ihren ersten Wohnsitz und Lebensmittelpunkt haben. Ausgezeichnet wird ein Comic, eine Graphic Novel oder eine erzählerisch komplexe Bildgeschichte mit einem geplanten Umfang von mindestens 48 Seiten. Es können Arbeitsproben aus unfertigen oder abgeschlossenen Werken eingereicht werden, die unveröffentlicht sind und nicht bei einem anderen Wettbewerb ausgezeichnet wurden. Die teilnehmenden Werke dürfen bis zur Preisverleihung nicht veröffentlicht werden.

Die vollständige Bewerbung umfasst:
– Bewerbungsbogen für die Kategorie „Comic“
– Exposé
– Arbeitsproben als PDF: 5 bis 20 fertig gestellte Seiten, optional bis zu 20 weitere Storyboardseiten

Die Bewerbungsunterlagen sind auf einem Datenträger (USB/CD) einzureichen an die
Behörde für Kultur und Medien
Hamburger Literaturpreise / Kategorie „Comic“
Hohe Bleichen 22
20534 Hamburg

Einsendeschluss ist der 15. August 2019.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury.
Die Preisverleihung findet am 2. Dezember 2019 im Literaturhaus Hamburg statt.

Alle Informationen und die Bewerbungsunterlagen gibt es unter
www.literaturinhamburg.de/literaturpreise.php
www.hamburg.de/bkm/literaturpreise/

Pressekontakt Comicfestival Hamburg e.V.:
Annina Brell
Email: presse@comicfestivalhamburg.de
Telefon: 017661327424

Der Comicfestival Hamburg Verein veranstaltet mit zahlreichen lokalen und internationalen Gästen das jährlich stattfindenden Comicfestival Hamburg, das in einem breiten Programm künstlerisch anspruchsvolle, unabhängige Comics und Graphic Novels präsentiert. Zudem betreibt der Verein die öffentlich zugängliche Comicbibliothek „the Gutter“ im Gängeviertel.
Vom 27. bis zum 29.09.2019 findet das Comicfestival Hamburg zum dreizehnten Mal statt.

Rezension über „Black & Proud“ von Jonas Engelmann

Musik zeichnen, Bilder vertonen

Die Symbiose von Musik und Comic ist auch eine Befreiungsgeschichte der Genres.

Von Jonas Engelmann

veröffentlicht in Neues Deutschland


Wie durch Zauberhand«, schreiben Hervé Bourhis und Brüno im Vorwort ihres Sachcomics »Black & Proud. Vom Blues zum Rap«, »fügt sich in einer musikalischen und visuellen Entwicklung die Geschichte der langsamen und bis heute unvollendeten Emanzipation eines Volkes zusammen.«
Diese Emanzipationsgeschichte der Afroamerikaner findet starken Widerhall in der Musik von Blues bis HipHop, wo Unterdrückung und Befreiung immer wieder Themen waren: von Billie Holidays »Strange Fruit« über Sly & the Family Stone mit »There’s A Riot Going On« bis zu Kendrick Lamars »To Pimp A Butterfly«. Hervé und Brüno Bourhis haben diese Geschichte von 1945 bis 2015 nachgezeichnet und überführen für jedes Jahr das zentrale Album der »Black Music« – gepaart mit Fakten und allerlei Anekdoten zur afroamerikanischen Emanzipationsgeschichte – in eine Comicwelt, in der auch Bobby Womack, Michael Jackson oder James Brown Auftritte als Comicfiguren haben. In der Tat lässt sich anhand der Auswahl der Künstler und der auf den Albumcovern basierenden visuellen Gestaltung von »Black & Proud« eine afroamerikanische Geschichte nachvollziehen, die klare Ästhetik der beiden französischen Comiczeichner verschmilzt mit den ästhetischen Ansätzen aus sechzig Jahren »Black Music«.

Weiterlesen auf Neues Deutschland
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1122446.black-proud-musik-zeichnen-bilder-vertonen.html

Spezial Material mit Anders Nilsen

Datum: 26.06.2019 18:00
Ort: Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Finkenau 35 Raum E39

Wir freuen uns sehr – in Kooperation mit Spezial Material – den renomminerten Künstler, Autor und Comiczeichner Anders Nilsen am 26.6.2019 um 18 Uhr an der HAW Hamburg begrüßen zu können. Nilsen wird in einem Talk über seine Veröffentlichungen, seine Arbeitsweise und über zukünftige Projekte sprechen. Im Anschluss gibt es eine Signierstunde.
Die Veranstaltung findet im Raum E39 in der Finkenau 35 statt. Gesprochen wird größtenteils in englischer Sprache.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei!

Anders Nilsen ist einer der derzeit wichtigsten und einflussreichsten Zeichner, dessen Arbeiten in zahlreichen Sprachen übersetzt wurden. Auf deutsch erschienen bis jetzt „Große Fragen“ / „Big Questions“ (Atrium) und „Der Zorn des Poseidon“ / „Rage of Poseidon“ (avant-verlag).
Seine Arbeiten variieren sowohl stilistisch als auch narrativ zwischen traditionellen und experimentellen Techniken.
Neben Comics und Graphic Novels veröffentlicht Nilsen auch in „The New York Times“, „Poetry Magazine“ und „The Believer“. Mit seinen Büchern gewann er bereits drei Ignatz Awards sowie den Lynd Ward Graphic Novel Prize. Derzeit arbeitet er an einer Graphic Novel, in welcher er den Mythos von Prometheus im heutigen Zentralasien neu erzählt.

Es wird einen Büchertisch geben und Anders Nilsen wird nach dem Talk signieren. Es ist möglich, sich Bücher für diesen Anlass reservieren zu lassen. Zudem können – solange der Vorrat reicht – signierte Bücher bestellt und bei Strips & Stories der Wohlwillstr. 28 abgeholt werden. Anfragen für diesen Zweck bitte direkt an Strips & Stories via Email: info@strips-stories.de

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Hamburger Literaturpreis – Comic

Dem Engagement des von uns mitorganisierten Comicfestival Hamburg e.V. und der Behörde für Kultur und Medien Hamburg ist es zu verdanken, dass es künftig einen Hamburger Literaturpreis für Comic geben wird.


Die Bewerbungsmodalitäten:

Die Ausschreibung richtet sich an Comiczeichner*innen, die in Hamburg oder im Gebiet des Hamburger Verkehrsverbundes ihren ersten Wohnsitz und Lebensmittelpunkt haben.
Ausgezeichnet wird ein Comic, eine Graphic Novel oder eine erzählerisch komplexe Bildgeschichte mit einem geplanten Umfang von mindestens 48 Seiten. Es können Arbeitsproben aus unfertigen oder abgeschlossenen Werken eingereicht werden, die unveröffentlicht sind und nicht bei einem anderen Wettbewerb ausgezeichnet wurden. Die teilnehmenden Werke dürfen bis zur Preisverleihung nicht veröffentlicht werden.

Die vollständige Bewerbung umfasst
– Bewerbungsbogen für die Kategorie „Comic“
– Exposé
– Arbeitsproben als PDF: 5 bis 20 fertig gestellte Seiten, optional bis zu 20 weitere Storyboardseiten

Die Bewerbungsunterlagen sind auf einem Datenträger (USB/CD) einzureichen an die
Behörde für Kultur und Medien
Hamburger Literaturpreise / Kategorie „Comic“
Hohe Bleichen 22
20534 Hamburg

Einsendeschluss ist der 15. August 2019.

Alle Infos und die Bewerbungsunterlagen gibt es unter
https://www.literaturinhamburg.de/literaturpreise.php
https://www.hamburg.de/bkm/literaturpreise/

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