Eine neue Folge HÖRSTOFF

In dieser Folge ist Daniel Hagemann, Inhaber der Bücherstuben, zu Gast bei und im Gespräch mit dem Fuhlsbüttler Autoren Stefan Iserhot-Hanke und seiner Frau Christina Iserhot. Er redet über seine Bücher und seine Art zu Arbeiten, es geht um Selfpublishing und natürlich um Literatur, die Stefan empfiehlt. Am Ende gibt es dann natürlich noch ein paar schnelle Buchtipps.

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Incels – Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults

Datum: 18.11.2021 20:00
Ort: BARBONCINO zwölphi

Lesung & Gespräch mit Veronika Kracher
Moderation: Olaf Kistenmacher

»Incels« ist die Kurzform für »Involuntary Celibates« – unfreiwillig im Zölibat Lebende. Sie treffen sich in Onlineforen und auf Imageboards und lamentieren darüber, keinen Sex zu haben, obwohl dieser ein naturgegebenes männliches Grundrecht sei. Im mildesten Falle artikuliert sich ihr Denken in Depressionen und Selbstmitleid, im schlimmsten Falle in der Glorifizierung von Kindesmissbrauch, sexueller Gewalt oder dem Femizid. Incels sind jedoch keine »schwarzen Schafe« oder »Ausnahmeerscheinungen« innerhalb der kapitalistisch-patriarchalen Verhältnisse, sondern Ausdruck einer Gesellschaft, in der die Abwertung des Weiblichen an der Tagesordnung ist.Obwohl Incels schon zahlreiche Gewalt- und Terrorakte begangen haben, wird das Phänomen gerade im deutschsprachigen Raum bisher nur sehr oberflächlich analysiert. Dieses Buch, das die Geschichte der Bewegung nachzeichnet, die Memes und Sprache der Incels erklärt, ihre Ideologie analysiert und eine sozialpsychologische Auseinandersetzung mit diesem Online-Kult anstrebt, wird diese Lücke füllen.Ort: Barboncino Zwölphi

Einlass: 20:00
Eintritt: 8€
Coronabestimmungen: 2G – (zusätzlich werden alle Besucher*innen gebeten, sich vor der Veranstaltung tagesaktuell testen zu lassen)

Veranstalter:innen: Ventil Verlag, Strips & Stories und Zardoz Records

Comic-Residenz Hamburg-Marseille

EN DEHORS DE LA BULLE. COMICRESIDENZ 2022 – NEUES RESIDENZFORMAT FÜR HAMBURGER COMICKÜNSTLER*INNEN IN MARSEILLE

Dieses neue Residenzformat – eine Kooperation der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, dem literarischen Residenzprogramm von La Marelle, dem Comicfestival Hamburg und dem Goethe-Institut Marseille – dient der Stärkung des internationalen Austauschs im Bereich Literatur zwischen den Partnerstädten Marseille und Hamburg.

Für die erste Edition des bilateralen Residenzprogramms, das im Frühjahr 2022 in Marseille bereits anläuft und in Hamburg noch in Planung ist, steht die junge Comicszene der beiden Hafenstädte im Fokus. Das Programm bietet sowohl deutschen als auch französischem Autor*innen die Gelegenheit zu einem Arbeitsaufenthalt im jeweiligen Partnerland. 
Für die Residenz in Südfrankreich konnten die Rencontres du 9e Art in Aix-en-Provence als Partner gewonnen werden. Eine Teilnahme am Comic-Festival im Rahmen der Residenz ist vorgesehen. 


Leistungen

  • Arbeitsstipendium in Höhe von 1500 €
  • mietfreie Bereitstellung einer Wohnung in Marseille sowie Reisekosten für die An- und Rückreise
  • Betreuung vor Ort und Herstellung von Kontakten zur lokalen Literatur- und Kulturszene durch La Marelle und das Goethe-Institut Marseille 
  • Resident*innen können mit Kind anreisen. Eine Kinderbetreuung kann jedoch nicht gewährleistet werden.
  • Leichte Anpassungen in der individuellen Planung des Residenzzeitraumes (Mitte April bis Ende Mai) sind möglich. Die Residenz kann jedoch nicht in mehrere Aufenthalte aufgeteilt werden.

Voraussetzungen

Für das Residenzprogramm können sich Comic-Künstler*innen mit Wohnsitz Hamburg bewerben. Eine bereits begonnene professionelle Laufbahn mit entsprechenden Publikationen ist von Vorteil. Studierende sollten sich in einem vorangeschrittenen Stadium ihres Studiums befinden.

Die Ausschreibung ist für künstlerische Vorhaben in allen thematischen Bereichen geöffnet. Ein Interesse für Marseille, die dortige Kunst- und Comicszene oder die Stadt selbst ist erwünscht.

Das künstlerische Projekt sollte sich entweder im Anfangsstadium oder im laufenden Schaffensprozess befinden. Von der Einreichung bereits fast vollendeter Projekte wird abgeraten.  

Das Beherrschen der englischen Sprache ist Voraussetzung, französische Sprachkenntnisse sind von Vorteil.

Bewerbungsmodalitäten

  • formloses Anschreiben mit Kontaktdaten
  • Lebenslauf (max. 2 Seiten)
  • Motivationsschreiben mit Projektskizze (1-2 Seiten)
  • Portfolio von max. 10 MB 

Wir bitten um gebündelte Einreichung der Bewerbung in Form von max. 2 PDF-Dateien. Die Bewerbungen müssen in englischer oder französischer Sprache eingereicht werden. Eine Übersetzung des künstlerischen Dossiers ist nicht notwendig.

Die Auswahl der Resident*innen erfolgt durch eine Fachjury, mit Expert*innen und Partner*innen beider Standorte. Die/der finale Resident*in wird bis Ende Dezember 2021 informiert.

Einsendung der Unterlagen und Nachfragen bitte per Mail an:
comic-marseille@goethe.de

Einsendeschluss 30.11.2021

Schaufensterausstellung: „Der Park“ von Jul Gordon (MamiVerlag)

Die Hamburger Comiczeichnerin Jul Gordon präsentiert in einer Schaufensterausstellung ihr dieses Jahr veröffentlichtes Buch „Der Park“, erschienen im MamiVerlag.



Zum Buch: Ein Multiple Sklerose Patient mit Hang zum Schießen, seine Krankengymnastin, die mit einer Katze lebt, Isselschweine und viele weitere Charaktere bilden eine autarke Gesellschaft, die ein gemeinsames Schicksal teilen. In Der Park erzählt Jul Gordon mit zeichnerischer Einfühlsamkeit und ihrem einzigartigen Stil von einer Gemeinschaft, die in gegenseitiger finanzieller und emotionalen Abhängigkeit eine Wohnanlage mit Grünflächen und einem Teich bewohnen. Der Park wurde für den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung nominiert und zuerst bei dem französischen Independent Verlag Association Na publiziert.

Zuletzt wurde das Buch von Andreas Platthaus (FAZ) besprochen.

Mehr Informationen zur Woche unabhängiger Buchhandlungen.

Ausstellung »Drawing Dante« im Istituto Italiano di Cultura Hamburg

Datum: 05.11.2021 19:00 bis 05.12.2021 16:00
Ort: Istituto Italiano di Cultura Hamburg, Hansastraße 6, 20149 Hamburg

Eröffnung der Ausstellung mit Werken von 73 italienischen und internationalen Illustratorinnen und Illustratoren am Freitag, 5. November um 19.00 Uhr. Der Kurator Matteo Stefanelli, künstlerischer Leiter von COMICON, und die Autoren Gabriella Giandelli und Spugna sind zur Vernissage anwesend.

In der Geschichte der italienischen Kultur stellte Dante Alighieris Göttliche Komödie ein entscheidendes Vorbild dar: nicht nur für das literarische Schaffen, sondern auch für das bildnerische Gestalten. Erste handschriftliche Exemplare mit Illustrationen stammen aus dem 14. Jahrhundert. Sandro Botticelli schuf einen Bilderzyklus zur Divina Commedia und illustrierte jeden der 100 Gesänge auf einem eigenen Blatt. Der einflussreiche französische Maler und Grafiker Gustave Doré hat Dantes Werk auf bahnbrechende Weise illustriert.
Noch heute ist die Begegnung von Comiczeichnern und Göttlicher Komödie das, was sie schon immer war: Gelegenheit und Herausforderung in einem. Das erklärt, warum Dantes Werk bereits tausendfach Bearbeitung im Comic-Genre erfahren hat; viele der Interpreten zählen zu den namhaftesten Vertretern der neunten Kunst.
»Drawing Dante« ist nicht einfach eine Ausstellung zu Ehren des Dichters, sondern ein echtes Projekt künstlerischer Produktion. Manuele Fior, Fabiana Fiengo, Giulio Rincione, Spugna, Gabriella Giandelli, Eliana Albertini, Giacomo Gambineri, Silvia Rocchi, Lorenzo “LRNZ” Ceccotti, Elisa Macellari, Tommy Gun, Vincenzo Filosa: Jeder der zwölf in „Drawing Dante“ ausgestellten Zeichner, die einen Querschnitt der herausragenden Qualität und der mehrere Generationen umfassenden Vielfalt des italienischen Comics heute darstellen, wurde eingeladen, der eigenen Inspiration freien Lauf zu lassen und in seiner Arbeit eine Art persönliche „Verwurzelung“ in der dantischen Welt zum Ausdruck zu bringen.

Mit hunderten von Bearbeitungen unterschiedlichster Art reiht sich der italienische Comic in eine reiche internationale Entstehungsgeschichte ein. Darunter ist insbesondere „L’Inferno di Topolino“ (Mickey’s Inferno) von Guido Martina und Angelo Bioletto zu nennen, ein echtes Juwel gezeichneter Komik, das in der Nachkriegszeit maßgeblich zur Popularität der Commedia bei einem jungen Publikum beigetragen hat. Auch weitere Meister des Comics, der Illustration und der Grafik – wie Moebius, Lorenzo Mattotti, Milton Glaser, Seymour Chwast – oder der einflussreiche Mangaka Go Nagai haben die Göttliche Komödie bildnerisch umgesetzt.
Mit ihrem beachtlichen künstlerischen und produktiven Impetus möchte „Drawing Dante“ das Erbe dieser Entwicklung dokumentieren und gleichzeitig einen Kreuzungspunkt zeitgenössischer ikonografischer Kultur wiederbeleben: die Göttliche Komödie als treibende kreative Kraft für den italienischen Comic. Ein bewährter Weg, der nach wie vor lebendig ist. [Matteo Stefanelli, Co-Kurator]
Ergänzt wird die Schau durch 54 Illustrationen aus dem Projekt „Uno, nessuno e centomila volti“, für das 150 Künstler aus verschiedensten Sparten den großen Dichter Dante Alighieri portraitiert haben.
Organisiert mit COMICON in Zusammenarbeit mit den Italienischen Kulturinstituten Paris, Marseille und Straßburg.

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Drawing Dante: Manuele Fior, Fabiana Fiengo, Giulio Rincione, Spugna, Gabriella Giandelli, Eliana Albertini, Giacomo Gambineri, Silvia Rocchi, Lorenzo “LRNZ” Ceccotti, Elisa Macellari, Tommy Gun, Vincenzo Filosa

Dante-Comics – Italienische Tradition und internationale Größen: Illustrationen von Lorenzo Mattotti (L’Inferno, Divina Commedia), Guido Martina & Angelo Bioletto (L’Inferno di Topolino ), Milton Glaser (Purgatorio), Mœbius (Paradiso), Seymour Chwast (La Divina Commedia di Dante), Go¯ Nagai (La Divina Commedia)

Eintritt frei, für die Vernissage ist eine Anmeldung erforderlich an events@iic-hamburg.de Die Ausstellung ist bis zum 5. Dezember geöffnet. Bitte beachten Sie unsere Besuchsregelungen auf unserer Homepage.

Signieraktion mit Jan Soeken

Datum: 13.10.2021 00:00 bis 22.10.2021 19:00

»Slocum« ist nach »Friends« das zweite Comic, was Jan Soeken im avant-verlag veröffentlicht. 

Wer ein von ihm persönlich signiertes Exemplar vorbestellen möchte schreibt uns bitte bis Freitag, 22. Oktober um 19.00 Uhr eine EMail an info@strips-stories.de mit folgenden Angaben:

  • Rechnungsanschrift
  • euren Signierwunsch (für Bertha)
  • ob Abholung oder Versand gewünscht

Das Buch wird 22 Euro kosten. Bei Versand kommen noch 3 Euro Porto und Verpackung dazu.

Sobald die Bücher bei uns eingetroffen sind, werden sie signiert und nach Geldeingang können sie hier abgeholt oder von uns verschickt werden.


Slocum erzählt die Geschichte des Untergangs der PS General Slocum. Jenem Dampfschiff, dass 1904 auf dem East River nördlich von New York in Brand geriet und schließlich auf Grund lief. Für die meisten der überwiegend deutschstämmigen Ausflügler war es eine Fahrt ins Verderben. Es handelt sich um die bis heute größte zivile Schifffahrtskatastrophe der Vereinigten Staaten! Das aus Profitgier unzulässig gewartete Schiff und haarsträubende Fehlentscheidungen der Verantwortlichen vor Ort führten zu der Katastrophe.  

Vor dem Hintergrund dieses historischen Ereignisses entspinnt sich ein schwarzhumoriges Kammerspiel. Drei Matrosen, bislang damit beschäftigt, immer wieder das gleiche Rettungsboot zu streichen, sehen sich auf einmal mit einem Flammeninferno konfrontiert …

HIQFF // No Straight Lines: The Rise of Queer Comics

Am 19. Oktober startet das 32. Hamburg Internationale Queer Film Festival. Bis zum 31. Oktober können Filme live im Kino und Online im Stream geguckt werden. Vor ein paar Monaten erschien das lang erwartete neue Buch von Alison Bechdel – The Secret to Superhuman Strength. Wer noch etwas mehr über die Comiczeichnerin und ihre Mitstreiter*innen erfahren möchte, hat hier eine gute Gelegenheit dazu.

Mittwoch, 20. Oktober, 18.00 Uhr im 3001 Kino // No Straight Lines: The Rise of Queer Comics

Vivian Kleiman (US, 2021, 79′) Sprache: Englisch Untertitel: Deutsch

„Tolle Doku über fünf Cartoonzeichner:innen (Alison Bechdel, Rupert Kinnard, Howard Cruse, Jen Camper, Mary Wings), die seit den 1970er-Jahren dazu beigetragen haben, einen queeren Comic-Underground zu begründen. Dabei rangiert die Themenbreite ihrer Zeichnungen von Coming-out Aidskrise, politische Rechte, zu Fragen von race, gender und Be:hinderung. Immer mit Witz, Klugheit und einer großen Prise Tiefgang, um „echte“ queere Geschichten aufs Blatt zu bringen.

A great documentary about five cartoonists – Alison Bechdel, Rupert Kinnard, Howard Cruse, Jen Camper and Mary Wings – who have contributed to a queer comic underground since the 1970s. The topics of their drawings range from coming out, the AIDS crisis and political rights, to issues of race, gender and disability – humour, intelligence and a big pinch of profundity bring ‘real’ queer stories to the page.“ (Text HIQFF Programmheft)

Ticketinfo

Radio Feature: Sprechende Bilder. Die Kunst des Comics

Vielen Dank an Mathias Heller für die schöne Radiosendung auf NDRkultur, zu der wir – neben Anke Feuchtenberger, Andreas Platthaus, Claudia Jerusalem-Groenwald, Barbara Yelin und Filip Kolek – auch ein wenig beitgetragen haben!
Die Sendung lässt sich streamen oder als Podcast herunterladen.

https://www.ndr.de/kultur/epg/Sprechende-Bilder-Einblicke-in-die-deutsche-Comic-Szene,sendung1178798.html

Schaufensterausstellung von Jutta Bauer und Tanja Esch

Datum: 27.09.2021 00:00 bis 07.10.2021 00:00

An einem lauschigen Abend haben die beiden Hamburger Illustratorinnen Jutta Bauer (*1955) und Tanja Esch (*1988) nach zwei Gläsern Weißwein angefangen, gemeinsam die Rückseiten alter Postkarten vollzuzeichnen. Eine fängt an, die andere ergänzt die Zeichnung, dann geht sie wieder zurück, und so fort. Schließlich konnten die beiden über Monate nicht mehr aufhören mit dem Spiel — aus der Kollaboration ist eine Sammlung ebenso spontaner wie skurriler Zeichnungen entstanden.

Funfact (Jutta Bauer erzählt): „… und die Rückseiten der Postkarten: Das war dasselbe Spiel nur an einem versoffenen Abend in Augsburg. Long ago. Mit Yvonne Kuschel, Henning Wagenbreth, Jutta Bauer, Axel Scheffler, Susanne Berner u.a.“
So ist innerhalb des Ladens noch ein zweite Ausstellung zu sehen.

Comicfestival Hamburg 2021

Datum: 01.10.2021 00:00 bis 03.10.2021 00:00

Vom 1. bis 3. Oktober 2021 findet das 15. Hamburger Comicfestival statt. Wir freuen uns, erneut Teil der Veranstaltung zu sein!
Alle Informationen finden sich auf der Website des Festivals, das Programmheft bei uns im Laden oder auch online.
Im folgenden dokumentieren wir den Ankündigungstext des Festivalteams:

15 Jahre Comic­festival Hamburg

Seit 2006 vernetzen wir Künst­ler:in­nen und Kultur­schaf­fende, Ver­lage und Kunst­orte ebenso wie kleine Laden­lo­kale und Cafés, um aktuellen Comics und Bild­geschich­ten eine breite Öffent­lich­keit zu ver­schaffen. Mit dem Kölibri und dem Gänge­viertel haben sich zwei Fes­tival­zentren eta­bliert, die auch dieses Jahr wieder be­spielt werden – so wie zahl­reiche weitere Orte, die alle gemein­sam zu einem großen Panel Walk werden. Im Fokus des Festi­vals stehen dabei wie gewohnt neue Comics, Graphic Novels und nar­ra­tive Zeich­nungen mit be­son­derem künst­ler­ischen Blick. Unser Augen­merk liegt dabei nicht nur auf der stetig wachsen­den Hamburger Comic­szene, sondern auch auf bundes­weiten Publika­tionen und Werk­schauen inter­nationa­ler Künst­ler:in­nen.

Die israelische Künst­lerin Rutu Modan ist be­reits zum zweiten Mal Gast auf dem Festi­val. Mit ihrem Buch „Tunnel“ hat sie einen viel­schichti­gen und humor­vol­len Bei­trag zu ak­tu­ellen De­bat­ten ge­liefert. Joe Kessler aus Groß­bri­tan­nien hat mit seinem Ver­lag Break­down Press in den ver­gangen­en Jahren wichtige Im­pulse ge­setzt. Auch als Zeich­ner ist Kessler er­folg­reich; mit „Prisma“ wird er nun zum ersten Mal im deutsch­sprachi­gen Raum pu­bli­ziert. Anna Hai­fisch, wichtige Im­puls­geberin für die Leip­ziger Comic­szene und auf unserem Festi­val er­freu­licher­weise Dauer­gast, zeigt in Hamburg den ab­schließen­den dritten Band ihrer „The Artist“-Reihe.

Eben­falls aus Leip­zig besucht uns Lina Ehren­traut, eine der wichtig­sten neuen Stim­men im deutsch­sprachi­gen Comic. Ge­mein­sam mit ihr und ihrem Buch „Melek + ich“ wollen wir uns in ab­grün­digen Selbst­be­trach­tungen ver­lieren… Dies sind nur vier Bei­spiele von zahl­reichen künst­ler­isch heraus­ragen­den Po­sitionen, die auf unserem Festi­val zu­sam­men ge­zeigt werden. Neben wichtigen Zeich­ner:in­nen aus Hamburg, da­runter Han­nah Brink­mann, Jan Soeken, Jul Gordon, Tanja Esch und Jutta Bauer, gilt es Ar­bei­ten aus Ar­gen­tinien, Frank­reich, Groß­bri­tan­nien, Kanada, Polen, Süd­korea, der Schweiz und Deutsch­land zu ent­decken.

An­fang des Jahres haben wir be­gon­nen, ein sehr kleines, pan­demie­taug­liches Festi­val zu planen. Als schließ­lich Locker­ungen in Sicht kamen, wurden Stück für Stück noch einige Bau­steine hin­zu­ge­fügt. 2021 starten wir mit Opti­mis­mus in einen Festi­val­herbst, der auch für uns einen Neu­an­fang mar­kieren soll. Bei all der Vor­freude bleiben wir trotz­dem um­sich­tig und bit­ten darum, die je­weils vor Ort gel­ten­den Hygiene­regeln ein­zu­halten. Unser Festi­val soll für alle offen sein, weshalb sämt­liche Pro­gramm­punkte kosten­frei sind — wir danken allen, die uns dabei unter­stützen.

Ein spannendes und unterhaltsames Festivalwochenende wünscht das Team des Comicfestival Hamburg!

40 Jahre Edition Moderne – ein Gespräch mit Claudio Barandun & Julia Marti

Anlässlich unserer Veranstaltung zur 8.Langen Nacht der Literatur mit Mia Oberländer, die gerade ihr Debut ANNA bei der Edition Moderne veröffentlicht hat, haben wir mit ihren Verleger*innen Claudio Barandun und Julia Marti gesprochen.

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Die haben den Verlag 2019 von Gründer David Basler übernommen.

Wie kamen sie zum Verlag und welchen Herausforderungen mussten sie sich stellen? Wie sieht das neue Programm aus und wo werden neue Wege beschritten? Was ist den beiden an Comics wichtig und wie finden sie eigentlich ihre neuen Projekte? Im Gespräch kommen noch weitere interessante Aspekte zur Sprache.

Hier das Interview nochmal zum nachgucken, für Alle die bei der Veranstaltung leider nicht dabei sein konnten.

https://www.editionmoderne.ch/verlag/

Bücher, über die gesprochen wird

Anna – Mia Oberländer
Prisma – Joe Kessler
Ein tugendhafter Vater – Ludovic Debeurme
Ich begehre Frauen – Diane Obomsawin
Melek & Ich – Lina Ehrentraut
Das Werk von Tardi im allgemeinen

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