Schaufensterausstellung: „Der Park“ von Jul Gordon (MamiVerlag) im Rahmen der Woche der unabhängigen Buchhandlungen

Die Hamburger Comiczeichnerin Jul Gordon präsentiert in einer Schaufensterausstellung ihr dieses Jahr veröffentlichtes Buch „Der Park“, erschienen im MamiVerlag.



Zum Buch: Ein Multiple Sklerose Patient mit Hang zum Schießen, seine Krankengymnastin, die mit einer Katze lebt, Isselschweine und viele weitere Charaktere bilden eine autarke Gesellschaft, die ein gemeinsames Schicksal teilen. In Der Park erzählt Jul Gordon mit zeichnerischer Einfühlsamkeit und ihrem einzigartigen Stil von einer Gemeinschaft, die in gegenseitiger finanzieller und emotionalen Abhängigkeit eine Wohnanlage mit Grünflächen und einem Teich bewohnen. Der Park wurde für den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung nominiert und zuerst bei dem französischen Independent Verlag Association Na publiziert.

Zuletzt wurde das Buch von Andreas Platthaus (FAZ) besprochen.

Mehr Informationen zur Woche unabhängiger Buchhandlungen.

Signieraktion mit Jan Soeken

Datum: 13.10.2021 00:00 bis 22.10.2021 19:00

»Slocum« ist nach »Friends« das zweite Comic, was Jan Soeken im avant-verlag veröffentlicht. 

Wer ein von ihm persönlich signiertes Exemplar vorbestellen möchte schreibt uns bitte bis Freitag, 22. Oktober um 19.00 Uhr eine EMail an info@strips-stories.de mit folgenden Angaben:

  • Rechnungsanschrift
  • euren Signierwunsch (für Bertha)
  • ob Abholung oder Versand gewünscht

Das Buch wird 22 Euro kosten. Bei Versand kommen noch 3 Euro Porto und Verpackung dazu.

Sobald die Bücher bei uns eingetroffen sind, werden sie signiert und nach Geldeingang können sie hier abgeholt oder von uns verschickt werden.


Slocum erzählt die Geschichte des Untergangs der PS General Slocum. Jenem Dampfschiff, dass 1904 auf dem East River nördlich von New York in Brand geriet und schließlich auf Grund lief. Für die meisten der überwiegend deutschstämmigen Ausflügler war es eine Fahrt ins Verderben. Es handelt sich um die bis heute größte zivile Schifffahrtskatastrophe der Vereinigten Staaten! Das aus Profitgier unzulässig gewartete Schiff und haarsträubende Fehlentscheidungen der Verantwortlichen vor Ort führten zu der Katastrophe.  

Vor dem Hintergrund dieses historischen Ereignisses entspinnt sich ein schwarzhumoriges Kammerspiel. Drei Matrosen, bislang damit beschäftigt, immer wieder das gleiche Rettungsboot zu streichen, sehen sich auf einmal mit einem Flammeninferno konfrontiert …

COMIC-RESIDENZ HAMBURG – MARSEILLE

EN DEHORS DE LA BULLE. COMICRESIDENZ 2022 – NEUES RESIDENZFORMAT FÜR HAMBURGER COMICKÜNSTLER*INNEN IN MARSEILLE

Dieses neue Residenzformat – eine Kooperation der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, dem literarischen Residenzprogramm von La Marelle, dem Comicfestival Hamburg und dem Goethe-Institut Marseille – dient der Stärkung des internationalen Austauschs im Bereich Literatur zwischen den Partnerstädten Marseille und Hamburg.

Für die erste Edition des bilateralen Residenzprogramms, das im Frühjahr 2022 in Marseille bereits anläuft und in Hamburg noch in Planung ist, steht die junge Comicszene der beiden Hafenstädte im Fokus. Das Programm bietet sowohl deutschen als auch französischem Autor*innen die Gelegenheit zu einem Arbeitsaufenthalt im jeweiligen Partnerland. 
Für die Residenz in Südfrankreich konnten die Rencontres du 9e Art in Aix-en-Provence als Partner gewonnen werden. Eine Teilnahme am Comic-Festival im Rahmen der Residenz ist vorgesehen. 

Leistungen
 

  • Arbeitsstipendium in Höhe von 1500 €
  • mietfreie Bereitstellung einer Wohnung in Marseille sowie Reisekosten für die An- und Rückreise
  • Betreuung vor Ort und Herstellung von Kontakten zur lokalen Literatur- und Kulturszene durch La Marelle und das Goethe-Institut Marseille 
  • Resident*innen können mit Kind anreisen. Eine Kinderbetreuung kann jedoch nicht gewährleistet werden.
  • Leichte Anpassungen in der individuellen Planung des Residenzzeitraumes (Mitte April bis Ende Mai) sind möglich. Die Residenz kann jedoch nicht in mehrere Aufenthalte aufgeteilt werden.

Voraussetzungen

Für das Residenzprogramm können sich Comic-Künstler*innen mit Wohnsitz Hamburg bewerben. Eine bereits begonnene professionelle Laufbahn mit entsprechenden Publikationen ist von Vorteil. Studierende sollten sich in einem vorangeschrittenen Stadium ihres Studiums befinden.

Die Ausschreibung ist für künstlerische Vorhaben in allen thematischen Bereichen geöffnet. Ein Interesse für Marseille, die dortige Kunst- und Comicszene oder die Stadt selbst ist erwünscht.

Das künstlerische Projekt sollte sich entweder im Anfangsstadium oder im laufenden Schaffensprozess befinden. Von der Einreichung bereits fast vollendeter Projekte wird abgeraten.  

Das Beherrschen der englischen Sprache ist Voraussetzung, französische Sprachkenntnisse sind von Vorteil.

Bewerbungsmodalitäten

  • formloses Anschreiben mit Kontaktdaten
  • Lebenslauf (max. 2 Seiten)
  • Motivationsschreiben mit Projektskizze (1-2 Seiten)
  • Portfolio von max. 10 MB 

Wir bitten um gebündelte Einreichung der Bewerbung in Form von max. 2 PDF-Dateien. Die Bewerbungen müssen in englischer oder französischer Sprache eingereicht werden. Eine Übersetzung des künstlerischen Dossiers ist nicht notwendig.

Die Auswahl der Resident*innen erfolgt durch eine Fachjury, mit Expert*innen und Partner*innen beider Standorte. Die/der finale Resident*in wird bis Ende Dezember 2021 informiert.

Einsendung der Unterlagen und Nachfragen bitte per Mail an:
comic-marseille@goethe.de

Einsendeschluss 30.11.2021

HIQFF // No Straight Lines: The Rise of Queer Comics

Am 19. Oktober startet das 32. Hamburg Internationale Queer Film Festival. Bis zum 31. Oktober können Filme live im Kino und Online im Stream geguckt werden. Vor ein paar Monaten erschien das lang erwartete neue Buch von Alison Bechdel – The Secret to Superhuman Strength. Wer noch etwas mehr über die Comiczeichnerin und ihre Mitstreiter*innen erfahren möchte, hat hier eine gute Gelegenheit dazu.

Mittwoch, 20. Oktober, 18.00 Uhr im 3001 Kino // No Straight Lines: The Rise of Queer Comics

Vivian Kleiman (US, 2021, 79′) Sprache: Englisch Untertitel: Deutsch

„Tolle Doku über fünf Cartoonzeichner:innen (Alison Bechdel, Rupert Kinnard, Howard Cruse, Jen Camper, Mary Wings), die seit den 1970er-Jahren dazu beigetragen haben, einen queeren Comic-Underground zu begründen. Dabei rangiert die Themenbreite ihrer Zeichnungen von Coming-out Aidskrise, politische Rechte, zu Fragen von race, gender und Be:hinderung. Immer mit Witz, Klugheit und einer großen Prise Tiefgang, um „echte“ queere Geschichten aufs Blatt zu bringen.

A great documentary about five cartoonists – Alison Bechdel, Rupert Kinnard, Howard Cruse, Jen Camper and Mary Wings – who have contributed to a queer comic underground since the 1970s. The topics of their drawings range from coming out, the AIDS crisis and political rights, to issues of race, gender and disability – humour, intelligence and a big pinch of profundity bring ‘real’ queer stories to the page.“ (Text HIQFF Programmheft)

Ticketinfo

Radio Feature: Sprechende Bilder. Die Kunst des Comics

Vielen Dank an Mathias Heller für die schöne Radiosendung auf NDRkultur, zu der wir – neben Anke Feuchtenberger, Andreas Platthaus, Claudia Jerusalem-Groenwald, Barbara Yelin und Filip Kolek – auch ein wenig beitgetragen haben!
Die Sendung lässt sich streamen oder als Podcast herunterladen.

https://www.ndr.de/kultur/epg/Sprechende-Bilder-Einblicke-in-die-deutsche-Comic-Szene,sendung1178798.html

Schaufensterausstellung von Jutta Bauer und Tanja Esch

Datum: 27.09.2021 00:00 bis 07.10.2021 00:00

An einem lauschigen Abend haben die beiden Hamburger Illustratorinnen Jutta Bauer (*1955) und Tanja Esch (*1988) nach zwei Gläsern Weißwein angefangen, gemeinsam die Rückseiten alter Postkarten vollzuzeichnen. Eine fängt an, die andere ergänzt die Zeichnung, dann geht sie wieder zurück, und so fort. Schließlich konnten die beiden über Monate nicht mehr aufhören mit dem Spiel — aus der Kollaboration ist eine Sammlung ebenso spontaner wie skurriler Zeichnungen entstanden.

Funfact (Jutta Bauer erzählt): „… und die Rückseiten der Postkarten: Das war dasselbe Spiel nur an einem versoffenen Abend in Augsburg. Long ago. Mit Yvonne Kuschel, Henning Wagenbreth, Jutta Bauer, Axel Scheffler, Susanne Berner u.a.“
So ist innerhalb des Ladens noch ein zweite Ausstellung zu sehen.

Comicfestival Hamburg 2021

Datum: 01.10.2021 00:00 bis 03.10.2021 00:00

Vom 1. bis 3. Oktober 2021 findet das 15. Hamburger Comicfestival statt. Wir freuen uns, erneut Teil der Veranstaltung zu sein!
Alle Informationen finden sich auf der Website des Festivals, das Programmheft bei uns im Laden oder auch online.
Im folgenden dokumentieren wir den Ankündigungstext des Festivalteams:

15 Jahre Comic­festival Hamburg

Seit 2006 vernetzen wir Künst­ler:in­nen und Kultur­schaf­fende, Ver­lage und Kunst­orte ebenso wie kleine Laden­lo­kale und Cafés, um aktuellen Comics und Bild­geschich­ten eine breite Öffent­lich­keit zu ver­schaffen. Mit dem Kölibri und dem Gänge­viertel haben sich zwei Fes­tival­zentren eta­bliert, die auch dieses Jahr wieder be­spielt werden – so wie zahl­reiche weitere Orte, die alle gemein­sam zu einem großen Panel Walk werden. Im Fokus des Festi­vals stehen dabei wie gewohnt neue Comics, Graphic Novels und nar­ra­tive Zeich­nungen mit be­son­derem künst­ler­ischen Blick. Unser Augen­merk liegt dabei nicht nur auf der stetig wachsen­den Hamburger Comic­szene, sondern auch auf bundes­weiten Publika­tionen und Werk­schauen inter­nationa­ler Künst­ler:in­nen.

Die israelische Künst­lerin Rutu Modan ist be­reits zum zweiten Mal Gast auf dem Festi­val. Mit ihrem Buch „Tunnel“ hat sie einen viel­schichti­gen und humor­vol­len Bei­trag zu ak­tu­ellen De­bat­ten ge­liefert. Joe Kessler aus Groß­bri­tan­nien hat mit seinem Ver­lag Break­down Press in den ver­gangen­en Jahren wichtige Im­pulse ge­setzt. Auch als Zeich­ner ist Kessler er­folg­reich; mit „Prisma“ wird er nun zum ersten Mal im deutsch­sprachi­gen Raum pu­bli­ziert. Anna Hai­fisch, wichtige Im­puls­geberin für die Leip­ziger Comic­szene und auf unserem Festi­val er­freu­licher­weise Dauer­gast, zeigt in Hamburg den ab­schließen­den dritten Band ihrer „The Artist“-Reihe.

Eben­falls aus Leip­zig besucht uns Lina Ehren­traut, eine der wichtig­sten neuen Stim­men im deutsch­sprachi­gen Comic. Ge­mein­sam mit ihr und ihrem Buch „Melek + ich“ wollen wir uns in ab­grün­digen Selbst­be­trach­tungen ver­lieren… Dies sind nur vier Bei­spiele von zahl­reichen künst­ler­isch heraus­ragen­den Po­sitionen, die auf unserem Festi­val zu­sam­men ge­zeigt werden. Neben wichtigen Zeich­ner:in­nen aus Hamburg, da­runter Han­nah Brink­mann, Jan Soeken, Jul Gordon, Tanja Esch und Jutta Bauer, gilt es Ar­bei­ten aus Ar­gen­tinien, Frank­reich, Groß­bri­tan­nien, Kanada, Polen, Süd­korea, der Schweiz und Deutsch­land zu ent­decken.

An­fang des Jahres haben wir be­gon­nen, ein sehr kleines, pan­demie­taug­liches Festi­val zu planen. Als schließ­lich Locker­ungen in Sicht kamen, wurden Stück für Stück noch einige Bau­steine hin­zu­ge­fügt. 2021 starten wir mit Opti­mis­mus in einen Festi­val­herbst, der auch für uns einen Neu­an­fang mar­kieren soll. Bei all der Vor­freude bleiben wir trotz­dem um­sich­tig und bit­ten darum, die je­weils vor Ort gel­ten­den Hygiene­regeln ein­zu­halten. Unser Festi­val soll für alle offen sein, weshalb sämt­liche Pro­gramm­punkte kosten­frei sind — wir danken allen, die uns dabei unter­stützen.

Ein spannendes und unterhaltsames Festivalwochenende wünscht das Team des Comicfestival Hamburg!

40 Jahre Edition Moderne – ein Gespräch mit Claudio Barandun & Julia Marti

Anlässlich unserer Veranstaltung zur 8.Langen Nacht der Literatur mit Mia Oberländer, die gerade ihr Debut ANNA bei der Edition Moderne veröffentlicht hat, haben wir mit ihren Verleger*innen Claudio Barandun und Julia Marti gesprochen.

Die haben den Verlag 2019 von Gründer David Basler übernommen.

Wie kamen sie zum Verlag und welchen Herausforderungen mussten sie sich stellen? Wie sieht das neue Programm aus und wo werden neue Wege beschritten? Was ist den beiden an Comics wichtig und wie finden sie eigentlich ihre neuen Projekte? Im Gespräch kommen noch weitere interessante Aspekte zur Sprache.

Hier das Interview nochmal zum nachgucken, für Alle die bei der Veranstaltung leider nicht dabei sein konnten.

https://www.editionmoderne.ch/verlag/

Bücher, über die gesprochen wird

Anna – Mia Oberländer
Prisma – Joe Kessler
Ein tugendhafter Vater – Ludovic Debeurme
Ich begehre Frauen – Diane Obomsawin
Melek & Ich – Lina Ehrentraut
Das Werk von Tardi im allgemeinen

Hamburger Zukunftsstipendien (auch für Comics!)

Ab 3. August können sich Autor*innen, Übersetzer*innen und Comic-Zeichnerinnen für die „Hamburger Zukunftsstipendien“ bewerben. Die Kulturbehörde stellt insgesamt 100 Stipendien à 6.000 Euro zur Verfügung, die für professionell tätige Literaturschaffende gedacht sind, die ihren Erstwohnsitz in Hamburg haben. Außerdem werden Stipendien für bildende Künstler:innen und Musiker:innen angeboten. Die Stipendien werden organisatorisch über die Hamburgische Kulturstiftung betreut.

Unter www.kulturstiftung-hh.de/zukunftsstipendien findet sich ab sofort die Ausschreibung der Zukunftsstipendien. Das Bewerbungsformular am 3. August, 10 Uhr freigeschaltet. Die Bewerbungsmöglichkeit endet am 31. August um 18 Uhr.

Besondere Hinweise des Literaturreferats der Behörde für Kultur und Medien:
„Wir empfehlen Ihnen sehr, sich vor der Antragsstellung alles genau durchzulesen, besonders die „Fragen & Antworten“. Hier werden sicherlich viele Unklarheiten ausgeräumt. Unser ganz allgemeiner Rat: Eher bewerben als nicht bewerben … Aber bitte achten Sie darauf: Anders als bei den Hamburger Literaturpreisen wird bei diesem Bewerbungsverfahren keine Korrektur möglich sein. Es können auch keine Unterlagen nachgereicht werden. Insofern bitten wir Sie, sich vorher gründlich zu informieren.
Unser kleines Literaturreferat – allen voran die unermüdlichen Florian Simonsen und Melissa Raddatz – übernimmt die Beratung per Telefon und per E-Mail. Melden Sie sich also gerne bei uns, wenn Sie Fragen haben. Aber bitte, bitte: Lesen Sie vorher die Ausschreibung genau durch.“
Kontakt:
Melissa Raddatz und Florian Simonsen, T 040.42824290,
kb-literatur@bkm.hamburg.de

Zum Hintergrund:
Die Behörde für Kultur und Medien legt ein umfangreiches Stipendienprogramm auf, um freischaffende Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen, die durch die Corona-Pandemie besonders stark betroffen sind. In Kooperation mit der Hamburgischen Kulturstiftung, dem Berufsverband bildender Künstler*innen und dem Landesmusikrat Hamburg vergibt die Behörde für Kultur und Medien 2021 einmalig 550 Hamburger Zukunftsstipendien. Die Stipendien sollen ihnen ermöglichen, auch in der aktuellen Situation ihren Beruf auszuüben und sich künstlerisch weiterzuentwickeln. Insgesamt werden aus Mitteln des Corona-Hilfspakets der Behörde für Kultur und Medien 550 Stipendien à 6.000 Euro vergeben. Davon gehen 350 an den Bereich Bildende Kunst sowie je 100 an die Literatur und die Musik.

8. Lange Nacht der Literatur: Mia Oberländer stellt ihren Graphic Essay »ANNA« vor

Datum: 04.09.2021 19:30
Ort: Kölibri Hein-Köllisch-Platz 12

Pünktlich zum Erscheinungstermin liest Mia Oberländer aus ihrem grafischen Essay »ANNA«, in dem sie sich auf tragisch-komische Weise mit ihrer Familiengeschichte auseinandersetzt. »Es geht um Familie – um Mütter, Töchter, Liebe und ein Dorf. Und es geht um den Unterschied zwischen groß und großartig«, so die Künstlerin, die in diesem Jahr mit dem Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung ausgezeichnet wurde. Nach der Lesung sprechen wir mit der Comiczeichnerin über ihre Arbeit und ihr Buch, das an dem Abend auch (signiert) erworben werden kann.



Ergänzt wird der Abend durch ein Interview mit den Verleger*innen der Edition Moderne, Julia Marti und Claudio Barandun, die den Schweizer Comicverlag 2019 übernommen haben. In einer Schalte stellen sie sowohl aktuelle Titel als auch ihre Ideen und Konzepte vor.

Eintritt frei

Einlass- und Hygienekonzept:
Wir bitten um Anmeldung per Email und vergeben die freien Plätze dann in der Reihenfolge der eingehenden Mails. Wir rechnen mit einer ausgebuchten Veranstaltung, allerdings könnten mit etwas Glück Restplätze am Abend verfügbar sein.
Besucher*innen müssen geimpft und tagesaktuell getestet sein. Während der Veranstaltung bitten wir um das Tragen einer Maske.

Nachholtermin! Lesung und Gespräch: Krummer Hund von Juliane Pickel

Datum: 01.09.2021 19:00
Ort: Haus Drei (Innenhof)

Wir von Strips & Stories freuen uns sehr, gemeinsam mit dem Beltz Verlag die offizielle Hamburger Buchvorstellung präsentieren zu dürfen.
Der Jugendroman wurde schon im März veröffentlicht, aber Veranstaltungen waren bisher aus den bekannten Gründen nicht möglich.
Umso schöner, das Erscheinen des Buches mit Hamburger Autorin endlich in Form einer Lesung und eines Autorinnengesprächs feiern zu können. Und nachdem unser ursprünglicher Termin leider im Sturzregen untergegangen ist, versuchen wir es nun noch einmal!

Coronabedingt müssen Tickets gebucht werden, ihr könnt das (bald) auf den Seiten des HausDrei tun.
(Die Regeln und Anfoderungen findet ihr weiter unten).

„Krummer Hund“ ist eine vielschichtige Mischung aus Jugenddrama, Coming-of-Age-Roman, Familiengeschichte und Krimi, sensibel, rasant, bittersweet – und definitiv nicht nur für Jugendliche.
Das Romandebüt wurde mit dem Förderpreis der Stadt Hamburg und dem Peter-Härtling-Preis ausgezeichnet und ist für den KORBINIAN – Paul-Maar-Preis nominiert.

Zum Inhalt: Der 15-jährige Daniel ist vor allem eins: wütend. Immer wieder hat er diese „Anfälle“, bei denen er die Kontrolle verliert und zuschlägt. Seit sein Vater weg ist, schleppt seine Mutter einen Typen nach dem anderen an. Ihr neuester Freund ist ausgerechnet der Doc – der Mann, der seinen Hund eingeschläfert hat. Trotzdem beginnt er ihn zu mögen. Als nach einer Party ein tödlicher Unfall geschieht, hat er einen schrecklichen Verdacht.

Juliane Pickel, geboren 1971 in Ratingen, lebt seit 1994 in Hamburg. Nach einem Studium der Erziehungswissenschaften in Münster und Hamburg und einer Fortbildung zur Fachzeitschriftenredakteurin arbeitet sie in der Online-Redaktion des NDR. 2017 wurde sie für ihre Kurzgeschichte „Freier Fall“ mit dem Walter-Kempowski-Literatur-Förderpreis der Hamburger Autorenvereinigung ausgezeichnet. „Krummer Hund“ ist ihr erster Roman. Für das Projekt erhielt sie 2018 den Förderpreis für Literatur der Stadt Hamburg und 2021 den Peter-Härtling-Preis.

Als Teaser sei unter diesem Link auf unser Gespräch mit Juliane Pickel im Podcast der unabhängigen Hamburger Buchhandlungen hingewiesen.

Und hier findet sich die Buchbesprechung der ZEIT.

Beginn: 17 Uhr
Ort: HausDrei, Stadtteilzentrum in Altona e.V., Hospitalstr. 107
Eintritt: gegen Spende

Wir möchten darum bitten, auf die im HausDrei geltenden Coronaregeln zu achten und diese umzusetzen:

Für Veranstaltungen draußen gilt: nur mit kostenlosem online Ticketvorverkauf, Registrierung und dem Nachweis eines gültigen Negativ-Test von einer anerkannten Corona-Teststelle (Antigen-Schnelltests sind 24 Stunden gültig, PCR-Tests sind 48 Stunden gültig) könnt ihr teilnehmen. solcher Nachweis ist gleichzusetzen mit einem vollständigen Coronavirus-Impfnachweis (die Zweitimpfung muss mind. 14 Tage her sein) oder einem Genesenennachweis. Es wird feste Sitzplätze geben. Auf allen Verkehrswegen besteht med. Maskenpflicht.

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