Lesung: Die letzte Einstellung mit Isabel Kreitz 

Datum: 20.05.2025 19:30
Ort: Abaton Kino, Allendeplatz 3 /Ecke Grindelhof

Am Dienstag, 20. Mai um 19.30 Uhr stellt Isabel Kreitz ihr neues Buch in Bild und Wort vor, das am 22. Mai bei Reprodukt erscheint.

Karten gibt es bereits im VVK des Abaton Kinos.
9 € /10 €

In atmosphärischen Zeichnungen erzählt Isabel Kreitz – angelehnt an die Biografien Erich Kästners und weiterer Kulturschaffender – eine Geschichte über Künstler:innen in der Diktatur, innere Emigration und allerletzte Filme des Dritten Reichs.

Berlin, Spätsommer 1944: Heinz Hoffmann lebt seit Jahren als „verbotener Autor“ in der inneren Emigration. Als ein Luftangriff seine Wohnung zerstört sucht er Zuflucht bei seiner ehemaligen Geliebten Erika Harms. Die UFA-Mitarbeiterin bringt ihn ins Spiel, als ein Ghostwriter für das Drehbuch eines vom NS-Propagandaministerium angeforderten „Durchhaltefilms“ gesucht wird. Durch Widrigkeiten und staatliche Repressalien mürbe geworden, lässt Heinz sich schließlich darauf ein…

Als die Filmproduktion wegen der Bombenangriff von Babelsberg aufs Land verlegt wird, sind Heinz und Erika unter den Glücklichen, die mitreisen dürfen. Während auf dem Filmset bald niemand mehr weiß, ob ihr Film noch erscheinen wird, ringt Heinz Hoffmann mit seinem Gewissen: Wie sehr ist er um des Überlebens willen ein Teil des nationalsozialistischen Systems geworden?

Wir sind mit einem Büchertisch vor Ort!

Sonderausstellung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme : Das Unvorstellbare zeichnen / Picturing the Unimaginable

bis 30.03.2025 18:00
Ort: KZ Gedenkstätte Neuengamme

Vom 21. Dezember 2024 bis 30. März 2025 zeigt eine Graphic-Novel-Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zehn Zeichner*innen, die sich mit Geschichten aus Konzentrationslagern auseinandergesetzt haben.

Zehn zeitgenössische Zeichner*innen aus den Niederlanden, aus Deutschland und Belgien haben zu dem Graphic Novel-Projekt „Das Unvorstellbare zeichnen“ beigetragen. Sie haben Geschichten aus drei ehemaligen Konzentrationslagern gezeichnet – dem KZ Neuengamme in Deutschland, der Kazerne Dossin in Belgien und dem Lager Westerbork in den Niederlanden. Die Kazerne Dossin und das Lager Westerbork waren Sammellager, in die die jüdischen Bürger*innen der Niederlande und Belgien vor der Deportation leben mussten.

Finissage am 30.3.2025 ab 11.00 Uhr mit Rundgang und Live-Drawing der Künstler*innen Melanie Kranenburg und Sterric (ab 14.00 Uhr).

Ausführliche Infos dazu:

Weitere Informationen unter: https://www.gedenkstaetten-hamburg.de/de/aktuelles/news/das-unvorstellbare-zeichnen-picturing-the-unimaginable

Lesung und Gespräch: Zeter + Mordio – Jüdische Geschichte im Comic

Datum: 27.03.2025 19:30 bis 27.03.2025 21:30
Ort: Bücherhalle Eimsbüttel (im Hamburg Haus)

Die 1647 als Glikl bas Judah Leib geborene jüdische Kauffrau erwähnt in ihren Memoiren die Mordfälle an zwei Mitgliedern der Hamburger jüdischen Gemeinde. Ausgehend von dieser Quelle und fachlich beraten von Historiker*innen nimmt Jens Cornils die Leser*innen mit in das jüdische Hamburg und Altona des 17. Jahrhunderts. Für das Bildungsprojekt Geschichtomat entstand in Zusammenarbeit von Dr. Carmen Bisotti und dem Hamburger Comic-Zeichner Jens Cornils dieser Graphic Novel-Krimi. Anne Kuhnhardt (Geschichtomat) und Jens Cornils (Zeichner) stellen den Comic und seine Geschichte vor und sprechen darüber, wie es gelingen kann, einen zeitgemäßen und gleichzeitig würdevollen und fundierten Umgang mit historischen (und gleichzeitig aktuellen) Themen und ihren Quellen zu finden.

Der Eintritt ist frei, es wird aber um Anmeldung gebeten:
per Mail: eimsbuettel@buecherhallen.de oder telefonisch unter 040-409904

Veranstaltungsort:
Bücherhalle Eimsbüttel (im Hamburg Haus)
Doormannsweg 12
Hamburg 20259

Veranstalter: Bücherhalle Eimsbüttel

FÄLLT AUS!! ABGESAGT !!!

Datum: 09.04.2025 19:30 bis 09.04.2025 22:00
Ort: Carlsen Verlag, Völckersstraße 14-20, 22765 Hamburg

Lesung und Gespräch: Bea Davies präsentiert: „Super-GAU“

Wie prägt eine Katastrophe wie Fukushima das Leben von Menschen, die scheinbar weit entfernt davon sind?
In ihrer Graphic Novel “Super-GAU” erzählt Bea Davies einfühlsam die Geschichten von acht Personen in Japan und Berlin, deren Schicksale durch die Ereignisse vom 11. März 2011 untrennbar miteinander verwoben sind. Mit eindrucksvollen Zeichnungen und einer facettenreichen Erzählweise zeigt sie, wie globale Tragödien persönliche Lebenswege beeinflussen.
Im Rahmen der Veranstaltung findet eine multimediale Lesung aus “Super-GAU” von Comiczeichnerin Bea Davies statt. Im anschließenden Gespräch werden die künstlerische Auseinandersetzung mit der Fukushima-Katastrophe sowie die vielschichtigen Verbindungen zwischen globalen Ereignissen und individuellen Schicksalen, die in dem Comic dargestellt werden, beleuchtet. Im Anschluss signiert Bea Davies ihre Graphic Novel.

Der Eintritt kostet 8€. Tickets gibt es unter:
Bea Davies präsentiert: Super-GAU Tickets, Wed, Apr 9, 2025 at 7:30 PM | Eventbrite

Veranstaltungsort:
Carlsen Verlag GmbH
Völckersstraße 14-20
22765Hamburg

Indiebookday 2025 – Der Kibitz Verlag zu Gast bei Strips & Stories

Am heutigen Tag werden unabhängige Verlage vorgestellt und gefeiert. In unserem Schaufenster präsentieren wir in diesem Rahmen eine kleine Ausstellung des Hamburger Kibitz Verlags, der sich auf Comics für Kinder und Jugendliche spezialisiert hat und sich sehr schnell zu einem unserer Hausverlage entwickelt hat Zu sehen ist eine Vorschau auf die kommenden Veröffentlichungen von u.a. Tanja Esch, Regina Kehn, Ayşe Klinge, Moni Port, Claudia Weikert, Patrick Wirbeleit…
Die Vorfreude auf die Bücher ist groß!

Boah, was für ein Fahrrad!? – Kinderbuch-Release & Ausstellung

Datum: 20.03.2025 17:00 bis 23.03.2025 19:00
Ort: Galerie La Döns - Gängeviertel

In „Boah, was für ein Fahrrad!?“ möchte Loki sich selbst ein Fahrrad bauen. Aber wie das genau aussehen soll, weiß Loki auch noch nicht so genau und trifft sich daher kurzerhand zur Inspiration mit den faszinierendsten Fahrrad-Besitzer*innen in der Nachbarschaft – samt ihrer einzigartigen Gefährte natürlich.
 Und dabei gibt es viel zu bestaunen: ein Fahrrad gebaut ausschließlich aus Sportausrüstung, einen fahrenden Garten, ein Kunstatelier inklusive Staffelei und Farbtöpfen oder sogar ein ganzer Flohmarkt auf Rädern. Von all diesen Ideen beflügelt fällt es Loki leicht, das eigene Rad in die Tat umzusetzen, um im Anschluss dann mit allen eine gemeinsame Radtour zu unternehmen.
Das Buch kombiniert Bilderbuch und Kinder-Comic zu einem lebhaften Leseerlebnis. Die Begegnungen sind in einem spielerischen Layout dargestellt, bei dem die fantasievollen Fahrräder und ihre inspirierenden und unterstützenden Besitzer*innen im Mittelpunkt stehen.
„Boah, was für ein Fahrrad!?“ ist ein farbenfrohes Abenteuer, das Kinder zum Entdecken und Ausprobieren einlädt und die Freude an Gemeinschaft, am Anderssein sowie den Reichtum individueller Ausdrucksformen zelebriert.

Mehr Infos beim Ankerwechsel Verlag.

Begegnung mit Colin Atthar im Institut français

Datum: 16.10.2025 19:00 bis 16.10.2025 21:00
Ort: Institut français, Heimhuder Straße 55

Die Stiftung Fondation 55, die die Aktivitäten des Institut français fördert, hat in diesem Jahr Colin Atthar für eine Autorinnenresidenz in Hamburg ausgewählt. Vom 1.10. bis 31.10.2025 wird Colin Atthar die Stadt Hamburg, ihre Kulturorte und ihre KünstlerInnen kennenlernen und an einem Projekt arbeiten.

Der junge Künstler veröffentlichte 2023 sein Buch „Sur le Bout des Doigts” (Auf den Fingerspitzen) bei Ankama, eine Geschichte, die von persönlichen Erfahrungen mit Coming-out, Homophobie und Diskriminierung geprägt ist und mit Humor und Selbstironie erzählt wird. Derzeit arbeitet er an dem Comicroman „Sex Friends”, der 2026 erscheinen wird und in dem er uns zeitgenössische Beziehungen durch eine moderne und respektlose Fiktion vor Augen führt.

Moderation: Dr. Sébastien Rival
Dolmetscherin: Svenja Huckle

In französischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche. 
Eintritt frei | Anmeldung empfohlen

Nach der Veranstaltung gibt es die Möglichkeit, sich bei einem Glas Wein mit dem Autor auszutauschen.

13. Graphic Novel Tage im Literaturhaus mit Kartenverlosung

Das Programm der Hamburger Graphic Novel Tage wurde bekannt gegeben! Das Lineup hat es in sich und wir freuen uns auf viele spannende Gesprächen von Andreas Platthaus und (am Montag auch) Sascha Hommer mit den Künstler/innen. Der Kartenvorverkauf startet am 15. Februar um 9 Uhr.

Für alle Abende verlosen wir 2 x 2 Eintrittskarten. Schreibt uns eine Mail mit dem Stichwort „Verlosung“ und nennt den gewünschten Abend. Zusätzlich sind auch vier Streamingpässe für die kompletten Graphic Novel Tage im Lostopf – schreibt dafür bitte das Stichwort „Streaming“ mit in die Mail.
Einsendeschluss ist der Montag, der 17. Februar um 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Besonders geehrt fühlen wir uns, dass Craig Thompson und Chris Ware am Donnerstag zu einer Signierstunde zu uns nach St. Pauli kommen. Aufgrund der großen Nachfrage bitten um Anmeldung, alle genauen Infos finden sich hier.

Montag, 3.3. 19.00 Uhr: Werkstatt-Gespräche aus der Zukunft
Whitney Bursch, Madita Schwenke und Lena Winkel
Die Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) gilt seit Langem als wichtigste Comicausbildungsstätte im Land. Dem tragen die Graphic Novel Tage schon seit drei Jahren Rechnung: mit einem Werkstattgespräch von derzeit dort Studierenden, konzipiert von Sascha Hommer, Dozent an der HAW und zentraler Akteur nicht nur der Hamburger Comicszene.
Whitney Bursch, Madita Schwenke und Lena Winkel stehen kurz vor der Publikation ihrer Comicdebüts und sprechen über Wege zu den Bildern und zu den Büchern.
Lena Winkel beschäftigt sich an der Schnittstelle von Theorie und zeichnerischer Praxis besonders mit visuellen Repräsentationen des Nicht-Menschlichen. In ihrem Buchprojekt »Tiere richtig zeichnen« beleuchtet sie das Potenzial der Illustration, eine tiersensible Medienkompetenz zu kultivieren.
Madita Schwenke überarbeitet ihre Kurzgeschichte »Drifting« neu zu einer Graphic Novel. Die Geschichte handelt von einem jungen Mann in seinen Zwanzigern, der versucht, den Unannehmlichkeiten des Alltags zu entkommen, indem er ständig davonfliegt – doch die Probleme verschärfen sich zunehmend.
Whitney Bursch bezeichnet ihr aktuell online veröffentlichtes Werk »Nasty Nasty« als Shojo–Manga. Es erzählt die Geschichte einer extrovertierten Zehntklässlerin, die nach dem Sitzenbleiben unverhofft in eine Romanze verwickelt wird.

Dienstag, 4.3. 19 Uhr: Was Menschsein ausmacht
Ulli Lust und Craig Thompson
Sie gehören zu den international bekanntesten Autorinnen und Au-toren autobiografischer Comics, ihre Werke gehen weit über das Private hinaus. Craig Thompson, geboren 1975 im amerikanischen Bundessstaat Michigan, machte 2003 mit »Blankets« Furore, in dem er vom Aufwachsen in einer streng religiösen Familie erzählt. Mehr als zwanzig Jahre später kehrt er nun mit dem Band »Ginsengwurzeln« (Reprodukt; Übersetzung: Matthias Wieland) zu dieser Geschichte zurück, dokumentiert jedoch zugleich im Stil eines Sachcomics den weltweiten Ginsenganbau als ökonomisches und medizinisches Phänomen.
Die österreichische Zeichnerin Ulli Lust, geboren 1967, hat seit ihrem gefeierten Band »Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens« (avant) immer neue Formen des Comicerzählens gewählt. Nun erscheint der erste Band ihres Sachcomics »Die Frau als Mensch« (Reprodukt), eine anthropologische Studie in Bildern mit wissenschaftlichem Anspruch und persönlichem Engagement.

Mittwoch, 5.3. 19 Uhr: Unverwechselbarer Stil
Mawil und Lorenzo Mattotti
Das Plakat für den Gastlandauftritt Italiens auf der letztjährigen Frankfurter Buchmesse wurde von Lorenzo Mattotti gezeichnet. Damit artikulierte sich einmal mehr die herausragende Stellung des 1954 in Brescia geborenen, aber seit Jahrzehnten in Paris lebenden Autors nicht nur für die italienischen Comics, sondern auch für die Gegenwartskunst. Mit »Feuer«, »Stigmata«, »Der Klang des Rauhreifs« oder »Spartaco« hat er unvergessliche eigene Geschichten geschaffen, mit »Doktor Jekyll und Mister Hyde« oder »Pinocchio« meisterhafte Literaturadaptionen.
Er tritt zusammen mit Mawil (Markus Witzel, geboren 1976 in Ost-Berlin) auf, einem der erfolgreichsten deutschen Comicautoren, dessen 2014 erschienene Jugenderinnerung »Kinderland« (Reprodukt) ebenso um die Welt gegangen ist wie sein fünf Jahre danach publiziertes Album »Lucky Luke sattelt um« (Egmont). Beide Künstler verbindet eine schon auf den ersten Blick identifizierbare Handschrift – in Bild und Wort.

Donnerstag, 6.3. 16 Uhr: Signierstunde mit Craig Thompson und Chris Ware bei Strips & Stories

Donnerstag, 6.3. 19 Uhr: Biographisches Erzählen in der Zeitgeschichte
Hanna Brinkmann und Chris Ware
Wenn es einen Gegenwartsautor zu nennen gilt, der mit seinen Arbeiten im letzten Vierteljahrhundert die Kunst der Comics grundlegend verändert hat, dann ist es Chris Ware. »Jimmy Corrigan« (Reprodukt; Übersetzung: Heinrich Anders und Tina Hohl), »Building Stories« und »Rusty Brown« sind Meilensteine der grafischen Literatur. Der 1967 geborene Amerikaner war schon 2020 bei den Hamburger Graphic Novel Tagen angekündigt, doch sein Auftritt fiel der Pandemie zum Opfer. Fünf Jahre später kommt er endlich.
Auf der Bühne trifft er Hannah Brinkmann, die gerade mit dem erstmals verliehenen Dortmunder Comic-Preis ausgezeichnet wurde. Anlass dafür ist die Meisterschaft der 1990 in Hamburg geborenen Autorin beim Umgang mit biografischen Stoffen vor dem Hintergrund der bundesrepublikanischen Geschichte. Dies ist in »Gegen mein Gewissen« und dem frisch erschienenen »Zeit heilt keine Wunden« (avant) dokumentiert.

Eintritt pro Abend: € 12,–/8,–
Freier Eintritt für Studierende an der Abendkasse bei allen Veranstaltungen
Festivalpass: € 35,–/20,–
Streamingpass für alle Abende: € 18,–

Ein gezeichnetes Leben: Die Künstlerin Lee Leder Guttman. Mit Caroline Guttman, Antje Flemming und Stephanie Brittnacher

Datum: 20.02.2025 19:00 bis 20.02.2025 21:00
Ort: "Freiraum" im Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

Vortrag und Gespräch in deutscher und englischer Sprache
Donnerstag, 20. Februar 2025 – 19:00
„Freiraum“ im Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

Lee Leder, verheiratete Guttman, wurde 1925 in Chemnitz in eine jüdische Familie geboren. Im Alter von 10 Jahren musste sie ihre Heimat verlassen. Bereits als Kind entwickelte sich ihr Talent, Gestalten und Charaktere zeichnerisch einzufangen. In den USA konnte sie ihren Kindheitstraum einer Karriere in der Animationsindustrie verwirklichen und arbeitete für Warner Brothers und Walt Disney. Daneben entstand ihr eigenes Werk: Freie Figuren, oft in Bewegung. 2025 wäre die 2015 verstorbene Cartoonistin und Mixed-Media-Künstlerin 100 Jahre alt geworden. Ihre Tochter Caroline Guttman, Stephanie Brittnacher und Antje Flemming beleuchten ihr Leben und Werk im Kontext von Exil, Geschlechterrollen sowie aktueller Comic-Kunst – und zeigen viele Bilder.

Caroline Guttman ist die Tochter der Künstlerin und lebt in Los Angeles. Sie hat 2024 eine Ausstellung zu Leben und Werk ihrer Mutter in Chemnitz initiiert.

Antje Flemming arbeitet in der Behörde für Kultur und Medien und übernimmt im Mai 2025 die Leitung des Literaturhauses. Sie ist in Chemnitz aufgewachsen, hat sich seit ihrem Studium mit Lee Leder Guttman beschäftigt und war mit ihr bis zu ihrem Tod verbunden.

Stephanie Brittnacher ist Illustratorin und Comic-Zeichnerin. Sie lebt in Chemnitz und hat sich für die dortige Ausstellung künstlerisch mit Lee Leder Guttman beschäftigt.

Gastgeberin ist Jasmin Sohnemann

Eine Veranstaltung im Rahmen der Tage des Exils, eine Initiative der Körber-Stiftung. Gefördert durch die Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung. In Kooperation mit dem Freiraum im Museum für Kunst & Gewerbe.

Eintrittspreise:
Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich über info@salonamgrindel.de

Schauspiel: Der Ursprung der Welt – Basierend auf der gleichnamigen Graphic Novel von Liv Strömquist

Im Hamburger monsun.theater wird im April eine Adaption des feministischen Comics aufgeführt.
Hier alle Informationen:

„Hoch soll sie leben, hoch soll sie leben, dreimal hoch!”
Du bist herzlich eingeladen zur spektakulärsten Party des Jahrtausends: Wir feiern den 300.000. Geburtstag der Vulva! Zur Feier des Tages lassen wir das Leben der Vulva Revue passieren, erinnern uns an alle witzigen und spannenden Momente, lassen uns überraschen und schenken dem Geburtstagskind unsere volle Aufmerksamkeit!„Vor 300 Jahren wurde der weibliche Orgasmus in jedem medizinischen Buch erwähnt und man ging davon aus, dass er wichtig für die Fortpflanzung ist.”

Hanni Lorenz und Marie-Paulina Schendel lassen als Gastgeberinnen die Korken knallen und bieten den Gästen eine bunte Party, bei denen alle Geburtstagsspielklassiker wie Sackhüpfen, Eierstocklaufen oder heißer Bonbon ausgepackt werden. Auf der Suche nach Mamas Garten wird in Erinnerungen geschwelgt, es wird von Männern, die sich zu sehr dafür interessieren, was als „das weibliche Geschlechtsorgan“ bezeichnet wird erzählt und hinterfragt, warum der weibliche Orgasmus der Gegenwart angeblich so viel schwieriger zu erreichen ist als der männliche.

Mit Leichtigkeit zeigt „Der Ursprung der Welt“, wie absurd und tief verwurzelt patriarchale Strukturen die Vorstellungen von Weiblichkeit prägen. Das Stück nimmt uns mit auf eine Reise von der Antike bis in die Gegenwart, hält der Gesellschaft den Spiegel vor und lädt dabei zu einer besonderen Geburtstagsfeier ein – mal süß, mal sauer, mal hart, mal weich, so wie eine perfekt zusammengestellte bunte Tüte.

Nach ihrem Hamburg-Debüt im November 2023 im monsun.theater eröffnet das Performancekollektiv frau emma gelb nun mit „Der Ursprung der Welt“ die neue Spielstätte des Hauses. Das Kollektiv entwickelt partizipative Formate und kombiniert diese mit klassischem Schauspiel und lädt das Publikum ein, aktiv Teil der Inszenierung zu werden. Mit ihrer Arbeit erforschen sie zentrale gesellschaftliche und menschliche Themen – wie in dieser Inszenierung die kulturellen und biologischen Ursprünge der Menschheit.

Eine Produktion von frau emma gelb unterstützt durch das monsun.theater und die Ilse und Dr. Horst Rusch Stiftung. „Der Ursprung der Welt” ist im avant-verlag erschienen.

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