Jetzt für einen Tisch auf der Messe des Comicfestivals Hamburg bewerben! Alle Infos in den Kacheln:





Jetzt für einen Tisch auf der Messe des Comicfestivals Hamburg bewerben! Alle Infos in den Kacheln:





Datum: 04.05.2024 19:00 bis 19.05.2024 22:00
Ort: Galerie Gemüse, Lange Straße 3, 20359 Hamburg

Das Duett Bubette besteht mit diesem Namen seit Frühling 2021. Helena Baumeister und Jill Pastore haben sich in ihrem Illustration-Studium an der HAW Hamburg kennengelernt und zeichnen zusammen.
Mit links und mit rechts; mit Filzern, Bleistift, Tinte und Acryl. Jill & Helena zeichnen gleichzeitig, abwechselnd und parallel. Eine Figur wird angefangen und von der Anderen fertig gezeichnet, ein Fleck wird durch den Pinselstrich der Nächsten zu einem Hut. Ein Kreis wird zum Bauch. Ein Blatt wird um 180 Grad gedreht.
Am 4. Mai lädt das Duett sehr herzlich zur Eröffnung der Bubette Ausstellung in der Galerie Gemüse ein. Es locken ungewöhnliche Formate, leckere Drucke und sogar eine tolle Überraschung!
Ausstellung vom 5. bis 19. Mai 2024
Eröffnung: 4. Mai 2024 um 19 Uhr
Datum: 17.04.2024 19:00 bis 17.04.2024 20:30
Ort: Institut français Hamburg, Heimhuder Straße 55, 20148 Hamburg
Jérémie Dres lebt und arbeitet zur Zeit in Hamburg. In seinen Werken vermischen sich Autofiktion und dokumentarische Comics. Er hat mehrere Graphic Novels gechrieben, darunter Nous n’irons pas voir Auschwitz (Cambourakis, 2011), Si je t’oublie Alexandrie (Steinkis, 2016) und Le jour où j’ai rencontré Ben Laden (Delcourt, 2021). Parallel dazu erstellt er kurze Comics-Reportagen für die Presse in Zeitschriften wie XXI, Neon, Phosphore oder Muze.
Das Treffen am 17. April wird sich auf seine Werke Nous n’irons pas voir Auschwitz und Si je t’oublie Alexandrie sowie auf die Themen Reportage und Autofiktion in Comics konzentrieren.
Nous n’irons pas voir Auschwitz ist die erste Graphic Novel von Jérémie Dres. Auf den Spuren ihrer verstorbenen Großmutter erforschen der Autor und sein Bruder ihre Wurzeln in Polen. Diese familiäre Suche ermöglicht es ihnen, die heutige polnisch-jüdische Gemeinschaft kennenzulernen. Durch eine Vielzahl von Begegnungen – mit der jungen Generation polnischer Künstler in Warschau, mit einem progressiven amerikanischen Rabbiner oder auch mit dem Historiker Jean-Yves Potel – entsteht in dieser intimen Erzählung ein modernes und kontrastreiches Bild der neuen jüdischen Gemeinschaft in Polen. Über eine einfache Erinnerungsarbeit hinaus wird das, was die beiden Brüder entdecken, ihre Identität tiefgreifend bereichern, Licht in die jüdisch-polnischen Beziehungen bringen und die Vorurteile, die ihnen in ihrer Kindheit vermittelt wurden, insbesondere den Antisemitismus, in Frage stellen.
Nachdem er in Nous n’irons pas voir Auschwitz den polnischen Zweig seines Stammbaums erforscht hat, verspürte Jérémie Dres das Bedürfnis, mehr über seine ägyptischen Wurzeln zu erfahren, und reiste mit seiner Mutter nach Alexandria, um dort Nachforschungen anzustellen. Daraus entstanden ist Si je t’oublie Alexandrie im Jahr 2018.
Moderation: Dr. Sébastien Rival, Institut für Romanistik
Dolmetscherin: Svenja Huckle
Veranstaltung in französischer Sprache mit konsekutiver Übersetzung ins Deutsche.
Eintrittspreis: 5 € (nur Abendkasse)
Der Comicbuchpreis geht in eine neue Runde. Bewerbungen sind bis 30. Juni 2024 möglich.
Der Preis wird seit 2014 jährlich für einen hervorragenden, unveröffentlichten, deutschsprachigen Comic vergeben, dessen Fertigstellung absehbar ist.
Der Comicbuchpreis ist mit 25.000 EUR dotiert. Die Preisträgerin/der Preisträger erhält neben dem Preisgeld eine Skulptur und eine Urkunde. Neben dem Preisträgerband würdigt die Jury außerdem bis zu neun weitere gute Bewerbungsarbeiten. Die so ausgewählten Künstlerinnen und Künstler erhalten 2.500 Euro, eine Urkunde und eine kleine Skulptur.

Alle Informationen finden sich auf den Seiten der Berthold Leibinger Stiftung.
© Grafik: Comicfestival Hamburg
Datum: 04.04.2024 17:30 bis 04.04.2024 20:00
Ort: Strips & Stories, Wohlwillstr, 28, 20359 Hamburg
Gemeinsam mit dem Carlsen-Verlag feiern wir das Erscheinen der Anthologie mit Herausgeberin Lilian Pithan, Redakteurin Annina Brell und den Hamburger Zeichner*innen Maren Amini, Whitney Bursch, Kathrin Klingner, Marijpol und Mia Oberländer.

14 Comiczeichnerinnen erzählen, wie sie sich die Welt in 100 Jahren vorstellen
Leben wir in der Zukunft mit Aliens zusammen? Wird KI uns die beste aller Welten erschaffen? Oder können wir der Klimakrise sowieso nicht mehr entrinnen? Fantasievoll und facettenreich spinnen die Kurzcomics aktuelle Debatten um Klima, Gender und Technologie weiter und berichten von schönen, schrecklichen und überraschenden neuen Welten.
Dabei wagt die Anthologie auch einen Blick in die Zukunft des Comics und gibt einen Überblick über die künstlerischen und erzählerischen Positionen, die die deutsche Comicszene so besonders machen.
Mit Beiträgen von Maren Amini, Whitney Bursch, Bea Davies, Sheree Domingo, Katia Fouquet, Aisha Franz, Melanie Garanin, Peer Jongeling, Kathrin Klingner, Mia Oberländer, Elizabeth „Fungirl“ Pich, Marijpol, Maki Shimizu und Malwine Strauss. Herausgegeben von Lilian Pithan.

Themenschwerpunkt der 10. Ausgabe von CLOSURE beschäftigt sich mit dem Meer und seiner vielfältigen Darstellung und Bedeutung im Medium Comic. Das Meer funktioniert in der Literatur und der bildenden Kunst immer wieder als Ort der Sehnsucht, aber auch als Bühne großer Abenteuer. Klassische Geschichten von Forscher_innen und Entdecker_innen, von Captain Ahab und seiner Jagd auf Moby-Dick, zu Captain Nemos Reise 20.000 Meilen unter das Meer sind mittlerweile als Comicadaptionen erschienen, aber auch neue Comics verschiedenster Genres nutzen das Meer als Handlungsschauplatz, Metapher, Chronotopos, oder erforschen die ästhetischen, ökonomischen, politischen, historischen oder ökologischen Dimensionen der Ozeane. Als Ursprungsort des Lebens fasziniert das Meer ebenso wie als Quelle von Gefahr und Vernichtung, als Erholungsgebiet genau wie als Schauplatz historischer und gegenwärtiger Schrecken von Flucht und Vertreibung. Die Tiefsee als Region verborgenen Wissens und unbekannter, monströser Schrecken hat Comiczeichner_innen ebenso inspiriert wie die Zerstörung dieser Ökosysteme durch Klimawandel, Umweltverschmutzung und Ausbeutung mit ihren schwerwiegenden Folgen.
Hier gehts zur aktuellen Ausgabe!
CLOSURE #10 stellt die Frage, über welche spezifischen Darstellungsmittel der Comic verfügt, um sich dem globalen Ozean zu nähern. Dabei geht es nicht nur um einen thematischen Fokus auf wässrige Räume, sondern auch um die Medienökologie graphischen Erzählens und um den Raum, den das Zeichengeflecht des Comics umreißt. Wenn das Meer wie ein »Abgrund der Repräsentierbarkeit« (Blum 2010) erscheint, versprechen die lose zusammenhängenden Formen des Comics einen ganz eigenen Zugang zur scheinbaren Unergründlichkeit: In den Panels zeigt sich ein Ausschnitt des ozeanischen Ganzen, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Es geht uns um den Comic als bewegliches Medium für einen fluiden Raum, um ein Bildsystem für das Ozeansystem – und zugleich um eine transkulturell adaptierbare Form, die globale Zugänge auf das wässrige Anthropozän erlaubt. Wie also rekonstruieren Comics das ozeanische Wissen und nehmen dabei sowohl die Metaphorik des Alternativraums ›Meer‹ in den Blick als auch die Versuche, sich im graphischen Medium der Realität, politischen Aushandlung, materiellen Veränderung und historischen Verfasstheit des Ozeans zu nähern? Die Beiträge in CLOSURE #10 rekonstruieren nicht nur die Darstellung des Meeres, sondern zielen vielmehr auf comicspezifische Oceanic Studies: Eine Suche nach »Oberflächen, Tiefen und extraterrestrischen Dimensionen planetarischer Ressourcen und Relationen« (Blum 2010) in Panels und Sprechblasen, Bild und Schrift, Diagramm und Cartoon.
Ort: Feinkunst Krüger, Kohlhöfen 8, 20355 Hamburg

Am Samstag, den 2. März um 20 Uhr findet in der Hamburger Galerie Feinkunst Krüger die Vernissage zur Ausstellung „Birds don’t cry“ statt. Gezeigt werden großformatige Stillleben von Atak, die in einen Dialog mit den Keramiken der Leipziger Künstlerin Sarah Pschorn treten. Die Ausstellung wird vom 3. bis zum 23. März 2024 zu sehen sein.
Wir freuen uns riesig! Nicht nur gehörte »Genossin Kuckuck« von Anke Feuchtenberger zu unseren persönlichen Lieblings-Neuerscheinungen des letzten Jahres, es ist auch ein schönes Gefühl eine Künstlerin die wir so schätzen nominiert zu sehen. Mit ihrem Werk ist erstmals ein Comic in der Kategorie Belletristik für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Herzlichen Glückwunsch!

Zur Begründung der Jury heißt über »Genossin Kuckuck«: „Ein Comic, der dem autofiktionalen Genre eine derartige Ästhetik abgewinnt – das ist ein Novum in der deutschsprachigen Literatur.“
Wer es noch nicht gelesen hat, sollte dies unbedingt nachholen. Bei uns gibt es noch Exemplare.
Und hier findet sich ein schöner NDR-Artikel dazu.
Datum: 09.03.2024 19:30 bis 09.03.2024 21:00
Ort: Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12, Hamburg - St. Pauli
Die beiden Hamburger Zeichnerinnen lesen aus aktuellen Projekten, die bei Reprodukt und dem avant-verlag erscheinen werden.
Der neue Comic von Magdalena Kaszuba zeigt die Protagonisten K. auf Besuch bei ihrer Familie. Was als kurze Stadtflucht und Pflichtbesuch gedacht ist, entwickelt sich immer mehr zu einem Albtraum. Mit jedem Gespräch reißen weiter alte Narben auf und K wird klar, dass die Differenzen noch größer sind, als sie es sich hätte je ausmalen können. Warum ist dieses Mal alles anders?
Antonia Kühn setzt sich in ihrem kommenden Buch mit komplizierten Familienstrukturen auseinander: Familientherapeut:innen und Ratgeberbücher empfehlen eine klare Struktur für Trennungskinder. Das wünscht sich auch Nora, Mutter in einer Patchworkfamilie: Klarheit schaffen und auch mal was abhaken können. Stattdessen aber entgleiten ihr die Dinge, immer tiefer versinkt sie in Gedanken, bis sich plötzlich eine neue Stimme meldet…

Magdalena Kaszuba
*1988 in Polen
Magdalena Kaszuba absolvierte den Master an der HAW Hamburg im Februar 2022 und hat sich auf Bildgeschichten und Comics spezialisiert. Diese changieren zwischen Fiktion und Realität, zwischen freier Zeichnung und Comic. Mittlerweile hat sich ein Schwerpunkt auf sozialpolitische Themen, marginalisierte Menschen(gruppen) und deren Lebensrealitäten, vor allem in Deutschland, etabliert.
2018 erschien ihr Debüt „Das leere Gefäß“ im avant-verlag.
Im neuen Buchprojekt werden Themen wie postmigrantische Familien-clashes, Scham und die Selbstverortung zwischen Ambitionen und Lebensrealität behandelt.
Mit Julia Hoße leitet Kaszuba seit 2019 den MamiVerlag, der ursprünglich von Anke Feuchtenberger und Stefano Ricci gegründet wurde.
Antonia Kühn (*1979) hat Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg studiert und mit »Lichtung« 2018 ihr Debüt bei Reprodukt vorgelegt. In ihrem neuen Comic beschäftigt sie sich mit dem Thema Patchworkfamilie. Sie lebt und arbeitet als freie Illustratorin und Comicautorin in Hamburg. Ihr neues Buch „Aufblasbare Eltern“ erscheint im Herbst 2024 bei Reprodukt.
Mit freundlicher Unterstützung durch die

Organisation: Jul Gordon, Eva Müller und Strips&Stories
Datum: 29.02.2024 20:00
Ort: Fabrique im Gängeviertel, Seminarraum (4. Stock), Valentinskamp 34A (Zugang von der Speckstraße), 20355 Hamburg
Ein Abend rund um die Graphic Novel „Viktoria Aal“, die Anfang Februar bei REPRODUKT erscheint!

Die unglückliche Bruks hat einen Roman geschrieben, dessen Hauptfigur, die Meerjungfrau Viktoria Aal, immerzu glücklich ist. Nach der Absage eines Verlags lässt Bruks ihre unbeschwerte Figur zunächst hinter sich. Dann aber holt das eigene Werk sie unerwartet wieder ein und es kommt zu einer unfreiwilligen Veröffentlichung, in deren Folge sich ein wahrer Hype um das rätselhafte Buch entwickelt.
Während eine stetig wachsende Fangemeinde es als Kultbuch feiert und von „Viktoria Aal“ ihre Lebensfragen beantwortet sieht, vermuten andere einen gewieften PR-Coup hinter dem Überraschungserfolg. Bruks muss sich in all dem Trubel nicht nur mit einem aalglatten Verleger, sondern vor allem sich selbst und den eigenen Wünschen auseinandersetzen.
Inmitten einer Meerjungfrauenshow erzählt die Hamburger Zeichnerin Wiebke Bolduan von Autor:innenschaft, Selbstakzeptanz und zwischenmenschlichen Beziehungen. Die darin auftauchenden Figuren sind voller Tiefgang und Witz, die berührenden Dialoge werfen nicht zuletzt die Frage auf: Wie kann man sich selbst mit allen Schwächen akzeptieren? Und… Wie bin ich denn?
Wiebke Bolduan lädt ein, etwa anderthalb Stunden lang in die Welt ihres Comics abzutauchen. Dafür gibt es erst eine Lesung und dann ein Gespräch, das die Autorin glücklicherweise nicht im Monolog bestreiten muss, sondern gemeinsam mit der Comiczeichnerin Lina Banane führt. Wer das Buch noch nicht besitzt, hat die Möglichkeit, es zu kaufen und signiert zu bekommen.
Mit freundlicher Förderung von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

Appel à candidature
Présentation
Depuis 2019 la Fondation 55 met en place des résidences d’écriture afin de faire découvrir la ville de Hambourg et ses acteurs aux résidents.
En 2024 la Fondation souhaite à nouveau mettre en avant la production francophone de bande dessinée et inviter un auteur/une autrice en résidence.
Auteurs et autrices concerné(e)s
Cet appel à candidature est destiné aux auteurs et autrices et/ou illustrateurs et illustratrices francophones de bande dessinée, de préférence résidant en France métropolitaine. Il ou elle devra justifier d’au moins un ouvrage de bande dessinée publié en langue française à compte d’éditeur. Il ou elle devra être affilié/e auprès de l’AGESSA ou pouvoir émettre une note de droits.
Objectifs de la résidence
Les objectifs de la résidence sont d’encourager la création d’un ou d’une artiste et lui permettre de travailler sur un projet personnel de bande dessinée destiné à être publié et diffusé, de favoriser la promotion de la production française en Allemagne ainsi que la rencontre et l’échange avec les publics locaux, les artistes et acteurs culturels de Hambourg.
Partenaires
Comicfestival Hamburg
Université de Hambourg- Institut für Romanistik
Lycée Antoine de St. Exupéry
Harbour Front Festival
EUNIC-Hamburg
Temps de résidence
Résidence de 4 semaines entre le 1er octobre et le 31 octobre 2024
Dates de candidature
Du 1er février au 30 avril 2024
Conditions de candidature
Une lettre de motivation
Un CV
Un dossier/extrait d’un des travaux du candidat représentatif de son univers
Un projet en lien avec le domaine du franco-allemand ou l’Allemagne
Notions d’allemand et/ou d’anglais souhaitables
Contreparties demandées au résident
Trois rencontres/ateliers (Comicfestival Hamburg, Université de Hambourg- Institut für Romanistik et Lycée Antoine de St. Exupéry) et une présentation à l’Institut français de Hambourg.
Rémunération globale pour les interventions
1.500 euros
Hébergement
Appartement à la Gästehaus der Universität Hamburg, Rothenbaumchaussee 34, www.gaestehaus-uni-hamburg.de
Équipements mis à disposition
Scanner A3, imprimante couleur et photocopieuse dans les locaux de l’Institut français
Accès gratuit à la médiathèque de l’Institut français
Frais pris en charge par la Fondation 55
Frais de déplacement (un aller/retour domicile de l’auteur / Hambourg) à hauteur max. de 300,– € (TTC)
Frais d’hébergement (Gästehaus)
Honoraires (voir rémunération globale)
Frais à la charge du résident
Frais de déplacement personnel pendant la résidence
Frais de communication
Repas
Le résidant ou la résidente devra être autonome concernant les transports sur place.
Contact auprès de la Fondation:
Sophie Udave : sophie.udave@institutfrancais.de / +49 40 41 33 25 55
Brigitte Zinke : brigitte.zinke@institutfrancais.de / +49 40 41 33 25 45
Adresse
Fondation 55
Institut français de Hambourg
Heimhuder Straße 55 – 20148 Hamburg
Ausschreibungsstart
Präsentation
Seit 2019 führt die Stiftung 55 Schreibresidenzen durch, um den ResidenzautorInnen die Möglichkeit zu eröffnen, die Stadt Hamburg und ihre Akteure kennenzulernen.
Im Jahr 2024 möchte die Stiftung erneut die frankophone Comicproduktion in den Vordergrund stellen und eine Autorin oder einen Autor zu einer Residenz einladen.
Zielgruppe AutorInnen und Autoren
Diese Ausschreibung richtet sich an französischsprachige ComicautorInnen und/oder -IllustratorInnen, die vorzugsweise im französischen Mutterland ansässig sind. Die Bewerberin oder der Bewerber muss mindestens ein Comicbuch vorweisen können, das in französischer Sprache (auch im Eigenverlag) veröffentlicht wurde. Eine Anmeldung bei der AGESSA ist erforderlich, um die Vergütung auszuzahlen.
Ziele der Residenz
Die Ziele des Aufenthalts sind, das kreative Schaffen einer Künstlerin oder eines Künstlers zu fördern und die Arbeit an einem persönlichen Comicprojekt zu ermöglichen, das veröffentlicht und verbreitet werden soll sowie die Förderung der französischen Produktion in Deutschland und die Begegnung und der Austausch mit dem lokalen Publikum, KünstlerInnen und Kulturschaffenden in Hamburg.
Partner
Comicfestival Hamburg
Universität Hamburg- Institut für Romanistik
Lycée Antoine de St. Exupéry (Gymnasium)
EUNIC-Hamburg
Dauer des Aufenthalts
4-wöchiger Aufenthalt zwischen dem 1. Oktober und dem 31. Oktober 2024
Termine für die Bewerbung
Vom 1. Februar bis zum 30. April 2024
Voraussetzungen für die Bewerbung
– Bewerbungsschreiben
– Lebenslauf
– repräsentative Mappe/Auszug einer Arbeit der Bewerberin/des Bewerbers.
– Projekt, das mit dem deutsch-französischen Bereich oder Deutschland in Verbindung steht.
Deutsch- und/oder Englischkenntnisse wünschenswert
Vom Residenten zu erbringende Leistungen
Drei Treffen/Workshops (Comicfestival Hamburg, Universität Hamburg- Institut für Romanistik und Lycée Antoine de St. Exupéry) und eine Präsentation im Institut français de Hambourg.
Gesamtvergütung
1.500 Euro
Unterkunft in Hamburg
Apartment im Gästehaus der Universität Hamburg, Rothenbaumchaussee 34, www.gaestehaus-uni-hamburg.de
Zur Verfügung gestellte Materialien
A3-Scanner, Farbdrucker und Kopierer in den Räumlichkeiten des Institut français.
Kostenloser Zugang zur Mediathek des Institut français während der Öffnungszeiten.
Von der Stiftung übernommene Kosten 55
Reisekosten (eine Hin- und Rückfahrt Wohnung des Autors / Hamburg) in Höhe von max. 300,– € (inkl. MwSt.)
Kosten für die Unterkunft (Gästehaus)
Honorar (siehe Gesamtvergütung)
Von der ausgewählten Bewerberin oder vom Bewerber zu tragende Kosten
Fahrtkosten Nahverkehr / Ausflüge während des Aufenthalts
Kosten für Kommunikation
Mahlzeiten
Der Bewohner/die Bewohnerin sollte bezüglich des Transports vor Ort selbstständig sein.
Vom 4. bis 7. März 2024 finden bereits zum 12. Mal die Hamburger Graphic Novel Tage im Literaturhaus statt. An vier aufeinanderfolgenden Abenden führen Gäste aus dem In- und Ausland Gespräche über ihre Comics. Andreas Platthaus, Literaturchef der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, ist für das Programm und die Moderation verantwortlich.
VERLOSUNG
Wir verlosen für jeden Abend 2 x 2 Karten sowie 4 Festival Streamingpässe. Schreibt uns bis zum Dienstag (20.2. um 12 Uhr) eine Email an info@strips-stories.de mit dem Betreff „Verlosung GNT“ und nennt uns den oder die Abende, an denen Ihr dabei sein möchtet bzw. schreibt Onlinepass. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen).
Studierende aufgepasst: für Euch ist der Eintritt an der Abendkasse frei.

Am ersten Abend treffen Nancy Peña aus Frankreich und Katja Klengel in einem Gespräch über Feminismus und Comics zusammen. Am Dienstag berichten Jens Cornils, Ayşe Klinge und Judith Kranz, Absolventinnen und Absolventen der HAW Hamburg, von der Arbeit an ihren Debütcomics. Dieses Werkstattgespräch wird von Sascha Hommer, zentraler Akteur nicht nur der Hamburger Comicszene, kuratiert und co-moderiert. Als Duo arbeiten Line Hoven und Jochen Schmidt sowie Maren Amini und ihr Vater Ahmadjan Amini; diese vier sind am Mittwoch zu Gast. Zum Abschluss richtet sich der Blick auf Argentinien: Sole Otero, ursprünglich aus Buenos Aires, inzwischen in Frankreich lebend, begegnet Birgit Weyhe.
Flankiert wird das Abendprogramm von zwei Angeboten des Jungen Literaturhauses. In der Reihe STA*-Club on Tour ist eine Schulklasse zu einem Comicworkshop mit Maren Amini eingeladen. Die Präsentation von Comixx mit Klasse, ein Projekt, bei dem Migrantinnen und Migranten zusammen mit Jul Gordon und Kathrin Klinger eigene Comicstrips gestaltet haben, bildet am Montag den Start ins Festival. Ein Rückblick auf die ersten fünf Jahre von Comixx mit Klasse bietet vom 3. April bis 1. Mai eine Ausstellung in der Zentralbibliothek. Dieses Projekt wird freundlich unterstützt von der Hanns R. Neumann Stiftung und der Hans-Joachim Mausolf Stiftung in der BürgerStiftung Hamburg.




Comixx mit Klasse – Abschlusspräsentation
Ein Comic-Projekt des Jungen Literaturhauses für Migrantinnen und Migranten an Berufsschulen, Jul Gordon und Kathrin Klingner
Montag, 4. 3. 2024, 17.00 Uhr, mit freundlicher Unterstützung der Hanns R. Neumann Stiftung sowie der Hans-Joachim Mausolf Stiftung in der BürgerStiftung Hamburg
Mehr lesen
Nancy Peña und Katja Klengel – Heldenhafter Feminismus
Moderation: Andreas Platthaus
Dolmetscher: Didier Gammelin
Montag, 4. 3. 2024, 19.00 Uhr
Mehr lesen
Jens Cornils, Ayşe Klinge und Judith Kranz – Werkstattgespräch
Moderation: Sascha Hommer und Andreas Platthaus
Dienstag, 5. 3. 2024, 19.00 Uhr
Mehr lesen
Maren Amini/Ahmadjan Amini und Line Hoven/Jochen Schmidt – Arbeitsgemeinschaften
Moderation: Andreas Platthaus
Mittwoch, 6. 3. 2023, 19.00 Uhr
Mehr lesen
STA*-Club on Tour – Comicworkshop mit Maren Amini
Donnerstag, 7. 3. 2024, an einer Schule
Mehr lesen
Sole Otero und Birgit Weyhe – Der Blick auf Argentinien
Moderation: Andreas Platthaus
Dolmetscherin: Carmen Almendros
Donnerstag, 7. 3. 2024, 19.00 Uhr
Mehr lesen
Saaltickets
Einzelticket: 12 / 8 €
Festialpass: 35 / 20 €
Für Studierende freier Eintritt an der Abendkasse
Streaming
Einzelticket: 6 €
Festival Streamingpass: 18 €
Die 12. Hamburger Graphic Novel Tage finden mit freundlicher Unterstützung der Mara und Holger Cassens-Stiftung und der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg statt.
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