Im Rahmen der Kreativ-Nacht St. Pauli feiern wir den ganzen Abend mit vier Künstlerinnen aus Hamburg:
Jul Gordon, Marie Hamm, Kathrin Klingner & Martina Lenzin zeigen ihr Dance-Performance Video ‚Funeral Joe‘ (by Honeyheads) und präsentieren dazu ihre Comics. Dazu gibt’s ein von ihnen exquisit ausgesuchtes Video-Musikprogramm aus den Boxen. Wir freuen uns.
Am Freitag, den 23. August um 19:30 Uhr präsentiert Jonas Engelmann im Centro Sociale (Sternstr. 2) seine Thesen zu den vom Verfassungsschutz herausgegebenen „Andi-Comics“.
Thomas Grumke, der für die Andi-Reihe verantwortliche Referent im Nordrhein-Westfälischen Innenministerium, zeigte sich angesichts der Kritik an seinem „Comic für Demokratie und gegen Extremismus“, der kostenlos in unzähligen Schulen verteilt wurde, erstaunt. „Verfassungsschutz durch Aufklärung“ nennt er sein Konzept, mit dem Bildungscomic Andi den „wachsenden Anstrengungen extremistischer AkteurInnen, Jugendliche zu indoktrinieren“ entgegenzutreten. Zwischen 2005 und 2009 sind zur Extremismusprävention bislang drei Comics – Rechtsextremismus, Islamismus, Linksextremismus – in der Reihe entstanden, gezeichnet von dem Düsseldorfer Comiczeichner Peter Schaaff. Insbesondere der Comic zum Linksextremismus, der diesen mit dem Rechtsextremismus gleichsetzt, hat massiven Widerspruch hervorgerufen. Der Vortrag will nach einer kurzen Einführung in die Problematik des Extremismusbegriffs die Inhalte dieses Andi-Comics vorstellen, einschließlich aller pädagogischen Absurditäten und Ambivalenzen.
Jonas Engelmann ist Literaturwissenschaftler, Lektor und freier Journalist. Er hat über Gesellschaftsbilder im Comic promoviert, schreibt für Jungle World, konkret, Zonic, Missy Magazine und andere, lektoriert Bücher für den Ventil Verlag und gibt die testcard mit heraus.
Ein zusätzlicher Hinweis: am 22. August um 19:30 stellt Jonas Engelmann bei Strips & Stories in der Seilerstraße seine Dissertation „Gerahmter Diskurs. Gesellschaftsbilder im Independentcomic vor.“
Wir freuen uns sehr, erneut Jonas Engelmann bei uns im Laden zu Gast zu haben! Diesmal präsentiert er am 22. August 2013 bei uns in der Seilerstraße um 19:30 Uhr seine gerade beim Ventil Verlag erschienene Dissertation: „Gerahmter Diskurs. Gesellschaftsbilder im Independent-Comic“. Der Eintritt ist frei – über eine Spende für die Fahrtkosten freuen wir uns.
Wir unterstützen mit dieser Veranstaltung den Volksentscheid „Unser Hamburg – unser Netz“, der für die Übernahme der Hamburger Energienetze in städtische Hand eintritt. Weitere Informationen dazu finden sich hier.
„Gerahmter Diskurs“ zeigt anhand der Werke von Art Spiegelman, Marjane Satrapi, Charles Burns, Julie Doucet, Joann Sfar, David B. und anderen, wie Comics über das Zusammenspiel von Inhalt und Ästhetik eine Gesellschaftsanalyse und -kritik zum Ausdruck bringen und sich mit Themen wie Rassismus, Krankheit und Religion auseinandersetzen. Das Buch arbeitet das selbstreflexive Moment des Comics heraus, die Reflexion der erzählten Geschichte. Nicht die Herstellung von Kontinuität, sondern im Gegenteil: das Insistieren auf historische Brüche, auf die Lücken der Geschichtsschreibung, tritt im Comic in den Vordergrund. In den untersuchten Comics zeigt sich die Ambivalenz, Geschichte und Kritik an Gesellschaft in Bilder zu fassen, sie sind eine Strategie, die Behauptung einer einzigen Wahrheit ironisch und selbstreflexiv zu unterlaufen.
Dies soll am Beispiel von Charles Burns Graphic Novel „Black Hole“ deutlich gemacht werden, die im Themenkomplex „Krankheit“ als Beispiel einer Beschäftigung mit dem gesellschaftlichen Umgang mit Aids untersucht wird. Aids ist in „Black Hole“ von Charles Burns nicht direkt Thema, wohl aber eine durch Sexualkontakte übertragene Krankheit, die Mutationen bei den Betroffenen auslöst, über die sie stigmatisiert und zu gesellschaftlichen Außenseitern werden. Zentral ist für Burns weniger die Auseinandersetzung mit Aids selber, als vielmehr mit der gesellschaftlichen Hysterie in der Anfangszeit. Diese Hysterie stellt er über den Umweg der Imitation eines Stils dar: er orientiert sich stilistisch an den erwähnten Horror-Comics der 1950er und ruft damit zweierlei auf: einerseits die damit verbundene gesellschaftliche Diskussion über Moral und Normalität, die wie erwähnt in der Selbstzensur der Comicverleger mündete, und die auch die frühe Diskussion Mitte der 1980er um Aids geprägt hat und ebenfalls das gesellschaftliche Klima der 50er, die Rückbesinnung auf bürgerliche Werte und Familie, die in Folge von Aids auch in den 80ern eine Renaissance erlebt hat. Im Zitat des Horrorcomics fängt Burns so ein Stimmungsbild einer verunsicherten Gesellschaft ein, ohne explizit auf die AIDS-Hysterie zu verweisen.
Jonas Engelmann ist Literaturwissenschaftler, Lektor und freier Journalist. Er hat über Gesellschaftsbilder im Comic promoviert, schreibt für Jungle World, konkret, Zonic, Missy Magazine und andere, lektoriert Bücher für den Ventil Verlag und gibt die testcard mit heraus.
Ein zusätzlicher Hinweis: am Freitag, den 23. August um 19:30 Uhr referiert Jonas Engelmann im Centro Sociale über die „subversive Verunsicherung der Andi-Comics“.
Wir freuen uns sehr Nicolas Mahler bei uns im Laden begrüßen zu dürfen. Im Rahmen der 2. Hamburger Graphic Novel Tage im Literaturhaus Hamburg, wird er nicht nur dort einen Abend füllen (Do, 13.6. um 19.30 Uhr), sondern am Samstag, den 15. Juni von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr bei uns im Laden seine Bücher signieren. ‚Die Zumutungen der Moderne‘, ‚Flaschko – der Mann in der Heizdecke‘, ‚Die Herrenwitz-Variationen‘ und nicht zu vergessen seine letzten Comics erschienen bei Suhrkamp ‚Alte Meister‘ und ‚Alice in Sussex‘ sind jeder für sich unsere absoluten Lieblings-Highlights der Comic-Kunst.
Warum wir Mahler so schätzen? Weil seine Interpretation von Humor einzigartig ist und auch weil er das Weiße Kaninchen in seinem neuen Werk ‚Alice in Sussex‘ folgendes Buchzitat aus ‚Wider die Jugend‘ kredenzen lässt: ‚.. Der Tag eines Kindes: eine Kette entsetzlicher Dramen, von denen jedes einen Erwachsenen zugrunde richten würde …“.
„Mich interessiert nur das gesellschaftlich Irrelevante“, sagt Nicolas Mahler im 3sat Interview. „Deswegen bin ich auch froh, dass in dem Buch keine Aussage und kein Gegenwartsbezug und nichts, was gesellschaftlich relevant ist, steht. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Es ist nichts gegen gesellschaftliche Relevanz zu sagen, aber ich will mich damit nicht beschäftigen, weil mir die Gesellschaft auf die Nerven geht. Mein Ideal ist, irgend etwas zu machen, mit dem man sich quasi von der Gesellschaft eher entfernt. Das ist der Grund, überhaupt zu zeichnen.“
Am Samstag, den 11. Mai findet wieder der Gratis Comic Tag statt und auch bei uns können kostenlos Hefte mitgenommen werden. Wir haben wie samstags üblich zwischen 11 und 18 Uhr geöffnet. Damit auch Langschläfer noch zu ihren Comics kommen, haben wir die Abgabe auf vier Hefte pro Person beschränkt.
Nachdem unsere letzten Konzerte eher auf Kontakte aus unseren Punkrockwurzeln zurückgingen, präsentieren wir euch am Mittwoch, den 17. April 2013 ab 20.30 Uhr, diesmal astreinen Pop. Aber Schubladen sind sowieso langweilig und viel besser ist es, Konzerte für FreundInnen von unseren FreundInnen zu organisieren. Und das ganze nach wie vor im Geiste des DIY.
Kiss & Drive aka Elisabetta Spada ist eine italienische Musikerin, die in Brüssel lebt und auf Englisch singt. Elisabetta, ausgerüstet mit Ukulele, Gitarre und einer Loopsatation ist eine großartige Enterainerin und sieht sich selbst in der Tradition von Camille, Feist, Sigur Ros, Regina Spektor und vielen anderen. Und weil es im Pressetext so schön klingt, zitieren wir einfach daraus: „Alone on stage with her guitar, her ukulele and her inseparable loopstation, she tells us that her folk music could be more electronic and her pop sound rather symphonic. Never the less, her clear-cut songs, her velvety voice, her appealing and funny personality create instant magic.“
Der Eintritt ist wie immer frei, wer mag und kann, darf gerne für die Fahrtkosten der Musikerin etwas spenden.
Wir freuen uns sehr, am Donnerstag, 11. April ab 19.00 Uhr die Hamburger Comiczeichnerin MARIJPOL bei uns im Laden zu Gast zu haben. Sie wird Ihre neue Graphic Novel „Eremit“ (avant-Verlag) vorstellen und signieren. Nach ihrem im letzten Jahr mit dem ICOM-Preis für das beste Szenario ausgezeichneten Debut ‚Trommelfels‘, ist nun ihr neues Comic ebenfalls im avant-verlag erschienen.
Zum Inhalt des Comics:
Weit abgeschieden von einer alternden Gesellschaft, in der Kinder eine Seltenheit sind, lebt ein Eremit im Wald. Mit einem vor Zwiespalt geteilten Kopf ist er auf der Suche nach seinem wahren Kern. Gleichgültig führt er seine Arbeit für ein Bestattungsunternehmen aus, bei dem lebensmüde Senioren letzte Reisen buchen können, die ihren schönsten Tod zum Ziel haben. Durch die Begegnung mit einem wütenden Kind, das auf der Flucht vor seinen Erziehungsberechtigten ist, wird der Eremit in seiner Zurückgezogenheit gestört. Muss er sich am Ende für eine Hälfte seines Kopfes entscheiden?
„Eremit“ ist eine symbolträchtige Erzählung über Zweifel, Tod und Obst.
Am 28.02. wird der Hamburger Comiczeichner Moritz Stetter ab 19 Uhr bei uns zu Gast sein, um seine neue Graphic Novel „Luther“ vorzustellen. Moritz wird einige Orginialzeichnungen ausstellen, sein neues Buch signieren und bringt Freunde der Band FRANK mit, die ab 20.30 ein kleines Konzert geben, sie selbst nennen ihre Musik folkrockjazzpunk.
Wir freuen uns sehr, in Zusammenarbeit mit dem „Flexiblen Flimmern“, als auch Anke Feuchtenberger und Stefano Ricci von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften die kleine Veranstaltungsreihe um den Film „Graphic Novels! Melbourne“ und die Ausstellung „Postcards from here“ präsentieren zu können! Die Produzenten und Filmemacher Dan Hayward und Bernard Caleo, der gleichzeitig auch noch Comicautor und -verleger ist, sind Anfang Februar in Europa unterwegs und präsentieren ihren Film auch in Hamburg. Ergänzt wird das Screening durch die von Stefano Ricci und Anke Feuchtenberger kompilierte Ausstellung „Postcards from here“ sowie einen Vortrag über die australische Comicszene.
Ausstellung: „Grüsse von hier! Postcards from here“
Parallel zum Screening wird die Zeitung „Postcards from here“ präsentiert und ausgestellt. Es handelt sich um eine Zeitung, die in den Kursen in Angoulême, Zwolle und Hamburg von Stefano Ricci und Anke Feuchtenberger (Hochschule für angewandte Wissenschaften) entstanden ist: zweiseitige Comics, berichtend von Städten in aller Welt, die zum Teil für das italienische Wochenmagazin „Internazionale“ produziert wurden. Die Zeitung ist eine Coproduktion zwischen MamiVerlag (Quilow), Edition Na (Angoulême) und enthält auch einen historischen Teil mit journalistischen, französischen Comics, entstanden am Ende des 19 Jahrhunderts.
Austellungseröffnung: Dienstag, 5. Februar 2013 ab 19 Uhr im Projektor (Sternstr. 4). Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung wird auch parallel zu den Screenings von „Graphic Novels! Melbourne!“ zu sehen sein!
Film: „Graphics Novels! Melbourne!“
In Australien ist ein neues Zeitalter für Graphic Novels und Comics angebrochen. “Graphic Novels!Melbourne!” zeichnet erstmalig ein Bild dieser jüngsten Entwicklungen der Comic Kultur Down Under. Dabei spielt die in Melbourne ansässige eng verbundene Szene der kreativen, innovativ vielseitigen und vor allem mit Leib und Seele ihrer Kunst verfplichteten Comic Zeichner/innen eine entscheidende Rolle. Die Dokumentation porträtiert nicht nur die Arbeiten australischer Graphic Novelisten wie Pat Grant, Nicki Greenberg, Mandy Ord and Bruce Mutard, sondern es kommen auch Koryphäen der sogenannten 9. Kunst wie Scott McCloud, Paul Gravett und Shaun Tan zu Wort. “Graphic Novels!Melbourne!” stellt die neue Stimme in der internationalen Graphic Novels Sphäre vor und diese spricht mit einem unverwechselbar australischen Akzent!
Der Film wird am Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag (5. – 9. Februrar) jeweils um 20 Uhr im Projektor (Sternstr. 4) gezeigt. Der Eintritt beträgt 8 € (10 € am Samstag). Am Freitag und Samstag werden die beiden Filmemacher auch vor Ort im Projektor sein und am Samstag gibt es vor dem Film noch einen Comictalk, moderiert von Henry Holland. Reservierungen für die Kinoabende unter: reservierungen@flexiblesflimmern.de
Vortrag: Comics Down Under
Der australische Comiczeichner, Publizist und Filmemacher Bernard Caleo stellt in seinem Vortrag die australische Comicszene vor. Er beschreibt und erklärt den derzeitigen Comic- und Graphic Novel-Boom und vergleicht diesen mit der Hochzeit der australischen Comicszene in den 40er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt und steht allen Interessierten offen. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 7. Februar 2013, Strips & Stories (Seilerstr. 40) Beginn: 18 Uhr ACHTUNG: Der Vortrag findet nicht, wie ursprünglich angekündigt, an der HAW statt.
Am 8. November um 19.00 Uhr findet bei uns die Release-Party zu Calle Claus‘ neuem Comic ‚White Line‘ statt. Mit an Bord natürlich der Künstler selbst, der sein Buch vorstellen und auch signieren wird und Felix Gebhard, der ab 20.30 Uhr kleine Instrumentalstücke für elektrische Baritongitarre spielen wird. Der Eintritt ist frei.
White Line – eine Mystery-Graphic Novel von Calle Claus
„Ein missglückter Disco-Abend, nächtliches Kidnapping im Hafen, eine blutige Seeschlacht, mysteriöse Rituale am Strand einer einsamen Insel und eine jäh endende Romanze mit einer kapriziösen Katzenfrau– ein namenloser junger Mann durchlebt eine Reihe seltsamer Episoden, die sich nach und nach zu einem geheimnisvollen Ganzen fügen.“
Der Hamburger Comiczeichner Calle Claus („Die Schanzen-Babes“) legt mit „White Line“ seine bisher längste Comic-Geschichte vor. Ausgangspunkt seiner 144 Buchseiten starken „Mystery Graphic Novel“ ist eine 10-seitige Kurzgeschichte, die er 2006 für das Schweizer Comicmagazin „Strapazin“ zeichnete. Hier wurde ein junger Mann im Hamburger Hafen von seltsamen Wesen in Kapuzenmänteln gekidnappt. In tiefer Nacht fuhr ein Schiff mit dem Entführten an Bord elbaufwärts. Das Schicksal des Protagonisten blieb am Ende offen, ging seinem geistigen Vater aber nicht mehr aus dem Kopf. So entschloss sich Calle Claus schließlich, die ausufernde Odyssee seines Protagonisten zu Ende zu erzählen. Sechs Jahre, literweise Zeichentusche und ungezählte Pinsel später ist es soweit: Das Epos ist vollendet und freut sich auf seine Leser.
Ab 20.30 Uhr dann ein kleines Konzert: Nach dem Ende seiner langjährigen Band Home Of The Lame und dem ausgiebigen Ausloten klassischer Songwriting-Strukturen beschäftigt sich Felix Gebhard dieser Tage vornehmlich mit eher experimentellen Formen des Musikmachens. Fragmente für elektrische Baritongitarre sind minimalistische instrumentale Musikstücke für Baritongitarre und Effektpedale. Stilistisch irgendwo zwischen Neil Young, Ennio Morricone und Douglas McCombs.
Am 25. Oktober um 19.30 Uhr sind Paula Bulling und Salissou Maman Oumarou bei uns im Laden zu Gast und stellen ihr Comic vor. Der Eintritt ist frei.
„Im Land der Frühaufsteher“ hat in den letzten Wochen trotz oder wegen der Thematisierung des gesellschaftlichen und institutionellen Rassismus ein außergewöhnlich großes Medienecho erzielt. Das Buch zeichnet sich insbesondere durch intensive Recherche und die ausgeprägte Reflektion der eigenen Rolle als Beobachterin und weiße Person aus. Paula Bulling beschreibt mit ihren Skizzen den rassistischen Normalzustand in unserer Gesellschaft und die Situation von Asylbewerber_innen in Sachsen-Anhalt. Sie wird bei ihrem Besuch in Hamburg begleitet von Salissou Maman Oumarou, der an der Entstehung des Buches direkt beteiligt war.
Comicrelease und Signierstunde am 4. Oktober um 19.30 Uhr bei uns im Laden. Der Eintritt ist frei.
Der Neuseeländer Dylan Horrocks ist nicht nur zu Gast auf der Frankfurter Buchmesse, sondern auch in Hamburg bei uns im Laden. Er wird seinen gerade bei Reprodukt erschienen Comic HICKSVILLE vorstellen. HICKSVILLE ist eine Ode und Reflektion des Comis bzw. der Comicwelt an sich. Wir freuen uns sehr, euch diese Veranstaltung zusammen mit Reprodukt präsentieren zu können.
Dylan Horrocks (Jahrgang 1966) ist seit Mitte der achtziger Jahre Teil der neuseeländischen Comicszene und mittlerweile auch ein international anerkannter Künstler. Neben seiner nach wie vor vorhandenen Vorliebe für kleine und unabhängige Comic-Produktionen, arbeitet er auch als Autor und Zeichner bei großen Verlagen, wie z.B. für die Batgirl Serie (DC Comics) oder The Books of Magic (Vertigo).
Worum gehts bei HICKSVILLE? Als der amerikanische Journalist Leonard Batts in Hicksville eintrifft, um über die Comic-Legende Dick Burger zu recherchieren, erwartet er von dem verschlafenenen Nest und seinen Bewohnern nicht mehr, als Füllmaterial für seine Reportage über den berühmtesten Sohn der Stadt. Stattdessen findet er sich an einem Ort der Wunder, Versprechen und Überraschungen wieder. Einem Ort, der ein dunkles Geheimnis hütet…
Dylan Horrocks’ literarische dichte Geschichte über ein neuseeländisches Küstenstädtchen, in dem jeder, vom Briefträger bis zum Schafhirten, Comics liebt, ist eine funkelnde, hakenschlagende Hommage an die Comics und das Erzählen.
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