Comicreleaseparty und Ausstellung: „Wandering Ghost“ von Moki

Moki wird am 27. Mai ab 19.00 Uhr bei uns im Laden mit einer kleinen Ausstellung ihre neue Silent Novel „WANDERING GHOST“ vorstellen.

















Erschrocken muss ein kleines Wesen feststellen, dass es sich über Nacht verändert hat: Es ist groß geworden und hat einen dichten Pelz und einen buschigen Schwanz bekommen. Verwirrt sucht es nach einem Weg, mit dieser Veränderung umzugehen.
Das Erwachsenwerden und die Entfremdung von sich selbst stehen im Mittelpunkt von mokis erster längerer Erzählung, wobei sie diesem klassischen Coming-of-age-Stoff durch die Verlegung in eine fantastische Naturwelt neue Facetten abgewinnt. Den äußeren und inneren Reifeprozess ihrer Figur schildert Moki allein durch die Kraft der Bilder.


Die 1982 geborene Malerin moki hat der Hamburger Kunst- und Galerienszene in den letzten Jahren mit großer Produktivität und detailverliebtem Gestus wichtige Impulse gegeben. Ihre Affinität zu Comics drückt sich nicht nur darin aus, dass sie ab und an auch selbst Bildgeschichten zeichnet. Sie bedient sich vielmehr Motiven aus dem Comic-Kontext und bringt diese in einen neuen Zusammenhang. mokis Bilder sind per se erzählerisch, sie laden den Leser ein zu einem gemeinsamen Spaziergang mit unheimlichen Wald- und Wiesenbewohnern, vorbei an Berghängen, Wasserfällen, hinein in die tiefsten Höhlen und auf in die luftigsten Höhen.

Auf der Frankfurter Buchmesse 2006 erhielt moki für „Asleep in a foreign place“ (Kiki Post) den Sondermann-Preis als „Bester Newcomer des Jahres“.

Neben zahlreichen nationalen und internationalen Einzelausstellungen, unter anderem in Barcelona, Kopenhagen, Prag, San Francisco und Los Angeles, war moki auch an einer Vielzahl von Gruppenausstellungen, unter anderem in China und Japan, beteiligt.


Leseprobe „Wandering Ghost“

Website Moki

Comicreleaseparty: „Alien“ von Aisha Franz

Aisha Franz wird am 19. Mai ab 19.00 Uhr bei uns im Laden ihr neues Comic vorstellen, signieren und Musik(videos) auflegen.


Rezension zum Buch:
ALIEN von Aisha Franz –
Die Autorin und Zeichnerin entwirft in ihrem Debut eine eindrückliche und sehr intensive Lebenswelt zweier Schwestern und ihrer Mutter. Die Tristesse, die sowohl durch die Reihenhaussiedlung, als auch durch die Depressionen der Mutter das Leben der Drei bestimmt, fängt Aisha Franz perfekt ein. Während die ältere Schwester kurz vor dem Entfliehen aus dem beengten Haus steht und sich schon kleine Freiräume erkämpft hat, bleibt die kleine Schwester alleine und isoliert zurück. Das Leben und seine Möglichkeiten erscheinen ihr unverständlich und beängstigend. Sie beginnt sich in eine zuversichtlichere und sichere Traumwelt zu flüchten und bewältigt so den rauhen und verstörenden Alltag. Viel Unausgesprochenes bleibt zwischen den Zeilen und verschärft den melancholischen Reiz, den dieses Buch durchweg ausstrahlt. Aisha Franz schafft es durch ihre tolle Bildkomposition die emotionalen Achterbahnfahrten ihrer Protagonistinnen darzustellen. Mit Leichtigkeit bringt sie die schwierige Dramaturgie mit Zeitsprünge und Traumsequenzen in einen durchweg gelungenen Erzählfluss. Ein wunderbares Comic über das Erwachsenwerden.

Aisha Franz, Jahrgang 1984, studierte Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel mit Schwerpunkt Comic und Illustration. Gezeichnete Geschichten von Aisha Franz sind unter anderem in (KU)Ŝ! und Orang erschienen. Alien ist ihre erste Buchveröffentlichung. Aisha Franz lebt und arbeitet in Berlin. Weitere Infos unter:

Leseprobe Alien

Webseite von Aisha Franz

Gratis-Comic-Tag bei Strips & Stories mit DJ-Abend

Am Gratis-Comic-Tag am 14. Mai gibts – solange der Vorrat reicht – viele verschiedene kostenlose Comics bei uns im Laden und am Abend ein DJ-Set von Hamburger ComiczeichnerInnen. Auflegen werden Arne Bellstorf, Jul Gordon, Simon Schwartz und Martina Lenzin.

Das DJ-Abend beginnt ab 21 Uhr im Nachthafen (Clemens-Schulz-Str. 93).

Wir freuen uns auf euch!













Eine Übersicht über die erhältlichen Hefte und alles weitere zum Gratis-Comic-Tag gibts hier.

„BEAUTOX“ Magazinrelease und Austellungseröffnung

Die bei unseren NachbarInnen der LINDA (Seilerstraße 36) stattfindene Gruppenausstellung „BEAUTOX“ wird mit einigen Exponaten und zum Signieren auch in unseren Räumen zu Gast sein.











Mit einem Gesamtgewicht von 842 kg und einer Gesamtlänge von 23,81 m (und damit gerade noch zulässig für die meisten Aufzüge), haben sich 14 ziemlich junge Künstler_innen zusammengefunden, um gemeinsam ein Büchlein mit Text, Bild und sogar Bewegung herauszubringen.

Alle entstandenen Geschichten umzeichnen in wabernden Radien ein in die Gruppe geworfenes Foto. Die alerte Erstausgabe dieses innovativen Experimentes „BEAUTOX“ soll in einem festivalgleichen, zweiwöchigen Rahmenprogramm mit Ton, Trunk und Tamtam begrüßt werden.

Felix Bauer / Lena Lambertz / Irmgard Missall / Eva Schwinn / Anton Engel / Eva_Zeichnet / Tristan Ahpook / Franziska Schönfel d/ Alice Soca l/ Karin Bähr / Marlene Krause/ Kirsti Renner / Meike Schlemmer / Esther Graber

Musik von: aurora ghost & walls of jelly
DJ: Jonas Link

Ausstellungsdauer | 13. Mai 2011 bis 28. Mai 2011

Galerie Linda

Das Event bei Facebook

Literaturperformance „Bomb It! Miss.Tic“

am Donnerstag 21. April um 20 Uhr
Ort: Das Magazin – Teilfeld 8
EINTRITT FREI

Jorinde Reznikoff und KP Flügel zeigen Bilder und Videos von der Graffiti Künstlerin Miss.Tic aus Paris. Außerdem spielen sie Audio-Files aus dem Interview, welches sie mit der Künstlerin geführt haben. Vor dem Hintergrund dieser multi-medialen Clips werden Werk und Person in all ihrer Widersprüchlichkeit skizziert.

Nach der Literaturperformance gibt es französische Electro, Dance und Avantgarde Musique.

Außerdem natürlich das druckfrische Buch über Miss.Tic und andere Sachen, die wir noch auf einem kleine Büchertisch präsentieren.

Eine Kooperation mit Art Laywer –  http://www.art-lawyer.de/blog


Buchvorstellung und Diskussion: Ole Frahm – Die Sprache des Comics

Philo Fine Arts High Tea im Kunstverein Harburger Bahnhof

Samstag, 9. April 2011 – 17 Uhr
Hannoversche Str. 85, S-Bahn Harburg (ehemaliger Wartesaal über Gleis 3+4).
Der Eintritt ist frei.

Die Sprache des Comics

Sind Comics Kunst? Sind sie vielleicht doch eher Literatur? Oder ganz einfach Trash?
Eine Diskussion mit Ole Frahm, Sascha Hommer, Jan-Frederik Bandel und Martin tom Dieck.

Ein zwielichtiges Phänomen wie der Comic entzieht sich nicht nur jedem Ab- und Aufwertungsversuch, sondern auch dem Bemühen, es „auf den Punkt“ zu bringen, in ein System zu pressen, sei dies nun hoch- oder popkulturell.

Strips & Stories präsentiert diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Philo Fine Arts Verlag im Rahmen der Aktion: „Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“. Auf einem Büchertisch werden das Verlagsprogramm als auch einige ausgewählte Comics angeboten.

Comicreleaseparty: ‚Trommelfels‘ von Marijpol

Comicreleaseparty / Signierstunde / Ausstellung

Am 8. April ab 19 Uhr feiern wir bei uns im Laden mit Marijpol und dem avant-verlag das Erscheinen ihrer ersten Graphic Novel ‚Trommelfels‘ – die Zeichnerin signiert und stellt Originalzeichnungen aus.

Ein alterndes Forscherpaar bekommt die Chance, sich noch einmal zu beweisen. Eine archäologische Grabung fördert rätselhafte Funde zu Tage, und sie sollen die Arbeiten leiten. Nach und nach häufen sich die Hinweise auf eine unterirdische Zivilisation. Marijpols erste Graphic Novel überzeugt durch ihren fantasievollen Strich. Voller überraschender Einfälle präsentiert sich hier eine neue Hamburger Comicautorin. (avant-verlag)

Die Veranstaltung ist Teil der Aktion „Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“.

http://marijpol.com/

http://www.avant-verlag.de/

Schaufensterkonzert: Cara Beth Satalino (Witches)

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Label ‚The Company with the Golden Arm‘.
Um 19.30 (pünktlich) am 16. März 2011 bei uns im Laden!

Hier ein Video als Anspieltip zum Reinhören!



http://www.myspace.com/carabeth

http://www.myspace.com/witchestheband

http://www.tcwtga.de/


The Company with the Golden Arm über Cara Beth Satalino:

Cara Beth Satalino hat so etwas versteckt, bezauberndes in ihrer Stimme. Sie ist großer Fan von Greg Sage und den Wipers und diese melancholische Stimmung die bei den Wipers auch ja immer mitschwingt ist hier deutlich zu hören. Mrs Chan Marshall (Cat Power) trägt hier ein Kleid zu Hofe und nicht unweit von der Party wartet Mr. Dan Sartain, als Rowdy gebrandmarkt auf eine kleine Rangelei. Rilo Kiley and Jenny Lewis sind geladen für ein Akustik Set. Neil Young wäre nicht Neil Young wenn er der Einladung nicht höflich abgesagt hätte um dann doch kurz einzukehren und PJ Harvey mit dabei zu haben.
Breeders hängen wo rum mit Thurston Moore, und J Mascis ist sich noch nicht sicher ob er das kommende Album eigentlich produzieren soll oder lieber in Urlaub fährt, während Ken Chambers (Moving Targets) später noch Mission of Burma und Replacements Coverversionen spielt. Fehlt noch? Jones Very. Ja Jones Very, eine der total untergegangenen Höhepunkte des Post Punk Rocks. Wo stecken die denn dieser Tage? Also aus Athens / Georgia haben wir hier diese neue Band. Witches und Cara Beth Satalino singt bei Witches, hat aber auch ihr eigenes solo Projekt um das es hier geht. Entrückt großartige Stimme, coole verlorene und sehnsüchtge Songs für Rotwein- und Vollmondnächte. Im März ist sie für zwei Wochen auf Tour gefolgt von einer Band Tour im Mai teilweise zusammen mit forgetters, der neuen Band von Blake Schwarzenbach (x Jawbreaker, x Jets to Brazil), Kevin Macon (x Against Me!) und Caroline Paquita (x Bitches).

Englisches Info zu Cara Beth Satalinos Band ‚The Witches‘:

Witches is the new rock band from singer/songwriter Cara Beth Satalino. Satlino’s earthy vocals have always brought to mind female artists like PJ Harvey or even Chan Marshall but with Witches they are giving a setting that accentuates her pipes even more. Here Satilino’s stunning vocals and powerful songwriting collide with walls of cascading guitar rock. It is a striking combination to behold. The hyper guitars wail behind Satalino as the bass and drums keep up at a steady pace. Mining indie rock circa the mid-nineties, What starts out as something ordinary soon turns into an amazing and beautiful display.Punk by allegiance and attitude, pop by virtue of their wistful melodicism, Witches are a band borne of singularly American originality.
Cara Beth Satalino is a New York-born chanteuse with a rougher than typical edge. Michael Clancy, a fellow Yankee, is a selftaught drummer of natural ability and feel. Jared Gandy, veteran of Athens groups with both DIY punk and Elephant Six Collective pedigree alike, rounds out the band’s lineup on bass guitar. The band takes touches of the Breeders‘ feminine boldness, Des Ark’s brusque emotional stance, and the wide-open, true rock n‘ roll worldliness of Midwestern punk idols the Replacements.
When Cara and Clancy moved to Athens after graduating from an upstate New York university (SUNY Purchase, the unlikely hotbed of creativity that produced Dan Deacon and other notable weirdos), Cara already had a swath of noteworthy solo material under her belt. After a spate of performances accompanied only by her electric guitar, she sought out a rhythm section. Clancy wasn’t a drummer at the time, but he stepped up to the plate to do the songs justice. To listen to the band now, Clancy’s abilities cannot be stepped to—he’s a songwriter’s drummer, for sure. As the two pondered a possible bassist, Jared’s name came up—and he promptly walked into the room, gliding on the winds of sheer coincidence. Jared’s melodic, wandering basslines were an obvious match to Cara’s guitar playing, and provide McCartney-esque counterpoint to her full vocal timbre.
Which brings us to the centerpiece of Witches‘ appeal: Cara Beth Satalino is what puts the band over the top and sutures their songs into one’s memory. She sings with simultaneous pointed honesty and dignified modesty. You can hear barbs and arrows in the songs that make up “Forever”, Witches‘ forthcoming full-length album, released on Bakery Outlet Records and The Company With the Golden Arm. Some are directed outwardly; others seem to take aim for the singer herself. All, however, hit their mark with a precision that warrants respect.

COMIC und FILM im b-movie

Präsentation des Comics ‚Insel der Männer’ & FILMvorführung von ‚IMPROVVISAMENTE L’INVERNO SCORSO – Suddenly, Last Winter’

Eine gemeinsame Veranstaltung von Strips & Stories, Schreiber & Leser, Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg | International Queer Film Festival und dem Dokumentarfilmsalon


22. März 2011, b-movie, Brigittenstr. 5, 20359 Hamburg  20.00 Uhr


Insel der Männer ist ein beeindruckender Comic, der sich einem bis heute wenig beleuchtetem Thema widmet: der Verschleppung und Internierung homosexueller Männer in Italien während des Faschismus. Zwischen 1938 und 1943 wurden an die 300 Männer, denen passive homosexuelle Aktivität vorgeworfen wurde, willkürlich aufgegriffen und auf eine Insel im Süden Italiens deportiert. Der Comic erzählt die Geschichte des 75jährigen Antonio, der als junger Mann in dieses Lager kam. Ein junges Filmteam möchte eine Reportage drehen und überredet Antonio gemeinsam zurück auf die Insel zu fahren.

Andreas C. Knigge wird eine kurze Einführung zum Buch geben. Im Anschluss wird dann der Film IMPROVVISAMENTE L’INVERNO SCORSO – SUDDENLY, LAST WINTER von Gustav Hofer & Luca Ragazzi aus dem Jahr 2008 gezeigt.

Diese Dokumentation zeigt wie tief verwurzelt die Homophobie in der italienischen Gesellschaft auch heute noch ist. Die beiden Journalisten sezieren die Posse um die Einführung einer Gesetzesvorlage für eingetragene Partnerschaften in Italien im Jahr 2007. „Sie suchen das Gespräch mit demonstrierenden Faschisten und erzkatholischen Politiker_ innen, und was sie erzählt bekommen, spottet jeder Beschreibung. Immer wieder thematisieren die Filmemacher ihre Arbeit und wenden sich dabei auch an das Publikum. So dokumentiert der Film ganz beiläufig die angeblich „widernatürliche“ Partnerschaft von Gustav und Luca, die geprägt ist von gegenseitigem Respekt und Verständnis und – lebenswichtig: ganz viel Humor.“ Text von Programmheft LSF 2008.

Im Anschluss wird es im Foyer die Möglichkeit zum Gespräch und einen Büchertisch vom Comicladen Strips & Stories geben.



www.dokumentarfilmsalon.org

www.lsf-hamburg.de

www.suddenlylastwinter.com

www.schreiberundleser.de

www.b-movie.de


COMICRELEASE: ‚rpm‘ von Martina Lenzin

Fr 18. Februar 2011

Wir freuen uns sehr auf unsere erste Kooperation mit Martina Lenzin, die gleichzeitig auch die erste Kooperation mit der Linda ist.

18-20 Uhr bei Strips & Stories: Martina Lenzin signiert ihr gerade bei Reprodukt erschienens Buch ‚rpm‘

ab 20 Uhr in der Linda: Party samt Musikvideobeschallung mit VJ e_mol


martina lenzin

linda e.V.

rpm

das event bei facebook

Buchpräsentation und Lesung mit Guido Rohm und Donata Rigg

Sa 15. Januar 2011

19 Uhr

Zwei Neuerscheinungen der Hamburger Verlage Textem und mairisch bei Strips & Stories. Guido Rohm liest aus seiner jüngsten Veröffentlichung „Eine kurze Geschichte der Brandstifterei“ und Donata Rigg stellt ihren Roman „Weiße Sonntage“ vor.



„Eine kurze Geschichte der Brandstifterei“

„Nach einem Erzählungsband und einem Roman veröffentlicht Guido Rohm mit Eine kurze Geschichte der Brandstifterei seine Poetik. Während in Blut ist ein Fluss, dem sarkastischen Hard-Boiled-Avant-Kriminalroman, nach gefühlt jedem dritten Wort ein Punkt steht, ein Stakkato also, muss der Leser im neuen, im Textem-Verlag erschienen, Werk, das in Form einer handlichen Broschüre vorliegt, schon bis zum Ende auf Seite 34 gelangen, bevor er den abschließenden Punkt erreicht. Suada sozusagen … In der kurzen Erzählung gibt es eine Kaskade von Erzählebenen. Immer wenn der Leser es sich gemütlich machen möchte, öffnet sich eine weitere Falltür auf die nächste Ebene.“ (Gleisbauarbeiten)

Guido Rohm wurde 1970 in Fulda geboren, wo er heute auch lebt und arbeitet. Er schreibt Rezensionen und Essays für verschiedene Onlinemagazine. Dabei entdeckte er auch den amerikanischen Kultautor Tom Torn für den deutschsprachigen Raum. Sein Debüt, der Kurzgeschichtenband „Keine Spuren“, erschien 2009 im Seeling-Verlag (Frankfurt). Der deutsch-französische Schriftsteller und Übersetzer Georges-Arthur Goldschmidt schrieb das Vorwort zu „Keine Spuren“. Sein erster Roman – „Blut ist ein Fluss“ – erschien im Frühjahr 2010 ebenfalls im Seeling-Verlag. Seine jüngste Veröffentlichung, die Erzählung „Eine kurze Geschichte der Brandstifterei“, wurde im Textem Verlag (Hamburg) veröffentlicht.

www.textem.de/index.php

Außerdem betreibt er das literarische Weblog Aus der Pathologie http://guidorohm.wordpress.com/


„Weiße Sonntage“

Martha hat sich das Leben genommen. Ihr Selbstmord führt ihre Zwillingsschwester Maria und deren Lebensgefährten Albert an den Ort der gemeinsamen Kindheit in die süddeutsche Provinz. Im Laufe einer Nacht wird Martha in den Erzählungen der beiden wieder zum Leben erweckt und die besondere Dreiecksbeziehung aufs Neue intensiv durchlebt. Als der Morgen graut, ist alles gesagt und alles anders. Donata Rigg wagt sich mit ihrem elegant komponierten Debüt in das Spannungsfeld zwischen Großstadt und einer von Religion und Suff geprägten Provinz. Mit schwarzem Humor und hoher Kunstfertigkeit führt sie ihre drei Figuren an die Grundfesten ihrer eigenen Existenz.

„Gibt es nicht schon genug Neuentdeckungen jedes Jahr? Eben nicht – wenn man von einem literarischen Debüt auch eine eigene, unverwechselbare Stimme erwartet und spüren will, dass dieses Buch so geschrieben werden musste. Der Debütroman von Donata Rigg ist ein Buch vom Schlussmachen – und mehr als nur ein starker Anfang. „Weiße Sonntage“ ist die Geschichte einer Verwandlung, die den Leser selbst verwandeln kann.“ Richard Kämmerlings, WELT

www.mairisch.de/donata-rigg_weisse-sonntage.htm


Fotoausstellung mit Bildern von Mareike Günsche

Do 13. Januar 2011  (Austellungseröffnung)

„WIR HABEN KEINE ZEIT FÜR FEMINISMUS. WIR MÜSSEN UNS UM GLEICHBERECHTIGUNG KÜMMERN.“ – FRAUEN IN DER MONGOLEI

Die Mongolei – ein Land voller verschiedener Einflüsse – und ein Land in Veränderung. Was für Frauenrolle bietet diese Gesellschaft an? Sind diese Rollen im Wandel? Inwieweit verändert sich die Lebensrealität von Frauen durch den gesellschaftlichen Wandel? Dies waren die zentralen Fragen, die mich antrieben, in die Mongolei zu reisen. (Mareike Günsche)

„Ein Frosch, der im Brunnen lebt beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand.” (mongolisches Sprichwort)

http://www.mareike-guensche.com/

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