Mit dieser Veranstaltung am 9. Dezember um 18 Uhr starten wir eine Reihe, in der wir uns in unregelmäßigen Abständen theoretisch mit Comics auseinandersetzen.
Jana Sotzko (Berlin): RRING – Grafische Literatur & Sound
Was ist zu hören, wenn es nichts zu hören gibt? Der Notbehelf Sprechblase ist nur eine von vielen Möglichkeiten, im Comic Klang zu visualisieren. Der Vortrag, basierend auf einer Abschlussarbeit an der UdK Berlin, stellt einige dieser Strategien vor. Der Eintritt ist frei.
„I heard the crash!“ – Mehr noch als das reine Bild oder der reine Text können Comics – so die These des Vortrags – die Qualität von Geräuschen, gesprochener Sprache oder Musik im Kopf als Vorstellung entstehen lassen. Daher geht es an diesem Abend nicht um die eigentlich nahe liegenderen Themen wie Sound in Comicverfilmungen oder Comics und Musik, sondern um Strategien der grafischen Literatur, Klangphänomene in ihrer Qualität und in ihrem zeitlichen Verlauf darzustellen. Sprechblase und Lautmalerei liegen dabei als Beispiele auf der Hand, aber ein genauerer Blick auf die Geschichte des Medium vom Yellow Kid bis zu jüngeren Abstract Comics zeigt, dass die Vielfalt des Phänomens Comic eben auch eine Vielzahl an sound images hervorgebracht hat und hervorbringt.
Jana Sotzko: Studium der Germanistik, Amerikanistik und Musikwissenschaft in Dresden und Washington D.C., Magisterarbeit „Literaturadaptionen im Medium Comic“ über intermediale Aspekte in Arbeiten von u.a. Robert Crumb und Hannes Binder. Der Vortrag beruht auf der Abschlussarbeit im Aufbaustudiengang Sound Studies – Akustische Kommunikation an der Universität der Künste in Berlin. Sie spielt zudem u.a. bei The Dropout Patrol.



1963, im Jahr des berühmten Marsches auf Washington von Martin Luther King und der Ermordung von John F. Kennedy, lernt der junge Südstaatler Toland Polk eine Gruppe von Künstlern und progressiven Denkern kennen, die gegen Hass und Rassentrennung im Amerika der 60er Jahre kämpfen, und wird teil der vehement angefeindeten Bürgerrechtsbewegung. Neben dem großen gesellschaftlichen Kampf fechtet Toland auch einen Konflikt mit sich selbst und seiner sexuellen Identität aus. im Jahre 1963 im reaktionären Süden Amerikas fällt es einem jungen Mann schwer, sich einzugestehen, dass er schwul ist.


Endlich! Der vierte Band ist da: Es liegt Unheil in der Luft: Ein Komet droht genau auf Mumintal zu stürzen. Was nun? Untergangsstimmung oder Tanz auf dem Vulkan? Mumin und seine Freunde entscheiden sich für beides. Doch der Frieden im Tal wird nicht nur von fallenden Himmelskörpern gestört, als ebenso unangenehm erweisen sich der Hausbesuch der „Liga für Pflicht und Gemeinsinn“ und der Rummel um Mumins „goldenen Schweif“.





