Releaseparty: „Dudenbrooks“ von Line Hoven & Jochen Schmidt

Um ihr gemeinsames Projekt „Dudenbrooks“ vorzustellen, sind Line Hoven und Jochen Schmidt am Freitag, den 4. November 2011, um 19.30 Uhr bei uns im Laden zu Gast. Ursprünglich in der FAZ erschienen, liegt die 26teilige Reihe jetzt als Buch vor.
Jochen und Line werden Texte und Graphiken in einem gemeinsamen Gespräch vorstellen! Anschließend gibt es noch die Möglichkeit, sich ein Buch signieren zu lassen.

Der Eintritt ist frei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus der FAZ:

„Line Hoven und Jochen Schmidt wagen ein erzählerisches Experiment mit Text und Bild. In sechsundzwanzig Teilen entsteht ein Alphabet der literarischen Art.

Wenn Line Hoven davon spricht, wie sie ihre Bilder zeichnet, dann spricht sie vom „Kratzen“. Und das mit Recht, denn die in Hamburg lebende dreiunddreißigjährige Künstlerin arbeitet mit Schabkartons. Das muss man sich so vorstellen: Auf weißem Karton wird eine dicke schwarze Beschichtung aufgetragen, die man mit einem Skalpell wieder abkratzen kann. Man zeichnet also, indem man Weiß unter Schwarz freilegt. Dadurch bekommen die entstehenden Bilder die Anmutung von sorgfältig gearbeiteten Holzschnitten, und mit dieser traditionellen Ästhetik weckt Line Hoven Emotionen bei den Betrachtern, die eine einfache Zeichnung nicht hervorgebracht hätte.

Angeregt von der Oulipo-Bewegung

Und deshalb ist ihr graphischer Stil, der wie aus der Zeit gefallen zu sein scheint, auch genau der richtige, um einen Zyklus winziger Erzählungen des Berliner Schriftstellers Jochen Schmidt zu illustrieren. Schmidt, Jahrgang 1970, ist ein großer Kenner der französischen Literatur, und so darf man vermuten, dass er für die Grundidee seiner jüngsten Prosa von der Oulipo-Bewegung angeregt worden ist, jener 1960 begründeten Gruppe vor allem französischer Autoren, die das formale Element des Schreibens zum Mittelpunkt ihrer Texterstellung machen. Dazu dienen ihnen feste Vorgaben und Schemata, und einem solchen folgt auch Jochen Schmidt. Er hat zu jedem Buchstaben des Alphabets aus einem handelsüblichen Duden sieben Wörter im Abstand von jeweils vierzig Einträgen herausgeschrieben und um diese Begriffe eine kleine Geschichte erzählt.

Das System

So spielt der Zufall eine wichtige Rolle, aber alles ist ihm keineswegs überlassen. Immer noch behält der Autor die Kontrolle über Thema, Handlung und vor allem die Protagonisten. Schmidt sucht sich dazu zu jedem der sechsundzwanzig alphabetischen Wortgruppen einen mit dem gleichen Buchstaben beginnenden Vornamen, nach dem dann der Protagonist benannt wird. Dadurch besteht jeder seiner Texte aus vier Elementen: dem jeweiligen Buchstaben, dem dazu gewählten Vornamen, den ausgezählten sieben Begriffen und der darum konstruierten Geschichte.

Eine neue Dimension

Und dann kommt Line Hoven ins Spiel. Sie kratzt dazu eine Illustration und sorgt damit für eine zusätzliche inhaltliche Fortschreibung. Denn alles, was in den zwei, drei Sätzen, die Schmidts Prosaminiaturen im Regelfall umfassen, nur angedeutet werden kann, füllt sie in ihren detailreichen Bildern weiter aus. Wissen wir zum Beispiel etwas aus Schmidts Text über das Aussehen des Admirals in der Geschichte zum Buchstaben A? Nein, aber Line Hoven zeichnet diesen Mann. Plötzlich hat er ein Gesicht, einen Habitus, eine Persönlichkeit. Und so bekommt das Ganze immer mehr Inhalt, und der Begriff der Bildergeschichte erreicht eine neue Dimension.

Neologismus

Sechsundzwanzig Folgen lang werden uns kurze Schicksalsmomente erzählt, die unter dem Obertiitel „Dudenbrooks“ stehen – ein Neologismus, der aus dem Duden und den „Buddenbrooks“ gebildet wurde, womit durchaus der Anspruch erhoben wird, dass hier in kleiner Form groß erzählt wird. Woche für Woche ist jeweils ein Buchstabe in der Wochenendbeilage „Bilder und Zeiten“ zu lesen und zu betrachten. Und alle bislang erschienenen stehen hier im Netz. Und wer das Ganze dann auch Weiß unter Schwarz nach Hause tragen will, für den wird ein paar Monate nach dem Abdruck in der Zeitung, also wohl im Herbst 2011, ein Buch mit sämtlichen Geschichten und Bildern beim Berliner Verlag Jacoby & Stuart erschienen.“

 

http://www.linehoven.de/

http://jochen-schmidt.blogspot.com/

http://www.jacobystuart.de/

Frisch eingetroffen: Comics von IGORT, TARDI, JANSSON & CATEL

Für Euch bestellt und ausgepackt, liegen diese Neuheiten zur Ansicht im Laden bereit:

 Igort – Berichte aus der Ukraine
Reprodukt

„Man muss nur ein wenig an der Oberfläche kratzen, und schon spürt man hinter der sowjetischen Verschlossenheit das Verlangen, angehört zu werden…“

Serafima Andrejewna war erst vier Jahre alt, als 1932 der Holodomor in ihrem Dorf begann. Sie berichtet von Elend, Tod, sogar von Kannibalismus infolge dieser von Stalin provozierten Hungersnot. Auch Maria Iwanowna hat in ihrer Jugend mit Leichnamen überhäufte Wagen durch ihr Dorf fahren sehen. Während der deutschen Besetzung musste sie dann erleben, wie ihre Mutter von den Deutschen verschleppt wurde. Anatoli erzählt von einem jüngeren Drama der ukrainischen Geschichte, von Tschernobyl.

Anderthalb Jahre ist Igort zwischen 2008 und 2009 durch die Ukraine, Russland und Sibirien gereist, um die Erinnerungen der Menschen festzuhalten. In seinen Aufzeichnungen verbindet der italienische Autor virtuos Comicminiaturen, Illustrationen und kurze Textpassagen zu einem jederzeit authentischen und oftmals erschütternden Porträt der Ukraine und ihrer Menschen. Ein weiterer Band mit Igorts Reiseaufzeichnungen aus Russland ist in Vorbereitung.

180 Seiten, farbig,  EUR 24,00

 

Tove Jansson – Mumins – Band 4
Reprodukt

Endlich! Der vierte Band ist da: Es liegt Unheil in der Luft: Ein Komet droht genau auf Mumintal zu stürzen. Was nun? Untergangsstimmung oder Tanz auf dem Vulkan? Mumin und seine Freunde entscheiden sich für beides. Doch der Frieden im Tal wird nicht nur von fallenden Himmelskörpern gestört, als ebenso unangenehm erweisen sich der Hausbesuch der „Liga für Pflicht und Gemeinsinn“ und der Rummel um Mumins „goldenen Schweif“.

Fünf neue Abenteuer um Tove Janssons liebenswerte Mumintrolle, charmant, anarchisch und voller sprühender Lebensfreude.

112 Seiten, schwarzweiß, Hardcover, EUR 24,00

 

Manchette & Tardi – Im Visier
Edition Moderne

Ein Berufskiller steigt aus! Ein neues Meisterwerk von Tardi nach dem Roman von Manchette.

Bereits auf der ersten Seite wird man mit dem Beruf der Hauptfigur Martin Terrier konfrontiert: er ist Berufskiller. Doch Terrier hat genug. Er will aussteigen und zurück zu seiner Jugendliebe Alice. Aber sein Auftraggeber, Mr Cox vom CIA, sieht das anders. Ein letztes Attentat auf einen OPEC-Minister soll Terrier für ihn ausführen und dann als Sündenbock herhalten für all die Morde, die er im Auftrag des CIA begangen hat.

Die kaltblütige, schwarze, gewalttätige Vorlage setzt Tardi mit vielen Details aus den späten 70er Jahren kongenial um. Insbesondere die sagenhafte Citroën DS nimmt eine Starrolle ein.

106 Seiten, schwarzweiss, Hardcover, Euro 24.00

 

Catel & Bocquet – Kiki de Montparnasse
Carlsen

Am Montparnasse der Genies der Zwanzigerjahre, reüssierte Kiki als das Mädchen, das aus der Gosse kam und zu einer der charismatischsten Figuren der Avantgarde wurde. Sie war Freundin und Muse von Man Ray. Calder, Utrillo, Léger u.a. machten sie in ihren Werken unsterblich, und sie war mit Soutine, Cocteau, Breker, Tzara und Hemingway befreundet.

Selbstbewusst eroberte sie sich, was sich die Avantgarde ihrer Zeit auf die Fahnen geschrieben hatte, nämlich sexuelle Freizügigkeit, Redefreiheit und geistige Unabhängigkeit, und wurde eine der ersten emanzipierten Frauen des Jahrhunderts.

416 Seiten, schwarzweiss, Hardcover, 36 Euro

 

SMALL PRESS EXPLORER

Comcifestival Hamburg präsentiert: Small Press Explorer

22. – 24. September 2011

Am Donnerstag, den 22. September, findet bei uns im Laden ab 19 Uhr die Opening Party statt!

 

Was ist ein Fanzine? Laut Definition ein Magazin, das von Fans für Fans gemacht wird.

Ob der DIY-Gedanke nun als fortlaufende Avantgarde oder nostalgischer Antagonismus gelten darf – die Vielfalt der in Eigenregie produzierten, ohne Verlagsbindung verbreiteten Comichefte ist so gross wie nie, sowohl in Deutschland wie auch international.

“Small Press Explorer” schickt die BesucherInnen auf eine Entdeckungsreise in die Produktionszusammenhänge der unbekannten, fern von kommerziellen Zusammenhängen arbeitenden ZeichnerInnen aus aller Welt.

Das Ganze findet im Rahmen des Reeperbahnfestivals statt. Weitere Infos zu den verschiedenen Ausstellungen finden sich hier: Small Press Explorer.

Neu eingetroffen: DUDENBROOKS von Line Hoven & Jochen Schmidt

Dudenbrooks: ein literarisches Alphabet für Graphic-Novel-Ästheten

 

»Sechsundzwanzig Folgen lang werden uns kurze Schicksalsmomente erzählt, die unter dem Obertitel Dudenbrooks stehen – ein Neologismus, der aus dem Duden und den Buddenbrooks gebildet wurde, womit durchaus der Anspruch erhoben wird, dass hier in kleiner Form groß erzählt wird.« Andreas Platthaus, FAZ

Der Berliner Schriftsteller Jochen Schmidt hat zu jedem Buchstaben des Alphabets aus einem handelsüblichen Duden sieben Wörter im Abstand von jeweils vierzig Einträgen herausgeschrieben. Zu jeder der sechsundzwanzig alphabetischen Wortgruppen sucht er sich dann einen mit dem selben Buchstaben beginnenden Vornamen aus, nach dem der Protagonist heißt, und formt daraus einen Zyklus winziger Erzählungen.

Und dann kommt Line Hoven ins Spiel. Aus Schabekarton, in dem sie Weiß unter Schwarz freilegt, kratzt sie dazu eine Illustration, die die Anmutung eines sorgfältig gearbeiteten Holzschnitts hat. Damit sorgt sie für eine inhaltliche Fortschreibung der Geschichte. Denn plötzlich haben Schmidts Protagonisten ein Gesicht, einen Habitus, eine Persönlichkeit. Und so erreicht der Begriff der Bildergeschichte eine neue Dimension – er wird zur Graphic Novel.

Jacoby & Stuart, 64 Seiten, 19,95 €

 

Strapazin #104 Releaseparty

Am Freitag, den 16. September ab 19 Uhr, feiern wir mit den für diese Ausgabe redaktionell verantwortlichen Simon Schwartz und Ludmilla Bartscht und vielen weiteren beteiligten KünstlerInnen das Erscheinen des neuen Strapazins! Thema der Ausgabe ist „Dating Day“!

Cover

Im Editorial heisst es:

„Eine Kontaktanzeige ist wie ein Schlüsselloch, durch das man von beiden Seiten einen winzigen Blick auf eine unbekannte Person werfen kann. Dieser Mensch hat sich selbst in ein paar Worte gepresst. Ein Konzentrat, eine DNA, erfüllt von Sehnsüchten, Bedürfnissen und Ansprüchen.
Gibt es jemanden, der das Potenzial dieses Konzentrats erkennt? Findet sich ein Mensch, der diesen Code richtig entschlüsseln kann? Reagieren Männer und Frauen anders auf denselben Text?
In dieser Ausgabe finden sich Geschichten, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzen. Ausgangspunkt waren zwei Kontaktanzeigen und deren Antworten. Wie und ob diese bearbeitet, wiedergegeben oder abgelehnt wurden, wurde offen gelassen.
Ein anderes Augenmerk galt der Auswahl der Künstler und Künstlerinnen. Uns lag viel daran, nicht nur junge und neue Positionen zu zeigen, sondern auch unterschiedlichen Erzählweisen einen Platz einzuräumen.
Der Leser bzw. die Leserin muss nun nicht länger mühsam durch ein Schlüsselloch linsen, sondern kann den Fuß durch die geöffnete Tür in vielfältig gestaltete Welten setzen.
Viel Freude beim Dating Day!“

Folgende KünstlerInnen – die meisten davon aus Hamburg – haben sich am Strapazin # 104 beteiligt:

Maren Amini, Ludmilla Bartscht, Jul Gordon, Christina Gransow, Judith Mall, Marijpol, Jan Pisarski, Therese Schreiber, Simon Schwartz, Anne Vagt, Joe Villion und Birgit Weyhe

http://www.strapazin.ch/

MISSY MAGAZIN RELEASE PARTY mit VJ e_mol

Am Donnerstag, 01. September ab 19:00 Uhr feiern wir gemeinsam mit dem Missy Magazin das Erscheinen des neuen Heftes. Ein Schwerpunkt der neuen Ausgabe ist ein sehr lesenswerter Artikel über Comics:

„Rutsch rüber, Wonderwoman!“ ist ein Streifzug durch die reiche Vergangenheit und spannende Gegenwart weiblicher Comickultur. Ob epische Graphic Novels, lustige Cartoons oder künstlerische Comiczines – Missy präsentiert die besten aktuellen Bildgeschichten / Künstlerinnen und die bewegte Geschichte eines Mediums, das wie kein anderes Unterhaltung und Niveau zu kombinieren weiß.

 

Martina Lenzin ist eine der 10 spannenden Zeichnerinnen, die im aktuellen Comic-Dossier des Missy Magazin vorgestellt werden und wird als VJ e_mol mit Videos Musik auflegen.

Missy Magazin

Buchvorstellung und Diskussion: Aspekte der Dialektik

Logik, Widerspruch und Vermittlung.
Buchvorstellung und Diskussion mit Stefan Müller aus Frankfurt a.M.
Donnerstag, 18.08.2011, 19 Uhr bei uns im Laden.
Eintritt frei.

Die Konzeption der Kritischen Theorie ist in der Tradition Hegels und Marxens stehend eng an ein dialektisches Verfahren gekoppelt. Dialektik gilt oft als schwierig und geheimnisumwittert, ebenso wie die Texte der »Frankfurter Schule« und insbesondere die Ausführungen von Theodor W. Adorno in seinem zentralen Werk, der »Negative Dialektik«.

Adorno bricht dort mit den traditionellen Vorstellungen von einer möglichen, positiven Auflösung der dialektischen Widersprüche. Da die Gegenwart gewaltsam eine Identität bzw. Vereinheitlichung herstelle, müsse Gesellschaftskritik gegen diese Vorherrschaft des Identischen ein nichtidentisches Moment geltend machen und die (Selbst-)Widersprüchlichkeit der Gesellschaft offen legen.

Anhand zentraler Kategorien Adornos wird Stefan Müller aus Frankfurt a.M. einen Einblick in die Konzeption der negativen Dialektik geben und Grundprobleme einer dialektischen Verfahrensweise herausarbeiten. Müller stellt damit auch sein im Mai 2011 erschienenes Buch zur Diskussion, dem der Veranstaltungstitel entlehnt ist. Er hat zudem 2009 den Sammelband »Probleme der Dialektik heute« herausgegeben.

Eine Kooperationsveranstaltung von Kritikmaximierung Hamburg und Strips & Stories.

Neu eingetroffen: Sammelband „Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics“

Ab sofort im Laden: der von Ralf Palandt vom Archiv der Jugendkulturen herausgegebene Sammelband mit folgenden Schwerpunkten:

– Comics in rechten Printmedien
– Comics im Faschismus
– In der Diskussion: rassistische und antisemitische Stereotype
– Comics gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemtismus
– In der Diskussion: NS- Holocaust-Comics im Schulunterricht
– Comicwerktstatt zum Nationalsozialismus und Holocaust

Als Einführung in den Band aber auch in das Thema insgesamt eignet sich der hier als pdf verfügbare ausführliche Einleitungstext.

450 Seiten, farbig illustriert, HC, 36 €

 

Inhaltsverzeichnis als pdf.

Konzert: JEFFREY LEWIS & THE JUNKYARD – VIKING MOSES – JOEY DE MARCO

Wir freuen uns sehr, euch zusammen mit der Konzertgruppe GUT. das Konzert des Comiczeichners und Musikers Jeffrey Lewis präsentieren zu können. Jeffrey spielt mit Viking Moses und Joey de Marco am 24. Juli abends in der Soulkitchenhalle in Wilhelmsburg.

Einlass: 20 Uhr – Eintritt: 9 €

Wir werden mit einem kleinen Bücherstand vor Ort sein und zwischen den Bands gibt es Live-Zeichnen mit Hamburger ComiczeichernInnen auf der Bühne.


Born and raised Lower East Sider Jeffrey Lewis leads a double-life, as both a comic book writer/artist and a musician (or is that a triple-life?). His band Jeffrey Lewis & The Junkyard also has a schizophrenic existence, ranging between contemplative folk narratives and distortion-fueled garage rock. Live shows incorporate „low budget videos,“ Jeff’s large illustrations displayed to accompany certain songs, such as Jeff’s educational multi-part „History of Communism“ or flights of fancy like „The Creeping Brain.“ In 2001 Jeffrey Lewis signed to Rough Trade Records (The Smiths, The Strokes, Belle & Sebastian, etc) and has since released five albums, in addition to touring the world and performing with Stephen Malkmus & the Jicks, Devendra Banhart, Black Dice, Thurston Moore, The Fall, The Vaselines, Beth Orton, Frank Black, The Fiery Furnaces, Daniel Johnston, Scout Niblett, The Mountain Goats, The Moldy Peaches, Cornershop, The Cribs, Dr. Dog, Kimya Dawson, Adam Green, Akron/Family, Roky Erickson, Au Revoir Simone, Peter Stampfel, and other luminaries.

http://www.thejeffreylewissite.com/


VIKING MOSES was initiated by Southern Missourian Brendon Massei in 2003. The band has a dynamic, rotating cast of both established and obscure musicians worldwide, and is currently based between Scotland (UK) and Northern Appalachia (USA). More straight forward rock/soul than weird/folk as most of their contemporaries seem to be marketed, Viking Moses’ recordings are very accessible in convention, though live shows normally tend to have an unconventional approach, being hosted in unorthodox venues, often having assembled bands just for the night, using members of support bands or strangers in the audience. Both aspects are delivered with utmost soul, passion, and humility, and always offer fans and strangers an experience which is unique and often contrary to expectation. Massei is loosely associated with the freak/weird folk movement, having gotten early exposure on the „Golden Apples of the Sun compilation; he also played bass with both Devendra Banhart and Vetiver.However, he takes on not the hearts-and-unicorns fancies of new folk, but rather the more plainspoken, sparse aura of Palace Brothers and Bonnie Prince Billy. It’s no surprise really, since he records chez Paul Oldham in Kentucky.

http://www.vikingmoses.com/


Singer/songwriter wunderkind Joey DeMarco, from Fredricksburg, Virginia, was discovered by Brendon Massei (Viking Moses) as he was still finishing High School. His perfectly crafted bedroom pop songs and smart, happy/sad lyrics belie his teenage years and forecast a major artistic force to be reckoned with. On his first shows outside the US, he will bring along his debut album on Epiphysis Foundation, gently yet brilliantly produced by Viking Moses himself.

http://www.myspace.com/joeydemarco11201

NEUHEITEN von Manuele Fior, Patrick McEown & Posy Simmonds

Und schon wieder sind mehrere neue spannende Titel erschienen und liegen hier bei uns für Euch bereit.


Hair Shirt von Patrick McEown
avant-verlag, 17.95 Euro

Ein Buch über das Ende der Kindheit und das Erwachsenwerden. In einer kanadischen Kleinstadt spielt die Geschichte von John und und Naomi, die sich schon als Kinder kannten und nun als Jugendliche wieder begegnen. Sie verlieben sich, müssen aber erkennen, daß sie die Erinnerung an die Vergangenheit aus sentimentalen Streifzügen, ersten sexuellen Erfahrungen, aber auch der Kindheitstraumata einholt. Denn schmerzliche Erfahrungen und dunkle Geheimnisse von früher treten plötzlich wieder in ihr Leben und ihre schlimmsten Alpträume sind zurück…

Patrick McEown schafft mit lockerem Strich die Atmosphäre eines David Lynch Films.




Fünftausend Kilometer in der Sekunde von Manuele Fior

avant-verlag, 19,95 Euro


Piero und Nicola sind zwei ganz normale Jugendliche. Während der eine eher zurückhaltend und ein guter Schüler ist, hält sich der andere für einen Frauenheld, zeigt aber darüber hinaus wenig Ehrgeiz. Eines Tages zieht Lucia mit ihrer Mutter in die Wohnung gegenüber ein und das Leben von Piero verändert sich für immer…
Doch die Lebenswege der drei jungen Protagonisten werden wieder auseinander laufen. Während Lucia in Norwegen studiert, Piero in Ägypten archäologische Grabungen anstellt bleibt Nicola in Italien.

Eine Graphic-Novel über Sehnsucht und Suche, über Distanz und Nähe und vor allem über eine (un)erfüllte Liebe. Manuele Fior erzählt diese Geschichte in wunderbaren Farben und wurde für sein neues Buch mit dem „Großen Preis der Stadt Genf“, dem „Gran Guinigi“ als Bester Autor auf dem Comicfestival in Lucca und mit dem „Prix du meilleur Album 2011“ auf dem Comicfestival in Angoulême ausgezeichnet.

Das „Beste Buch“ in Frankreich 2010!

Leseprobe hier


Gemma Bovery von Posy Simmonds
Reprodukt, 20 Euro

Die junge Illustratorin Gemma Tate heiratet den geschiedenen Charlie Bovery und wird so unfreiwillig zur Stiefmutter seiner beiden Kinder und zum Albtraum seiner zänkischen Ex-Frau. In dieser Rolle hat Gemma bald die Nase voll von London und überredet Charlie, mit ihr in die Normandie zu ziehen. Doch der Reiz des französischen Landlebens lässt schnell nach, und Gemma fristet ein ödes Dasein im normannischen Nirgendwo.
Für Gemmas neuen Nachbarn, den belesenen Bäcker Raymond Joubert, bekommt das idyllische Landleben jedoch eine ganz neue Perspektive, seit die Boverys das alte Bauernhaus in der Nähe erworben haben. Er ist geradezu besessen von ihr und der Idee, er habe die Inkarnation der Flaubertschen Heldin vor sich…

Auf der Grundlage von Gustave Flauberts Meisterwerk „Madame Bovary“ hat Posy Simmonds ein vielschichtiges Panoptikum über Ehebruch und seine Konsequenzen, Betrug und Enttäuschung, Träume und Lebenslügen geschaffen. Klug und psychologisch dicht erzählt ist „Gemma Bovery“ ein facettenreicher Comic, in dem es Posy Simmonds auch dank ihrer präzisen Zeichnungen gelingt, die innere Zerrissenheit ihrer Charaktere zum Ausdruck zu bringen.
Posy Simmonds, geboren 1945, zeichnet seit den frühen 70er-Jahren für die Tageszeitung „The Guardian“. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen; für ihre Verdienste um die englische Zeitungsindustrie wurde Posy Simmonds 2002 zum Member of the British Empire ernannt. Zuletzt erschien von ihr bei Reprodukt ‚Tamara Drewe‘. Der Comic war die Vorlage zum Film von Stephen Frears mit dem etwas gewöhnungsbedürftigen deutschen Titel: ‚Immer Drama um Tamara‘.

THE BAM BAM COLLECTIVE bei STRIPS & STORIES

Ab sofort könnt ihr bei uns Arbeiten des ‚BamBam Collectives‘ angucken und erwerben. Das Kollektiv besteht aus Leuten, die sich experimentell mit Illustration, Bildern und digitalen Medien auseinandersetzen. Dabei entstehen neue Perspektiven und tolle Zines, die nun bei uns zu entdecken sind.






Das Kollektiv: Benedikt Rugar, Berta Mattern, Elastico, Ellen Wagner, Joe Villion, Lena Schrieb, Marc Hennes, Marek Kochanowicz, Mariya Sulymenko, Pia Zölzer   The Bam Bam Collective

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