Am 8. April ab 19 Uhr feiern wir bei uns im Laden mit Marijpol und dem avant-verlag das Erscheinen ihrer ersten Graphic Novel ‚Trommelfels‘ – die Zeichnerin signiert und stellt Originalzeichnungen aus.
Ein alterndes Forscherpaar bekommt die Chance, sich noch einmal zu beweisen. Eine archäologische Grabung fördert rätselhafte Funde zu Tage, und sie sollen die Arbeiten leiten. Nach und nach häufen sich die Hinweise auf eine unterirdische Zivilisation. Marijpols erste Graphic Novel überzeugt durch ihren fantasievollen Strich. Voller überraschender Einfälle präsentiert sich hier eine neue Hamburger Comicautorin. (avant-verlag)
The Company with the Golden Arm über Cara Beth Satalino:
Cara Beth Satalino hat so etwas versteckt, bezauberndes in ihrer Stimme. Sie ist großer Fan von Greg Sage und den Wipers und diese melancholische Stimmung die bei den Wipers auch ja immer mitschwingt ist hier deutlich zu hören. Mrs Chan Marshall (Cat Power) trägt hier ein Kleid zu Hofe und nicht unweit von der Party wartet Mr. Dan Sartain, als Rowdy gebrandmarkt auf eine kleine Rangelei. Rilo Kiley and Jenny Lewis sind geladen für ein Akustik Set. Neil Young wäre nicht Neil Young wenn er der Einladung nicht höflich abgesagt hätte um dann doch kurz einzukehren und PJ Harvey mit dabei zu haben. Breeders hängen wo rum mit Thurston Moore, und J Mascis ist sich noch nicht sicher ob er das kommende Album eigentlich produzieren soll oder lieber in Urlaub fährt, während Ken Chambers (Moving Targets) später noch Mission of Burma und Replacements Coverversionen spielt. Fehlt noch? Jones Very. Ja Jones Very, eine der total untergegangenen Höhepunkte des Post Punk Rocks. Wo stecken die denn dieser Tage? Also aus Athens / Georgia haben wir hier diese neue Band. Witches und Cara Beth Satalino singt bei Witches, hat aber auch ihr eigenes solo Projekt um das es hier geht. Entrückt großartige Stimme, coole verlorene und sehnsüchtge Songs für Rotwein- und Vollmondnächte. Im März ist sie für zwei Wochen auf Tour gefolgt von einer Band Tour im Mai teilweise zusammen mit forgetters, der neuen Band von Blake Schwarzenbach (x Jawbreaker, x Jets to Brazil), Kevin Macon (x Against Me!) und Caroline Paquita (x Bitches).
Englisches Info zu Cara Beth Satalinos Band ‚The Witches‘:
Witches is the new rock band from singer/songwriter Cara Beth Satalino. Satlino’s earthy vocals have always brought to mind female artists like PJ Harvey or even Chan Marshall but with Witches they are giving a setting that accentuates her pipes even more. Here Satilino’s stunning vocals and powerful songwriting collide with walls of cascading guitar rock. It is a striking combination to behold. The hyper guitars wail behind Satalino as the bass and drums keep up at a steady pace. Mining indie rock circa the mid-nineties, What starts out as something ordinary soon turns into an amazing and beautiful display.Punk by allegiance and attitude, pop by virtue of their wistful melodicism, Witches are a band borne of singularly American originality. Cara Beth Satalino is a New York-born chanteuse with a rougher than typical edge. Michael Clancy, a fellow Yankee, is a selftaught drummer of natural ability and feel. Jared Gandy, veteran of Athens groups with both DIY punk and Elephant Six Collective pedigree alike, rounds out the band’s lineup on bass guitar. The band takes touches of the Breeders‘ feminine boldness, Des Ark’s brusque emotional stance, and the wide-open, true rock n‘ roll worldliness of Midwestern punk idols the Replacements. When Cara and Clancy moved to Athens after graduating from an upstate New York university (SUNY Purchase, the unlikely hotbed of creativity that produced Dan Deacon and other notable weirdos), Cara already had a swath of noteworthy solo material under her belt. After a spate of performances accompanied only by her electric guitar, she sought out a rhythm section. Clancy wasn’t a drummer at the time, but he stepped up to the plate to do the songs justice. To listen to the band now, Clancy’s abilities cannot be stepped to—he’s a songwriter’s drummer, for sure. As the two pondered a possible bassist, Jared’s name came up—and he promptly walked into the room, gliding on the winds of sheer coincidence. Jared’s melodic, wandering basslines were an obvious match to Cara’s guitar playing, and provide McCartney-esque counterpoint to her full vocal timbre. Which brings us to the centerpiece of Witches‘ appeal: Cara Beth Satalino is what puts the band over the top and sutures their songs into one’s memory. She sings with simultaneous pointed honesty and dignified modesty. You can hear barbs and arrows in the songs that make up “Forever”, Witches‘ forthcoming full-length album, released on Bakery Outlet Records and The Company With the Golden Arm. Some are directed outwardly; others seem to take aim for the singer herself. All, however, hit their mark with a precision that warrants respect.
Präsentation des Comics ‚Insel der Männer’ & FILMvorführung von ‚IMPROVVISAMENTE L’INVERNO SCORSO – Suddenly, Last Winter’
Eine gemeinsame Veranstaltung von Strips & Stories, Schreiber & Leser, Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg | International Queer Film Festival und dem Dokumentarfilmsalon
22. März 2011, b-movie, Brigittenstr. 5, 20359 Hamburg 20.00 Uhr
Insel der Männer ist ein beeindruckender Comic, der sich einem bis heute wenig beleuchtetem Thema widmet: der Verschleppung und Internierung homosexueller Männer in Italien während des Faschismus. Zwischen 1938 und 1943 wurden an die 300 Männer, denen passive homosexuelle Aktivität vorgeworfen wurde, willkürlich aufgegriffen und auf eine Insel im Süden Italiens deportiert. Der Comic erzählt die Geschichte des 75jährigen Antonio, der als junger Mann in dieses Lager kam. Ein junges Filmteam möchte eine Reportage drehen und überredet Antonio gemeinsam zurück auf die Insel zu fahren.
Andreas C. Knigge wird eine kurze Einführung zum Buch geben. Im Anschluss wird dann der Film IMPROVVISAMENTE L’INVERNO SCORSO – SUDDENLY, LAST WINTER von Gustav Hofer & Luca Ragazzi aus dem Jahr 2008 gezeigt.
Diese Dokumentation zeigt wie tief verwurzelt die Homophobie in der italienischen Gesellschaft auch heute noch ist. Die beiden Journalisten sezieren die Posse um die Einführung einer Gesetzesvorlage für eingetragene Partnerschaften in Italien im Jahr 2007. „Sie suchen das Gespräch mit demonstrierenden Faschisten und erzkatholischen Politiker_ innen, und was sie erzählt bekommen, spottet jeder Beschreibung. Immer wieder thematisieren die Filmemacher ihre Arbeit und wenden sich dabei auch an das Publikum. So dokumentiert der Film ganz beiläufig die angeblich „widernatürliche“ Partnerschaft von Gustav und Luca, die geprägt ist von gegenseitigem Respekt und Verständnis und – lebenswichtig: ganz viel Humor.“ Text von Programmheft LSF 2008.
Im Anschluss wird es im Foyer die Möglichkeit zum Gespräch und einen Büchertisch vom Comicladen Strips & Stories geben.
Zwei Neuerscheinungen der Hamburger Verlage Textem und mairisch bei Strips & Stories. Guido Rohm liest aus seiner jüngsten Veröffentlichung „Eine kurze Geschichte der Brandstifterei“ und Donata Rigg stellt ihren Roman „Weiße Sonntage“ vor.
„Eine kurze Geschichte der Brandstifterei“
„Nach einem Erzählungsband und einem Roman veröffentlicht Guido Rohm mit Eine kurze Geschichte der Brandstifterei seine Poetik. Während in Blut ist ein Fluss, dem sarkastischen Hard-Boiled-Avant-Kriminalroman, nach gefühlt jedem dritten Wort ein Punkt steht, ein Stakkato also, muss der Leser im neuen, im Textem-Verlag erschienen, Werk, das in Form einer handlichen Broschüre vorliegt, schon bis zum Ende auf Seite 34 gelangen, bevor er den abschließenden Punkt erreicht. Suada sozusagen … In der kurzen Erzählung gibt es eine Kaskade von Erzählebenen. Immer wenn der Leser es sich gemütlich machen möchte, öffnet sich eine weitere Falltür auf die nächste Ebene.“ (Gleisbauarbeiten)
Guido Rohm wurde 1970 in Fulda geboren, wo er heute auch lebt und arbeitet. Er schreibt Rezensionen und Essays für verschiedene Onlinemagazine. Dabei entdeckte er auch den amerikanischen Kultautor Tom Torn für den deutschsprachigen Raum. Sein Debüt, der Kurzgeschichtenband „Keine Spuren“, erschien 2009 im Seeling-Verlag (Frankfurt). Der deutsch-französische Schriftsteller und Übersetzer Georges-Arthur Goldschmidt schrieb das Vorwort zu „Keine Spuren“. Sein erster Roman – „Blut ist ein Fluss“ – erschien im Frühjahr 2010 ebenfalls im Seeling-Verlag. Seine jüngste Veröffentlichung, die Erzählung „Eine kurze Geschichte der Brandstifterei“, wurde im Textem Verlag (Hamburg) veröffentlicht.
Martha hat sich das Leben genommen. Ihr Selbstmord führt ihre Zwillingsschwester Maria und deren Lebensgefährten Albert an den Ort der gemeinsamen Kindheit in die süddeutsche Provinz. Im Laufe einer Nacht wird Martha in den Erzählungen der beiden wieder zum Leben erweckt und die besondere Dreiecksbeziehung aufs Neue intensiv durchlebt. Als der Morgen graut, ist alles gesagt und alles anders. Donata Rigg wagt sich mit ihrem elegant komponierten Debüt in das Spannungsfeld zwischen Großstadt und einer von Religion und Suff geprägten Provinz. Mit schwarzem Humor und hoher Kunstfertigkeit führt sie ihre drei Figuren an die Grundfesten ihrer eigenen Existenz.
„Gibt es nicht schon genug Neuentdeckungen jedes Jahr? Eben nicht – wenn man von einem literarischen Debüt auch eine eigene, unverwechselbare Stimme erwartet und spüren will, dass dieses Buch so geschrieben werden musste. Der Debütroman von Donata Rigg ist ein Buch vom Schlussmachen – und mehr als nur ein starker Anfang. „Weiße Sonntage“ ist die Geschichte einer Verwandlung, die den Leser selbst verwandeln kann.“ Richard Kämmerlings, WELT
„WIR HABEN KEINE ZEIT FÜR FEMINISMUS. WIR MÜSSEN UNS UM GLEICHBERECHTIGUNG KÜMMERN.“ – FRAUEN IN DER MONGOLEI
Die Mongolei – ein Land voller verschiedener Einflüsse – und ein Land in Veränderung. Was für Frauenrolle bietet diese Gesellschaft an? Sind diese Rollen im Wandel? Inwieweit verändert sich die Lebensrealität von Frauen durch den gesellschaftlichen Wandel? Dies waren die zentralen Fragen, die mich antrieben, in die Mongolei zu reisen. (Mareike Günsche)
„Ein Frosch, der im Brunnen lebt beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand.” (mongolisches Sprichwort)
Signierstunde mit einer kleinen Party im Anschluss. Vorgestellt und signiert wird „Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe“ von Arne Bellstorf!
In der vierten Ausgabe von „Zirp“ macht sich der antopomorph-lethargische Hund Rezzo auf die Suche nach dem Verbleib seiner Liebe, der Bibliotheksfachangestellten Elisabeth. Auf einer anderen Insel gibt sich diese dem trügerischen Glück mit dem aufstrebenden Autor Raoul hin. Ein Abenteuercomic in der Warteschleife.
Till Thomas hat Ende 2007 mit dem ersten Teil von „Rezzo & Elisabeth“ an der HAW Hamburg sein Diplom in Illustration gemacht. Nun folgt endlich die lang ersehnte Fortsetzung. Mit einer kleinen Ausstellung und einem Konzert der Dream Core Architekten von „Z Z Z“ wird der Release im Strips & Stories gefeiert.
Gregor Hinz liest am 25. September im Strips & Stories Comicladen aus seinem illustrierten Reisetagebuch „Es war, als würde ich nur kurz zum See fahren“. Eingeladen sind nicht nur Hörer, sondern auch Seher. Euch erwartet eine viermonatige, bebilderte Lese-Motorradreise (gerafft auf einen Abend) von Berlin zum Nordkap und weiter Richtung Rumänien. Es gibt Mücken, Zecken, Vögel und unangenehme Entscheidungen. Alle kommen, die Lust auf Wind im Haar und Abenteuer im Tank haben. Das wird mehr als eine Lesung.
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