Internationaler Graphic Novel Salon

Am Donnerstag den 8. Oktober um 19.00 Uhr präsentieren wir in Kooperation mit dem Harbourfront Literaturfestival Hamburg und dem Comicfestival Hamburg eine Veranstaltung von EUNIC. Der  Salon hat auch in seinem fünften Jahr spannende Künstler_innen zu bieten, die sich an dem Abend ausführlich zu ihren Arbeiten äußern und auch befragt werden können. Die als EUNIC-Hamburg zusammengeschlossenen Kulturinstitute, Institut Français de Hambourg, Instituto Cervantes, Instituto Italiano di Cultura und das Goethe-Institut stellen jeweils eine/n Graphic Novel-Künstler_in ihres Landes vor: Cyrille Pomès (FR), Gabi Beltrán (ES), Andrea Ferraris (IT) und Claudia Ahlering (DE) zeigen die Bandbreite dieses packenden Genres: von der Erzählung einer Love-Story vor dem Hintergrund des Arabischen Frühlings in Damaskus über Geschichten aus dem Rotlichtviertel von Palma de Mallorca, vom Blick in die Street-Culture und jüdischen Lebenswelten im New York der 1970er Jahre bis zu dem Schicksal des St. Patricks’s Battalion im Amerikanisch-Mexikanischen Krieg 1847.

Der Eintritt kostet 10.- Euro. Karten im VVK gibt es hier.

 

Buchvorstellung: „Ghetto Brother“ mit Claudia Ahlering

 

Claudia Ahlering wird am 30. April ab 19 Uhr bei uns im Laden die von ihr gezeichnete und von Julian Voloj getextete Graphic Novel „Ghetto Brother. Eine Geschichte aus der Bronx“ vorstellen und signieren.
Mune_Ra wird vor und nach der Präsentation auflegen!
Im Laufe des Abends wird auch Filmmaterial von Henry Chalfant und Rita Fletcher gezeigt, welches einen tieferen Einblick in die Geschichte von Benjamin Melendez ermöglicht.

Anfang der 70er Jahre ist das Leben in der Bronx geprägt von heruntergekommenen Mietshäusern, Drogen und Kriminalität. Um zu überleben, schließen sich viele junge Bewohner Gangs an. Die größte Gang mit annähernd 2000 Mitgliedern sind die Ghetto Brothers, angeführt von Benjamin Melendez, einem Sohn jüdischer Einwanderer aus Puerto Rico. Melendez wurde 1971 in das Licht der Öffentlichkeit gerückt, als er ein vielbeachtetes Friedensabkommen zwischen den New Yorker Jugendgangs initiierte. Statt durch Bandenkriege machte die Bronx nun durch Hip-Hop, DJs und die Graffiti-Szene von sich reden. In dieser Aufbruchsstimmung begab sich Benjamin Melendez auf eine andere Reise: der Suche nach seinen jüdischen Wurzeln.

Ghetto Brother erzählt die wahre Geschichte von Benjamin Melendez, einem vergessenen Akteur der urbanen Stadtgeschichte New Yorks. Autor und Fotograf Julian Voloj und Zeichnerin Claudia Ahlering haben eine Graphic Novel geschaffen, die Hip-Hop-Kultur lebendig werden lässt und den Leser in jüdische Lebenswelten in New York eintauchen lässt.

Das Buch wurde bereits von Jonas Engelmann in der Jungle World besprochen und eine Leseprobe findet sich hier.