Fanzines und Kurzgeschichten: Genre vs. Comic

Am Freitag, 7. April um 20.00 Uhr präsentieren Studierende des HAW-Departments Design ihre Arbeiten bei uns im Laden. Der Eintritt ist frei.

stobo12Die Populärkultur ordnet sich in weit verzweigte Genres, auch die Comics werden entlang generischer Kategorien konsumiert und der Distribution zugeführt. Die StudentInnen des Department Design haben unter Leitung von Sascha Hommer Fanzines und Kurzgeschichten produziert, die bestehende Genres auf ihre typischen Merkmale befragt und eigene Versionen erstellt. Heute präsentiert vor Publikum.

Kieler Comic Konferenz 2016

Anfänge und Neuanfänge im Comic

Vom 9.-11. September 2016 findet an der Christian-Albrechts-Universität die erste Kieler Comic Konferenz statt, veranstaltet vom Redaktionsteam des Kieler e-Journals für Comicforschung, CLOSURE. Die Konferenz widmet sich den beiden Themenschwerpunkten ›Anfang‹ und ›Neuanfang‹ im Comic und nimmt hierbei formale Aspekte genauso wie historische in den Blick. Betont interdisziplinär ausgerichtet sucht die Konferenz fächerübergreifende Herangehensweisen an diese Fragestellungen.

Das Konferenzprogramm umfasst 11 Vorträge internationaler Comic-Forscher_innen sowie eine Keynote von Silke Horstkotte und eine abschließende Podiumsdiskussion. Am Freitag, den 9. September, läutet eine Comic-Lesung in der Kunsthalle die Kieler Comic Konferenz ein. Vier Comic-Künstler_innen geben in jeweils circa 20-minütigen Lesungen Einblicke in ihr Werk und nähern sich dem Thema ›Anfang‹ auf performative Weise. Mit dabei sind Tanja Esch aus Hamburg, Jul Gordon und Sascha Hommer vom »Kontaktcenter« sowie Gregor Hinz vom Comic-Magazin »Pure Fruit«.

Alle Vorträge sowie die Comic-Lesung sind kostenlos und für alle Interessierten geöffnet.

Tagungssprachen sind Englisch und Deutsch

Weitere Informationen unter http://www.closure.uni-kiel.de/konferenz-2016

Signierstunde mit Olivier Schrauwen und Sascha Hommer

Am Donnerstag, 12. Mai von 16:00 – 17:30 Uhr findet bei uns im Laden eine Signierstunde mit Olivier Schrauwen und Sascha Hommer statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen der 5. Hamburger Graphic Novel Tage findet bei uns eine Signierstunde mit dem dort eingeladenen Künstler Olivier Schrauwen (Gespräch im Literaturhaus am 11.5.) und dem Hamburger Comicautor Sascha Hommer statt. Beide haben gerade bei Reprodukt neue spannende Bücher veröffentlicht. Wir freuen uns sehr, die beiden bei uns begrüßen zu dürfen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, es geht der Reihe nach. Bücher der beiden haben wir vorrätig – Vorbestellungen nehmen wir gerne unter info@strips-stories.de entgegen.

 

 

 

Sprechende Bilder – 5. Hamburger Graphic Novel Tage im Literaturhaus

Wir freuen uns, auch in diesem Jahr die 5. Graphic Novel Tage des Literaturhaus Hamburg mit präsentieren zu können. Neben den von Andreas Platthaus und Christian Gasser moderierten Gesprächsrunden und dem Workshop mit Arne Bellstorf im Literaturhaus findet am Donnerstag, den 12. Mai von 16 bis 17:30 Uhr eine Signierstunde mit Olivier Schrauwen und Sascha Hommer bei uns im Laden statt.
Das komplette Programm als pdf lässt sich hier ansehen.

 

Bei Strips & Stories:
Donnerstag, 12. Mai von 16:00 – 17:30 Uhr
Signierstunde mit Olivier Schrauwen und Sascha Hommer

Im Literaturhaus Hamburg:

Montag, 9. Mai um 19:30
Steve Bell (GB) und Volker Reiche (D)

Dienstag, 10. Mai um 19:30
Dominique Goblet (B) und Anna Sommer (CH)

Mittwoch, 11. Mai um 19:30
Olivier Schrauwen (B) und Arne Bellstorf (D)

Donnerstag, 12. Mai um 19:30
Tommi Musturi (FIN) und ATAK (D)

Donnerstag, 12. Mai von 12 – 18:00 Uhr
Workshop mit Arne Bellstorf

 

 

 

Das Editorial von Andreas Platthaus und Christian Gasser:

Zum fünften Mal treffen sich deutschsprachige Comicautoren mit internationalen Kollegen zu den Graphic Novel Tagen im Literaturhaus Hamburg. An vier Abenden stehen Faszination und Möglichkeiten der sprechenden Bilder im Mittelpunkt.
Den Auftakt machen der Brite Steve Bell und sein Kollege Volker Reiche: Beide haben mit ihren Comicstrips »If …« und »Strizz« die jeweils wichtigsten Tageszeitungen ihrer Länder geprägt: den »Guardian« und die »Frankfurter Allgemeine Zeitung«. Bell ist zugleich der bedeutendste und kompromissloseste zeitgenössische Karikaturist Großbritanniens, während Reiche auch malt und schreibt, was 2013 in seiner autobiografischen Graphic Novel »Kiesgrubennacht « zusammenkam. Die Schweizerin Anna Sommer und die Belgierin Dominique Goblet sind Avantgardistinnen, deren Bedeutung für die deutsch- beziehungsweise französischsprachige Comicwelt gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Goblet zählte zur Brüsseler »Frémok«-Gruppe, Sommer zum Stamm des Zürcher Comicmagazins »Strapazin«. Sie nutzen künstlerische Mittel für ihre Geschichten und Zeichnungen, die dem Comic ganz neue Gebiete erschlossen haben. Der dritte Abend gehört mit dem Flamen Olivier Schrauwen und dem Hamburger Arne Bellstorf zwei weiteren Erneuerern des Erzählens in Bildern. Unter Rückgriff auf berühmte Vorbilder (Winsor McCay)
oder Stoffe (die Geschichte der Beatles) haben beide höchst persönliche und erfolgreiche Comics geschaffen, doch sie überraschen immer wieder durch neue Stilformen. Zum Abschluss der Graphic Novel Tage treffen der Finne Tommi Musturi und ATAK aus Berlin aufeinander, zwei Comiczeichner, die sich vor allem als Künstler verstehen, was man den ungewöhnlichen Themen und Gestaltungen ihrer Bücher anmerkt, die weit über die Grenzen des Comics hinausführen.
Wie immer bei den Graphic Novel Tagen gilt: Jeder Abend garantiert frische Anregungen, neue Einsichten und große grafische Literatur.

»» Neuerscheinungen

Eindringlinge von Adrian Tomine
Reprodukt, 24 €

Adrian Tomine gehört seit den späten 90ern zu den wichtigen Independentzeichnern und war auch für uns persönlich sehr einflussreich. Seine letzte Veröffentlichung „Shortcomings“ liegt schon fast ein Jahrzehnt zurück, so dass wir uns freuen, „Eindringlinge“ als eine neue Sammlung von Kurzgeschichten vorstellen zu können. Zeichnerisch hat sich Tomine weiter entwickelt, dabei aber sein Gespür für Erzählungen nicht verloren. Seine große Stärke war schon immer nicht- bis mittelmäßig funktionierende menschliche Beziehungen zu beschreiben, ohne sich über die ProtagonistInnen lustig zu machen oder sich über sie zu stellen. Bittersüße Geschichten, die überhaupt nicht platt erzählt werden.
Ein anderer Großmeister, Chris Ware, spart im Guardian nicht mit Lob:
„As a serious cartoonist, one secretly hopes to create “That Book”: a book that can be passed to a literary-minded person who doesn’t normally read comics; one that doesn’t require any explanation or apology in advance and is developed enough in its attitude, humanity and complexity that it speaks maturely for itself. (…) Adrian Tomine’s Killing and Dying may finally be That Book.“
Wer das Buch auf englisch lesen möchte, dem können wir auch diese Ausgabe bei uns im Laden anbieten.

Shit is real von Aisha Franz
Reprodukt, 24 €

„Selma träumt schlecht: verstoßen, verwirrt, von Freund und bester Freundin verlassen, irrt sie durch eine Wüstenlandschaft, in der niemand mehr per Smartwatch erreichbar ist. Aufzuwachen ist keine Erleichterung, denn die Protagonistin von Aisha Franz‘ neuer Graphic Novel „Shit is real“ ist tatsächlich neuerdings Single, arbeitslos und umgezogen. So beginnt die Geschichte einer persönlichen Krise, fantasie- und lustvoll als surrealer Sci-Fi-Thriller erzählt. (…) In Selmas perfekt durchdigitalisierter Umgebung ist für eine Depression kein Platz, sodass sie zur Grenzgängerin zwischen komplex ineinander verschachtelten Welten wird. (…)
Selmas Sinnsuche ist allumfassend und bei aller Traurigkeit auch immer von Neugierde motiviert. Es ist eine Freude, ihr fünf Kapitel lang dabei zu folgen und sich zwischen den Grenzen der Panel und darüber hinaus lesend zu verlieren.“
(Jana Sotzko, Missy Magazin)

 

Baby’s in Black von Arne Bellstorf
Reprodukt, 24  €

 

 

Keine eigentliche Neuheit, aber leider lange nicht lieferbar und mit dem Rohrkrepierer von Isabel Kreitz der Hamburg-Comic schlechthin. Nach wie vor sehr zu empfehlen: die Geschichte von Astrid Kirchherr und Stuart Sutcliffe.

 

 

Der Araber von morgen Band 2 von Riad Sattouf
Knaus, 19,99 €

 

Der zweite Band des „Arabers von morgen“ ist erschienen! Wir waren von Band 1 bereits sehr begeistert und können auch die Fortsetzung sehr empfehlen. Sattoufs Erzählungen aus seiner Kindheit, diesmal hauptsächlich in Syrien spielend, sind manchmal sehr lustig, aber auch berührend und bestürzend. Als Sohn einer französischen Mutter und eines syrischen Vaters wächst er in sehr unterschiedlichen Welten auf und beschreibt dies meisterhaft auf mehreren Ebenen.

 

In China von Sascha Hommer
Reprodukt, 20 €

Sascha gehört zum engeren Umfeld unseres Ladens, deshalb freuen wir uns über seine neueste Veröffentlichung ganz besonders. Er erzählt in dem Comic von seiner mehrmonatigen Reise nach Chengdu im Jahr 2011. Vier Monate lang lebt er in der westchinesischen Millionenstadt Chengdu, wo ein befreundetes Paar ein Stadtmagazin herausgibt.
Mit 14 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt Sichuans eine Boomtown des 21. Jahrhunderts, die hemmungslos wächst und wächst. In seinem Reisetagebuch “In China” widmet sich Sascha Hommer den absurden und abgründigen Alltagsgeschichten, die eine Stadt wie Chengdu hervorbringt. Auch fernab der prosperierenden Ballungszentren der Ostküste hat das chinesische Wirtschaftswachstum seine unübersehbaren Spuren hinterlassen: Aus dem einstigen Aussteigermekka Chengdu ist eine Metropole der chinesischen Gegenwart geworden, die dem westlichen Blick fremd und unzugänglich bleibt. (Reprodukt)

 

Flascko, der Mann in der Heizdecke – Gesamtausgabe von Mahler
Edition Moderne, 29 €

 

 

Wahrscheinlich Mahlers Opus magnum! Jetzt in der Gesamtausgabe.

 

Comiclesung in der HAW: 5 Neue Bücher von Esch / Gärtner / Gordon / Hommer / Klingner

Fünf ZeichnerInnen präsentieren am 3. Februar um 19 Uhr ihren neuen Bücher in der HAW (Finkenau 35). Die meisten von Ihnen sind unsere FreundInnen.
Es gibt daher keinen Zweifel: es ist eine Pflichtveranstaltung, ihr müsst dahin!

 

Fünf ZeichnerInnen, allesamt ehemalige Studierende der HAW Hamburg, präsentieren ihre neuen Publikationen. Die Bücher und Hefte erscheinen in so unterschiedlichen Verlagen wie Jaja Verlag (Berlin), Editions Na (Marseille), Mischwaldverlag (Berlin), Reprodukt (Berlin) und Mami Verlag (Quilow), gemeinsam ist ihnen der narrative Ansatz.

Es lesen: Tanja Esch, Lilli Gärtner, Jul Gordon, Sascha Hommer, Kathrin Klingner.

Der Eintritt ist frei.

(Zeichnung: Jul Gordon)

Tiny Masters Sneak Revue – Money Press & Special Guests

Gordon / Haifisch / Hommer / KlingnerTurek

Fünf ZeichnerInnen aus Hamburg und Leipzig stellen am 29.3. um 19 Uhr bei uns im Laden (ihre) internationale DIY- und Smallpress Produktionen vor.

Buchvorstellung und Diskussion: Ole Frahm – Die Sprache des Comics

Philo Fine Arts High Tea im Kunstverein Harburger Bahnhof

Samstag, 9. April 2011 – 17 Uhr
Hannoversche Str. 85, S-Bahn Harburg (ehemaliger Wartesaal über Gleis 3+4).
Der Eintritt ist frei.

Die Sprache des Comics

Sind Comics Kunst? Sind sie vielleicht doch eher Literatur? Oder ganz einfach Trash?
Eine Diskussion mit Ole Frahm, Sascha Hommer, Jan-Frederik Bandel und Martin tom Dieck.

Ein zwielichtiges Phänomen wie der Comic entzieht sich nicht nur jedem Ab- und Aufwertungsversuch, sondern auch dem Bemühen, es „auf den Punkt“ zu bringen, in ein System zu pressen, sei dies nun hoch- oder popkulturell.

Strips & Stories präsentiert diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Philo Fine Arts Verlag im Rahmen der Aktion: „Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“. Auf einem Büchertisch werden das Verlagsprogramm als auch einige ausgewählte Comics angeboten.

Neu eingetroffen: „Dri Chinisin“ von Sascha Hommer (nach Erzählungen von Brigitte Kronauer) + „Fennek“ von Lewis Trondheim

„Nun musste alles auf eine Karte gesetzt werden.“ – „Die schreckliche Trauer, die von ihnen ausging.“ – „Dro cho no son…“ – „Ich darf mich nicht verraten!“ – „Tsitt tsitt, tsött tsött, plöck plock, plock plöck.“ – „Die Berge aber!“

Sechs Sätze aus sechs Erzählungen der Georg-Büchner-Preisträgerin Brigitte Kronauer, die Sascha Hommer in Bildgeschichten übersetzt hat. Sie handeln von der Magie von Anfang und Ende. Von kindlichen Geheimwelten, eleganten Damen, tropfender Melancholie und dem befremdlichen Vorgang, der Wahrnehmung heißt. „Dri Chinisin“ ist ein eindrucksvoller Beleg der Möglichkeiten, die dem Zusammenspiel von Literatur und Comic innewohnen.

Sascha Hommer lebt als Comiczeichner in Hamburg. Er ist Mitherausgeber der Anthologie „Orang“. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen „Insekt“, „Vier Augen“ und der Comic-Strip „Im Museum“ (mit dem Autor Jan-Frederik Bandel).

80 Seiten, 14 €

Frechheit siegt! Davon ist der Fennek, ein junger Wüstenfuchs, genauso überzeugt wie von seinen eigenen Fähigkeiten. Doch um den gnadenlosen Überlebenskampf in der Wüste zu meistern, braucht er das Halsband eines Schamanen. Der Fennek macht sich auf die Suche, er begegnet Mitstreitern und weniger hilfreichen Weggefährten – doch die Schlangen, die ihm nach dem Leben trachten, sind ihm immer dicht auf den Fersen…

Der besondere Charme von „Fennek“ entsteht durch den Gegensatz von Yoanns niedlichen Tierzeichnungen und dem tiefschwarzen Humor von Lewis Trondheim. Nur durch die Situationskomik wird die Grausamkeit in einer Tierwelt erträglich, in der sich alles darum dreht, zu fressen oder gefressen zu werden.

Lewis Trondheim, hierzulande vor allem durch die Reihen „Herr Hase“ und „Donjon“ bekannt, wurde 2006 mit dem Grand Prix de la Ville d’Angoulême ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Montpellier.

Yoann ist deutschen Comiclesern vor allem als Zeichner von „Spirou + Fantasio“ (in Zusammenarbeit mit Fabien Vehlmann) ein Begriff. Zu seinen weiteren in deutscher Sprache veröffentlichten Arbeiten zählen „Toto das Schnabeltier“ (Carlsen) sowie ein Album der Reihe „Donjon Monster“.

64 Seiten, 12 €

Neu eingetroffen: ‚rpm‘ von Martina Lenzin und der neue Orang Sammelband

Wir freuen uns besonders über zwei Neuveröffentlichungen in dieser Woche:

Martina Lenzins erstes Buch ‚rpm‘ ist heute ebenso wie Orang 9 angekommen!

Die Releaseparty für ‚rpm‘ beginnt übrigens am 18. Februar mit einer Signierstunde zwischen 18 und 20 Uhr bei Strips & Stories, danach geht es weiter mit Musikvideobeschallung in der LINDA zwei Häuser weiter (Seilerstraße 36).


Post-Punk: Do-It-Yourself und Arbeit im Kollektiv. Die Achtzigerjahre, der beginnende Ausverkauf des No-Future-Punks in einem von Maggie Thatcher regierten Großbritannien. Tin ist enttäuscht von der seelenlosen Massenware der Medienkonzerne und auch von der Ideenlosigkeit, mit der die Subkultur ihr begegnet. Er sucht nach Alternativen, startet ein Fanzine und plötzlich bietet sich die Möglichkeit, eine Band zu produzieren und ein Musiklabel zu gründen.

Leseprobe rpm



Sascha Hommer (Hg.): Orang 9

Siebzehn Zeichnerinnen und Zeichner aus Berlin, Bielefeld, Hamburg, Kassel, Leipzig und München sammeln und markieren, zeichnen und kartografieren für die neunte Ausgabe des Comicmagazins „Orang“.

Mit Beiträgen von Klaas Neumann, Paul Paetzel, Sharmila Banerjee, Carolin Walch, Judith Mall, Anna Haifisch, Ana Albero, Michel Esselbrügge, Verena Braun, Marlene Krause, Aisha Franz, Jul Gordon, Gosia Machon, Christina Gransow, Moki, Sophia Martineck und Jannis Esselbrügge.